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Die Sommer-Bustour ist vorbei – die Kämpfe gehen weiter!

Für Women in Exile & Friends war der Sommer aufregend. Wir konnten unsere eigenen Aktivitäten organisieren und uns denen anschließen, die von anderen Gruppen organisiert wurden.

Nach einer kurzen Pause nach der Bustour fuhren wir am 22.8. zu einer Solidaritätsaktion nach Rostock. Es ging darum, die neu gegründete Gruppe „Women in Exile Mecklenburg Vorpommern“ und die sie unterstützenden Gruppen beim Gedenken an den 29. Jahrestag des Pogroms in Rostock-Lichtenhagen zu unterstützen. Der Gedenkkundgebung folgte am gleichen Tag eine weitere Kundgebung in Horst. Die beiden Aktionen sollten den Zusammenhang des Pogroms mit der Entstehung des isolierten Lagers in Horst und den rassistischen, restriktiven, diskriminierenden Asylgesetzen von 1993 aufzeigen.

Wir konnten einen internen Workshop für die Frauen über den „Beckenbodens“ veranstalten. Dies war sehr hilfreich und lehrreich für uns und wir haben viele Dinge über unseren Körper gelernt, die wir vorher nicht wussten. Den ausführlichen Bericht über unseren Workshop können Sie hier lesen: Pelvic floor « Women in Exile & Friends (women-in-exile.net)

Zu unseren externen Workshops gehörte ein Empowerment-Workshop für Flüchtlingsfrauen in Berlin: „Vom persönlichen Problem zum politischen Aktivismus“. Hier stellten wir unsere Arbeit vor und diskutierten über die dringendsten Probleme, mit denen die Frauen konfrontiert sind. Wir haben versucht, gemeinsam Lösungen für Probleme wie die Wohnungssuche zu finden.

In der zweiten Septemberwoche konnten wir bei der „Kontra-IAA“, einer Gegenkonferenz zur Internationalen Automobilausstellung in München, mit Aktivistinnen über die globale Klimakrise diskutieren. In diesem Panel wurden die globalen Ungerechtigkeiten deutlich, die mit Kolonialismus und Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften aus dem globalen Süden zusammenhängen. Am nächsten Tag folgte unser interaktiver Workshop zum Thema „Klimawandel ist ein Fluchtgrund“. Denselben Workshop haben wir am Wochenende auf dem „Enough Festival“ in Zürich durchgeführt.

In diesen Workshops forderten wir das mehrheitlich weiße Publikum und die Aktivist*innen auf, über ihre Privilegien und Verantwortung nachzudenken. Mit Fragen zu den Themen:
a) Welche Barrieren sehen wir bei der Verbindung unserer Kämpfe?
b) Welche praktischen Schritte sollten die Klimabewegungen im globalen Norden in Betracht ziehen, um sich mit dem globalen Süden zu solidarisieren?

Wir konnten diskutieren und Vorschläge machen, wie der globale Norden und der globale Süden solidarisch zusammenarbeiten könnten, um diese Defizite zu beheben und die alleinige „Verbraucherpolitik“ des globalen Nordens zum Nutzen beider Seiten zu verändern.

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