{"id":2071,"date":"2015-02-26T14:23:32","date_gmt":"2015-02-26T12:23:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.women-in-exile.net\/?p=2071"},"modified":"2026-04-14T15:24:29","modified_gmt":"2026-04-14T13:24:29","slug":"brandenburg-dschungelheim-mitten-im-wald-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.women-in-exile.net\/en\/allgemein\/brandenburg-dschungelheim-mitten-im-wald-geplant\/","title":{"rendered":"Brandenburg: &#8220;Dschungelheim&#8221; mitten im Wald geplant"},"content":{"rendered":"<p>Presseerkl\u00e4rung der Barnimer Willkommensinitiativen 25.02.15<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/ladeburg1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/ladeburg1-150x150.jpg\" alt=\"ladeburg1\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2243\" \/><\/a><strong>Landkreis Barnim plant Massenunterkunft f\u00fcr 670 Fl\u00fcchtlinge mitten im Wald<br \/>\nWillkommensinitiativen fordern: Wohnungen statt Lager!<\/strong><\/p>\n<p>Die Barnimer Willkommensinitiativen begr\u00fc\u00dfen die Aufnahme schutzsuchender Menschen in Barnim. Allerdings sollte ihre Unterbringung auch menschenw\u00fcrdig sein. Der Landkreis Barnim plant insgesamt 670 Fl\u00fcchtlinge in einer ehemaligen Luftwaffenkaserne in einem Wald bei Ladeburg (Bernau) unterzubringen. Bereits in wenigen Monaten sollen die ersten 200 Fl\u00fcchtlinge in das neue Lager einziehen. <!--more--><br \/>\nDies widerspricht den Forderungen von Fl\u00fcchtlingsrat Brandenburg, Caritas, Diakonie und Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverband, h\u00f6chstens 60 Menschen in einer Einrichtung leben zu lassen.<br \/>\nDie VertreterInnen der Barnimer Willkommensinitiativen fordern den Fl\u00fcchtlingen Wohnungen zur Verf\u00fcgung zu stellen. So gibt es z.B. in Eberswalde viele leerstehende Wohnungen, die saniert werden k\u00f6nnten. In Bernau und anderen Orten in der N\u00e4he von Berlin gibt es kaum leerstehende Wohnungen. Hier sollten entsprechende Sozialwohnungen gebaut werden.<br \/>\nViele Fl\u00fcchtlinge brauchen nach ihrer Ankunft in Deutschland \u00e4rztliche und psychologische Begleitung, m\u00fcssen sich v\u00f6llig neu orientieren und d\u00fcrfen keine Fristen vers\u00e4umen. Sie brauchen Zugang zu Beratung undjuristischer Unterst\u00fctzung. Es ist sehr wichtig, dass sie schnell Kontakt zu Menschen finden, die ihre Sprache sprechen. Auch deswegen sind sie besonders auf eine funktionierende und bezahlbare Anbindung an den \u00f6ffentlichen Nahverkehr angewiesen. Die Chance, Kontakte zu kn\u00fcpfen und Unterst\u00fctzung zu erfahren, steigt mit der Gr\u00f6\u00dfe der Orte. Wir fordern darum, Fl\u00fcchtlinge nur in den gr\u00f6\u00dferen Ortschaften entlang der Bahnlinien unterzubringen.<br \/>\nDie Situation besonders in gro\u00dfen \u00dcbergangswohnheimen ist mit sozialem Stress verbunden und f\u00fchrt immer wieder zu Retraumatisierungen von Fl\u00fcchtlingen. Ihr Zurechtfinden in der Gesellschaft wird durch eine l\u00e4ngere Heimunterbringung unn\u00f6tig erschwert, sagt Beate Gollnast von der Willkommensinitiative Biesenthal.<\/p>\n<p>Willkommensinitiative Biesenthal<br \/>\nWillkommensinitiative Oderberg<br \/>\nVerbindungsgruppe Bernau<br \/>\nUnterst\u00fctzer*innen des \u00dcWH Panketal<br \/>\nAG Wohnungen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete der Antifaschistischen Initiative Eberswalde<\/p>\n<p>Kontakt: Beate Gollnast refugees-welcome(at)so36(dot)net<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Presseerkl\u00e4rung der Barnimer Willkommensinitiativen 25.02.15 Landkreis Barnim plant Massenunterkunft f\u00fcr 670 Fl\u00fcchtlinge mitten im Wald Willkommensinitiativen fordern: Wohnungen statt Lager! Die Barnimer Willkommensinitiativen begr\u00fc\u00dfen die Aufnahme schutzsuchender Menschen in Barnim. Allerdings sollte ihre Unterbringung auch menschenw\u00fcrdig sein. 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