{"id":3037,"date":"2016-03-10T18:39:19","date_gmt":"2016-03-10T17:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.women-in-exile.net\/?p=3037"},"modified":"2026-03-31T19:54:37","modified_gmt":"2026-03-31T17:54:37","slug":"women-in-exile-on-tour-rosen-und-informationen-zum-8-maerz-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.women-in-exile.net\/en\/allgemein\/women-in-exile-on-tour-rosen-und-informationen-zum-8-maerz-16\/","title":{"rendered":"Women in Exile on Tour: Rosen und Informationen zum 8. M\u00e4rz 16"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_20160308_110024-e1457631843356.jpg\" rel=\"attachment wp-att-3038\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3038 alignleft\" src=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_20160308_110024-300x225.jpg\" alt=\"IMG_20160308_110024\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Wir sind am internationalen Frauen*Tag auf Tour gegangen.<br \/>\nGemeinsam mit 20 Frauen haben wir mit vier Bussen drei Fl\u00fcchtlingslager in Brandenburg besucht, um dort den Frauen Rosen und Flyer zu \u00fcberreichen und sie einzuladen mit uns gemeinsam auf Tour zu gehen. Zum Auftakt organisierte die Asylberatung Henningsdorf dort ein Treffen und wir fr\u00fchst\u00fcckten alle gemeinsam mit einigen Freundinnen von Refugee Emancipation im Nachbarschaftstreff Stolpe- S\u00fcd. Zum 8. M\u00e4rz machen wir gemeinsam deutlich:<\/p>\n<p><em><strong>\u201eGemeinsam fordern wir von den Verantwortlichen in Stadt und Land und in den st\u00e4dtischen Wohnungsbaugesellschaften die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum und den (Wieder)einstieg in den Bau von Sozialwohnungen. Auch in Hennigsdorf fehlt es an preiswerten Wohnungen. Von der mangelhaften Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum sind wir alle betroffen.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/PM-08.03.2016-Zum-Internationalen-Frauentag.pdf\">Ganze Pressemitteilung hier<\/a><\/p>\n<p>Zutritt zum Henningsdorfer Fl\u00fcchtlingsheim bekamen wir erst nach l\u00e4ngerem Diskutieren mit dem Wachpersonal, das Team vom WDR, das uns an diesem Tag begleitet hat, wurde nicht hereingelassen. Wir fragen uns das immer wieder: \u201eWelche Hausverwaltung erwartet von den Bewohner_innen, dass sie Besuch ank\u00fcndigen, wenn sie ihre Freund_in zum Kaffee einladen?\u201c<br \/>\nDoch wir lassen uns nicht aufhalten: Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune \u00fcber die Solidarit\u00e4t untereinander fuhren wir Richtung Potsdam:<br \/>\nLerchensteig: Containerunterk\u00fcnfte&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Container sind f\u00fcr Waren und nicht f\u00fcr Menschen oder? Hier war das Personal von der AWO freundlicher, aber sie wollten uns auch nicht reinlassen, da ist dann die &#8220;Privatsph\u00e4re&#8221; pl\u00f6tzlich pr\u00e4sent. Wir sprachen mit einzelnen Frauen, die dort untergebracht sind, und verteilten Blumen.<br \/>\nVon dort aus ging es zum n\u00e4chsten Ziel:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_20160308_164603-e1457631516454.jpg\" rel=\"attachment wp-att-3039\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3039 alignright\" src=\"https:\/\/www.women-in-exile.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_20160308_164603-300x225.jpg\" alt=\"IMG_20160308_164603\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Heinrich- Mann- Allee: Erstaufnahmeeinrichtung, anscheinend mit vielen freiwilligen Helfern, denn am Eingang sahen wir ein Schild: Freiwillige Helfer*innen bitte dann und dann da und da melden&#8230; Empfangen wurden wir allerdings vom Sicherheitspersonal, das uns den Zutritt verwehrte. Nach l\u00e4ngerer Diskussion wurden wir in den Speisecontainer geschickt. Auf dem Weg dorthin stellte sich uns der Leiter des Lagers (vom DRK) und anderes Wachpersonal in den Weg. Wir waren gekommen um mit den Frauen zu sprechen und nicht um uns von M\u00e4nnern des Wachpersonals schlecht behandeln zu lassen. Diese reagierten auf unsere Widerrede damit, dass sie die auf dem Gel\u00e4nde ans\u00e4ssige Bundespolizei riefen.<br \/>\nWir betrachteten uns den Speisecontainer etwas genauer: Ein Stapel \u201eJagdwurst\u201c und ein dicker Stapel Butterk\u00e4se dazu Wei\u00dfbr\u00f6tchen wurden gegen 17 Uhr an der Essensausgabe aufget\u00fcrmt. F\u00fcr stillende Frauen, noch wachsende Kinder und andere nicht gerade eine vollwertige Mahlzeit. Und wer l\u00e4sst sich schon gerne das Essen vorsetzen, die Essenszeiten bestimmen, statt selber kochen zu k\u00f6nnen?<br \/>\nWir hielten uns nicht l\u00e4nger auf mit dem inzwischen sehr aufgebrachten Wachpersonal, denn wir hatten noch eine wunderbare Einladung f\u00fcr ein gemeinsames Abschlussessen. Wir verlie\u00dfen das Gel\u00e4nde und fuhren zum Essen, das uns Fl\u00fcchtlingsfrauen gekocht hatten.<br \/>\nWir m\u00f6chten Refugee Emancipation und der Asylberatung Henningsdorf danken f\u00fcr die tolle Zusammenarbeit an diesem Tag und allen Frauen* die uns begleitet haben.<br \/>\n<strong>Wir kommen wieder!<\/strong><br \/>\n<strong>Wir werden immer lauter!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind am internationalen Frauen*Tag auf Tour gegangen. Gemeinsam mit 20 Frauen haben wir mit vier Bussen drei Fl\u00fcchtlingslager in Brandenburg besucht, um dort den Frauen Rosen und Flyer zu \u00fcberreichen und sie einzuladen mit uns gemeinsam auf Tour zu gehen. 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