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Frauen* unterwegs gegen das Lagersystem und Rassismus 21.07. – 04.08.

Seit vielen Jahren machen Women in Exile & Friends Sommertouren in verschieden Bundesländer, um sich mit anderen geflüchteten Frauen* zu vernetzen, insbesondere mit denen, die in Lagern wohnen. Diesen Sommer werden wir nach Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern fahren.

Wir wollen geflüchtete Frauen* empowern, politisch aktiv zuwerden, um für ihre Rechte als Frauen* in dieser Gesellschaft zu kämpfen. Wir wollen uns auch mit der Frage der Öffnung politischer Strukturen für geflüchtete Frauen* beschäftigen. Unser politischer Kampf richtet sich vor allem gegen das Lagersystem. Wir glauben, dass die abgelegenen Gemeinschaftsunterkünfte als Katalysator für sexuelle Gewalt, Traumata und Depressionen wirken, die zu (versuchten) Suiziden führen.

Unsere Ziele:

  • Wir thematisieren öffentlich Isolation, Rassismus, Sexismus und Berichte über die Traumata derjenigen, die schlaflose Nächte aus Angst vor Abschiebung erleben.
  • Wir ermutigen und vernetzen uns mir Flüchtlingsfrauen* und Gruppen und Einzelpersonen, die mit Flüchtlingsfrauen* arbeiten.
  • Wir durchbrechen die Grenzen, die unsere Teilhabe verhindern. Wir bauen Brücken, die uns mit anderen Gemeinschaften verbinden.
  • Wir wollen wählen, wo wir in Würde leben.
  • Wir unterstützen und verbinden uns mit den Flüchtlingsfrauen*, die für das Recht ihrer Kinder auf Geburtsurkunden kämpfen.

Die Corana Pandemie trifft die Flüchtlingsgemeinschaften weiterhin schwer. Das Leben in Isolation, die gemeinsame Nutzung von Zimmern und Einrichtungen wie Küchen/Speisesälen, Badezimmern und Toiletten haben dazu geführt, dass Flüchtlinge zu einer der am stärksten durch das Corona-Virus gefährdeten Gruppen gehören. Für die Flüchtlingsfrauen* ist die Pandemie katastrophal. Mangel an technischem Wissen oder Internetzugang, die Schließung von sicheren und empowernden Räumen haben uns isoliert, uns mit weniger Informationen zurückgelassen und unsere Organisierung fast unmöglich gemacht. Massenabschiebungen wurden weiterhin mit viel Polizeiverstärkung und Brutalität durchgeführt. All dies führte zu mehr gemeldeten (versuchten) Suiziden. Dies bringen wir durch unsere Kampagne #SocialDistancingIsAPrivilege in die Öffentlichkeit.

Wir bitten um Ihre und eure Unterstützung und Solidarität für unsere Bustour.

Damit wir uns für das Empowerment von geflüchteten Frauen* einsetzen, die systematische Verletzung unserer Rechte veröffentlichen und uns gemeinsam mit anderen Communities für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen können.

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