{"id":5962,"date":"2019-11-25T14:46:08","date_gmt":"2019-11-25T13:46:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.women-in-exile.net\/?p=5962"},"modified":"2019-11-25T14:46:08","modified_gmt":"2019-11-25T13:46:08","slug":"pm-einladung-zur-women-in-exile-friends-gerechtigkeit-fuer-rita-bustour-am-25-november-dem-internationalen-tag-zur-beseitigung-von-gewalt-gegen-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.women-in-exile.net\/en\/pm\/pm-einladung-zur-women-in-exile-friends-gerechtigkeit-fuer-rita-bustour-am-25-november-dem-internationalen-tag-zur-beseitigung-von-gewalt-gegen-frauen\/","title":{"rendered":"PM Einladung zur Women in Exile &#038; Friends &#8220;Gerechtigkeit f\u00fcr Rita&#8221;-Bustour am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am 7. April 2019 verschwand Rita Awour Ojunge. Zwei Monate sp\u00e4ter wurde ihre Leiche in der N\u00e4he des Lagers in Hohenleipisch gefunden, in dem sie lebte. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihren Tod sind nach sieben Monaten noch ungekl\u00e4rt.                               <br>Am Montag, den 25. Mai, fahren wir nach Herzberg, Hohenleipisch und Potsdam, um &#8220;Gerechtigkeit f\u00fcr Rita&#8221; und die Schlie\u00dfung aller Lager zu fordern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am\n27.08. demonstrierten\nwir in Potsdam vor dem brandenburgischen Innenministerium und\nforderten &#8220;Gerechtigkeit\nf\u00fcr Rita&#8221; und die Schlie\u00dfung des Hohenleipisch-Lagers. Wir\nversprachen, immer wieder zur\u00fcckzukommen, bis wir Antworten auf\nunsere Fragen haben. Deshalb machen wir am 25.11.\neine Bustour durch\nBrandenburg mit den\nForderungen\n\u201cGerechtigkeit f\u00fcr Rita\u201d, &#8220;Kein Lager f\u00fcr Frauen* und\nKinder&#8221;, \u201cAbschaffung aller Lager\u201d! \n<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Rita\nverschwand und hinterlie\u00df zwei kleine Kinder. Sie war 32 Jahre alt,\nkam aus\nKenia und lebte mehr als 7 Jahre in Deutschland im Lager\nHohenleipisch. Die Polizei brauchte fast 3 Monate, um ihre \u00dcberreste\nim Wald nahe dem Lager zu finden. Sowohl Ritas Angeh\u00f6rige als auch\ndie Anw\u00e4lte wurden zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht informiert und sp\u00e4ter\nfalsch dar\u00fcber informiert, wie lange die Untersuchung dauern w\u00fcrde.\nNachdem man ihnen gesagt hatte, dass im September eine Beerdigung\nstattfinden k\u00f6nnte, reisten Verwandte von Kenia nach Berlin, nur um\nherauszufinden, dass dies nicht der Fall war, da die Ermittlungen\nnoch nicht abgeschlossen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem offenen Brief an die Landratsdirektion Elbe Elster forderten die Bewohner*innen des Lagers Hohenleipisch eine menschenw\u00fcrdige Unterkunft, statt diesem isolierten Lager, das sich mitten im Nirgendwo befindet. Die Beh\u00f6rden ignorierten den offenen Brief. Stattdessen gingen sie  sogar so weit, den Unterst\u00fctzer*innen und dem Fl\u00fcchtlingsrat Brandenburgs vorzuwerfen, diesen Brief geschrieben zu haben. Es ist ganz klar, dass sie nicht die Absicht haben, dieses Lager zu schlie\u00dfen. Ein Lager, das von der Privatfirma &#8220;Human Care&#8221; betrieben wird, um Gewinne aus dem Elend der Bewohner*innen zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landratsdirektion bat uns sogar, die Demonstration zum Gedenken an &#8220;Rita und den internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen&#8221; zu \u00fcberdenken, da sie bef\u00fcrchteten, dass sie sich danach mit den Reaktionen der AFD auseinandersetzen m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p> Als Fl\u00fcchtlingsfrauen* sind wir allen Arten von Gewalt durch M\u00e4nnern innerhalb und au\u00dferhalb der Lager, durch Mitfl\u00fcchtlinge, Sicherheitspersonal und deutsche B\u00fcrger aus der Umgebung ausgesetzt. Gewalt gegen Frauen*, Missbrauch, Bel\u00e4stigung sind ein globales Ph\u00e4nomen in dieser sexistischen und rassistischen Welt. Aber stellen Sie sich vor, Rita und die anderen Frauen*, die sexuelle und k\u00f6rperliche Gewalt in den Lagern erleben, w\u00e4ren wei\u00dfe Frauen* mit deutschen P\u00e4ssen. <br> <br> Aus diesen Gr\u00fcnden fordern wir Gerechtigkeit f\u00fcr Rita und die Schlie\u00dfung des gesamten Lagers.<br> <br> <strong>Tour<\/strong><br> <strong>Herzberg<\/strong> von 12:00-14:00 Uhr &#8211; Lanfter 5 (Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde) \u2192 Katharinenstr \u2192 Grochwitzerstr \u2192 Gochwitzerstr 20 (Sozialamt), <strong>Hohenleipisch<\/strong> von 15:00-16:00 Uhr &#8211; Gordenerstr 100, <strong>Potsdam<\/strong> von 18:00-20:00 Uhr &#8211; Schopenhauerstrasse<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 7. April 2019 verschwand Rita Awour Ojunge. Zwei Monate sp\u00e4ter wurde ihre Leiche in der N\u00e4he des Lagers in Hohenleipisch gefunden, in dem sie lebte. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihren Tod sind nach sieben Monaten noch ungekl\u00e4rt. Am Montag, den 25. 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