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Filia Stiftung

Gesundheit

Diesen Mai haben wir unser neues Projekt “Recht auf Gesundheit für Flüchtlingsfrauen” gestartet, das durch die Stiftung “Aktion Mensch” unterstützt wird. Bei unserem ersten brandenburgweiten Vernetzungstreffen am 2. und 3. Juni haben wir einige Informationen zusammengetragen, die für alle Frauen wichtig waren:Warum bekommen wir nur Schmerzmittel statt einer angemessenen Behandlung

Das „Asylbewerberleistungsgesetz“ wurde 1993 eingeführt, um Asylsuchende davon abzuhalten, nach Deutschland zu kommen oder hier zu bleiben. Es ist rassistisch und diskriminierend. Das Gesetz gibt vor, dass nur die Behandlung von akuten Krankheiten oder Schmerzen bezahlt wird. Für jede weitere Behandlung ist ein individueller Antrag beim Sozialamt nötig. Das bedeutet, dass unqualifizierte Personen über unsere Gesundheit entscheiden! Trotz der in einigen Regionen neu eingeführten Gesundheitskarte: “Spezialbehandlungen” erfordern immer noch die Erlaubnis des Sozialamts und die Ärtzinnen und Ärtze behandeln uns nicht, sobald sie sehen, dass wir Flüchtlinge sind.

Wie kann ich behandelt werden, auch wenn das Sozialamt sich weigert, einen Krankenschein auszustellen?

Glücklicherweise gibt es in allen Regionen Deutschlands Organisationen wir das „Medibüro“ , die den Leuten, denen gute Behandlung verwehrt wirt, helfen, sie zu bekommen. Ihr könnt in eurer lokale Beratungsstelle danach fragen oder im Internet suchen: http:medibueros.m-bient.com

Schwangerschaft und Geburt

Sogar nach dem “Asylbewerberleistungsgesetz” hat jede Frau das Recht, zu der Gynäkolog_in, die sie aussucht zu gehen und während der Schwangerschaft und nach der Geburt von einer Hebamme begleitet zu werden. Jede schwangere Frau kann selbst entscheiden, wie sie ihr Kind bekommen will. Die Ärtzt_innen bekommen mehr Geld, wenn sie einen Kaiserschnitt durchführen. Deshalb machen sie oft einen Kaiserschnitt, ohne die Flüchtlingsfrauen überhaupt zu informieren oder es zu erklären.

Gesundheit von Kindern

Wir wissen, was das Beste für unsere Kinder ist. Deshalb sollten die Ärtzt_innen uns zuhören und nicht ein zweites Interview über unsere Aufenthaltsprobleme mit uns führen. Ohne die richtigen Dokumente (z.B. Geburtsurkunde) bekommen die Kinder oft wichtige Impfungen nicht. Das ist schlecht, denn die Kinder habend das Recht, zu bekommen, was sie brauchen!

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