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Floßfahrt, Festival und Konferenz! Wir fordern: Macht die Grenzen auf! Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!

Ein Bericht13

Wie kann eine gemeinsame Vernetzung aussehen? Zu welchem Thema könnten wir gemeinsam bundesweit arbeiten die nächsten Monate? Das waren die Fragen, die wir aus der Sommerkonferenz mitnahmen.
„Hallo meine Name ist Rosa, ich komme aus Tschetschenien und lebe in Nürnberg und arbeite mit Women in Exile seit 1,5 Jahren und ich war letzten Sommer 6 Wochen mit dem Schiff dabei und ich komme zu den Konferenzen nach Berlin. Aus Nürnberg sind viele Flüchtlingsfrauen, mit mir nach Berlin gekommen. Ich würde auch gerne in Nürnberg mal eine Konferenz machen um über die neuen Gesetze zu sprechen.“

photo 1Eine wichtige Idee: Vernetzung, Gründung neuer lokaler Gruppen in anderen Städten und natürlich mehr Informationsaustausch für alle! Gefühlt war die Abschlussrunde eher ein Anfang als ein Ende. Es geht weiter!
Deshalb: Wir sollte bald eine zweite Konferenz organisiert werden, und so setzten wir uns noch im Sommer an die Vorbereitung. Zeitgleich überschlugen sich die Ereignisse in Europa: weiter hunderte von toten Flüchtlingen im Mittelmeer, aber auch zigtausende von Flüchtlingen, die jetzt den Landweg über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn einschlugen. Kurzfristig öffnete Deutschland die Grenzen. Insgesamt kamen im August 100.000 neue Flüchtlinge nach Deutschland.

Und es gibt es so viel rassistische Anschläge wie seid Jahren nicht, Heime brennen. Gleichzeitig gründen unzählige Menschen überall in Deutschland Willkommensinitiativen und wollen den Flüchtlingen helfen. Letzte Meldung der täglich wechselnden Nachrichten: Schengen wurde gerade außer Kraft gesetzt und die Flüchtlinge blieben an der Österreichisch Deutschen Grenzen stecken. Mitten in dieser Situation starteten wir von Freitag, den 11.09. bis Sonntag, den 13.09. unser zweite Konferenz. Mit 45 Flüchtlingsfrauen* und Freund_innen setzten wir uns daran für 2016 eine neue Tour zu planen. Nur durch Deutschland? Und erst nächstes Jahr?

Die Frauen aus den Balkanländern, den sogenannten Sicheren Herkunftsländern, meinten, sie könnten nichts Langfristiges überlegen, da sie nicht wüssten, ob sie dann wegen der Gesetzesänderungen noch da sein werden: „Es kommen viele Frauen nach Deutschland, viele, die nicht nur „politische“ Probleme hatten, sondern Probleme als Frauen!“ „Sollen wir sofort los fahren, jetzt, Richtung Grenze?“ „Oder zu allen Erstaufnahmelagern?“„ I am Zara from Bangladesh and I am member of women in Exile, our main thing are the refugees, and everone has different problems in different countrys, we are coming here because we want to find a good future, because we were suffering.“ „ Mi name is Faratna I come from Iran and I stay in Halle. I think we all can help to the new people who come to Germany. Thank You.“
Sicher ist, wir werden weiter für die Abschaffung aller Lager kämpfen, dafür, dass Frauen in geschützten Räumen leben und sofort eine Wohnung bekommen.

indexUnd das machten wir! Am Samstag, einen Tag vor der Konferenz gingen wir auf Floßfahrt auf der Spree. Gemeinsam konnten wir lautstark unseren Protest über die Situation in den Heimen in die Öffentlichkeit tragen. Bei bestem Wetter und mit toller Unterstützung von den Brücken konnten fuhren wir bis zum Landwehrkanal.

Und wir werden eine Tour durch Deutschland machen!

Wir wollen uns mit anderen Flüchtlingsfrauen* gemeinsam organisieren und wir werden sicher in Bewegung bleiben!

Grenzen auf für alle!

 

 

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