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Feministisches Zukunftsfestival

Am vergangenen Wochenende, vom 12. bis 14. September, wurde Women in Exile im Rahmen des Feminist Futures Festival eingeladen, einen Workshop zum Thema „Frauen, Asyl und Solidarität: Wie offen sind meine politischen Strukturen für Flüchtlingsfrauen?

Das Feminist Futures Festival war ein sehr erwartetes Ereignis in der feministischen Bewegung in Deutschland, da es das erste große Feministen Treffen seit vielen Jahren war. Mehr als 1000 Frauen* aus aller Welt kamen zum Festival, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen auszutauschen, sich zu treffen und gemeinsam Spaß zu haben.

Unser Workshop war gut besucht, rund 80 Teilnehmer nahmen daran teil, und wir stellten drei Fragen zum Nachdenken:

Wie definiert Sie Feminismus?

Welche Barrieren / Hindernisse verhindern die gleichberechtigte Teilnahme der Menschen?

Was würden Sie ändern, um einen inklusiven Feminismus zu haben?

Eineinhalb Stunden sind nicht genug Zeit, um ein sehr tiefes Gespräch und Ergebnis zu führen, aber es gab trotzdem einige sehr interessante Rückmeldungen, die zu weiteren Überlegungen Anlass gaben. Wir können nur einige Hinweise teilen, die hier und da zur gemeinsamen Reflexion gemacht wurden.

Um das, was Feminismus ist, herum sind Definitionen entstanden, die ihn als integrative Praxis, kollektive Praxis gegen das patriarchalische System definieren, während man versuchte, die Barrieren aufzudecken, einige wurden als Sprache, Kinderbetreuung, paternalistische Einstellungen von Weißen, Mangel an Vertrauen, Spaltung, Rasse, linke Codes, die andere Ansätze und Fragen ausschließen, identifiziert, wie zum Beispiel, was zu tun ist, wenn weiße Kameraden nicht über Rassismus sprechen wollen.

Bei der Überlegung, was zu ändern ist, um einen inklusiven Feminismus zu erreichen, entsteht das Gefühl der Scham bei weißen Aktivisten, die Angst, Fragen über Rassismus und Klassizismus zu stellen, die als selbstverständlich angesehen werden, wenn sie Teil des theoretischen Rahmens sind, oder die Angst, zu reden, wenn man etwas Falsches sagt. Es wurde die Bedeutung der Offenheit gegenüber Kritikern gestärkt, da wir nicht perfekt geboren sind, das Bewusstsein für Privilegien zu entwickeln und zu brauchen, wenn sich Räume zwischen weißen und nicht-weißen Aktivisten vermischen, um aus Erfahrung voneinander lernen zu können, ohne über die Stimmen anderer zu sprechen.

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