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Demo: Kein Fussbreit. Antisemitismus tötet. Rassismus tötet – rechter Terror bedroht unsere Gesellschaft.

Im Rahmen von der rechtsterroristische Anschlag in Halle am 13.10 fand eine Demo mit 8000 Teilnehmern statt. Wir hielten folgende Rede:

Wir trauern um die Opfer der rechtsextremistischen und antisemitischen Anschläge in Halle. Wir erklären uns solidarisch mit den Angehörigen und allen Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus.
Wir sind von der Gruppe Women in Exile, einer Selbstorganisierung von geflüchteten Frauen, die sich 2002 in Brandenburg gegründet hat.

Unser politisches Ziel ist die Utopie einer gerechten Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir kämpfen dafür, dass alle Menschen, egal woher sie kommen und wohin sie gehen, die gleichen Rechte haben.

Als Women in Exile und friends kämpfen wir aktiv gegen rassistische Propaganda sowie gegen den Hass, den unter anderem Parteien wie die AfD gegenüber Flüchtlingen schürt.

Wir asylsuchende Frauen kommen hier an und denken, dass wir ein neues Leben in Sicherheit in diesem Land beginnen können. Die Realität von isolierter Lager- Unterbringung, fehlenden Perspektiven sowie Anfeindungen von von rassistischen Parteien und Gruppen bestimmen jedoch unsere Lebensbedingungen. Wir leben in ständiger Angst vor Abschiebung, sei es in unsere Herkunftsländer, andere Länder, durch die wir geflüchtet sind oder innerhalb der EU-Staaten. Ebenso haben wir jeden Tag mit der Angst vor rassistischen und körperlichen Angriffen auf der Straße aufgrund unserer Hautfarbe, Religion, Herkunft und/oder Geschlecht zu kämpfen.

Jeden Tag müssen wir uns alle mit diesen Ängsten und Sorgen plagen.

Wir sagen es allen Politikerinnen: es sind eure kolonialen Praktiken Grenzen zu schließen und die Ausbeutung unsere Herkunftsländer, die uns zur Flucht zwingen und für die Menschenrechts-Verletzungen verantwortlich sind.

Wir verurteilen alle rassistischen, nationalistischen und flüchtlingsfeindlichen Gruppen, Parteien und Personen. Sie sorgen für eine Stimmung in Deutschland, dass mehr als 200 Menschen seit 1990 durch rechte Gewalt ums Leben kamen. Sie sorgen für eine Stimmung, dass es 2019 schon mehr als 600 Angriffe auf Geflüchtete gab.

Wir rufen alle Menschen auf, nicht wegzuschauen, denn wer schweigt, stimmt zu!
Wir verurteilen Rassismus, Sexismus, alle Formen von Lager und Abschiebungen und die neuen restriktiven Gesetze, die Geflüchtete betreffen.
Wie immer sagen wir es laut und deutlich:
Werdet laut gegen Rassismus, Antisemitismus, rechte und rassistische Gewalt!
Für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung

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