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Notunterkunft oder welche Form der Unterbringung? Und nicht genug zum Essen!

20160518_150319Der letzte gemeinsamen Workshop von Women in Exile und Trixi fand in der Notunterkunft Wichert-Straße mit den Bewohner_innen statt.

Folgende Inhalte und Details waren während des Workshops relevant:

Diese Notunterkunft ist de facto eine Turnhalle. Die Teilnehmerinnen kommen aus Afghanistan, Eritrea und dem Irak, die meisten leben dort bereits seit mehr als acht Monaten. Es existiert keine Privatsphäre. Wegen des Lärms ist es nachts kaum möglich zu schlafen, hierunter leiden die Kinder am stärksten.

Es gibt nicht genug Essen! Die Frauen kritisieren, dass sie nicht für sich kochen können und nicht einmal Brot von außerhalb mitbringen dürfen. Die Kinder gehen mit leerem Magen zur Schule, da der Speiseraum erst um 8 Uhr geöffnet wird… 20160518_150329Stillende Mütter können ihren Kindern nicht genügend Milch geben, sie erhalten selbst nicht ausreichend Nahrung. Erwachsene und Kinder leiden wegen schlechter Ernährung an Durchfall.   Es gibt zu wenig Essen, auch das Brot reicht nicht aus. Eine Familie, die an Unterernährung leidet, ist bereits seit letztem Oktober in diesem Lager.

Eine behinderte 16-Jährige, die eine spezielle Förderung benötigt, wartet noch immer auf einen Schulplatz. Auch die Bewohner_innen, die auf eine Familienzusammenführung warten, leben schon seit mehr als 8 Monaten im Lager.

Die meisten Kinder gehen nicht in den Kindergarten, in der Umgebung fehlen Kita-Plätze. Es gibt keine Deutschkurse, manche Frauen besuchen Kurse mit einem Umfang von nur zwei Wochenstunden. Die Situation der Männer gestaltet sich ungleich besser: Sie haben täglich Gelegenheit, an einem Kurs teilzunehmen. Schulkinder kommen, unabhängig von ihrem Alter, in die “Willkommensklasse”.

Es gibt kein Recht, eine_n Dolmestscher_in in Anspruch zu nehmen.   Diejenigen, die übersetzt zu werden, haben das Gefühl, dass die Dolmetscher_innen die entscheidenden Punkte nicht vermitteln. Ihr Arabisch ist unverständlich.

Die Bewohner_innen wünschen sich, in andere Unterkünfte gebracht zu werden oder in eine Wohnung.

 

 

 

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