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PM zur aktuellen Situation der neu ankommenden Flüchtlinge

Täglich kommen bis zu hundert Flüchtlinge von der polnischen Grenze in Eisenhüttenstadt an. Wir wissen, was dies für die ohnehin schon überfüllten Unterbringungsplätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen bedeutet. Wir sind uns auch bewusst, dass es sich um Menschen handelt, die eine harte und gefährliche Reise hinter sich haben, um nach Deutschland zu gelangen. Sie wurden unterwegs von rassistischen Gruppen gejagt und angegriffen, Frauen erlebten sexuelle Gewalt. Grenzpolizisten aus verschiedenen europäischen Ländern haben sie verprügelt und Hunde auf sie losgelassen, um sie zurückzudrängen. Trotz alledem haben sie es geschafft, diese Härten zu überwinden, und wir sind froh, dass sie angekommen sind.

Ziel dieser Pressemitteilung ist es, die Behörden daran zu erinnern, dass wir erwarten, dass die Neuankömmlinge mit Würde behandelt werden, dass ihre Rechte respektiert werden und dass sie aus dem Jahr 2015 gelernt haben. Wenn die Lager überfüllt sind, kommt es zu mehr Konflikten zwischen den Bewohner*innen sowie zu sexueller Gewalt/Belästigung gegen Frauen und LGTB. Wir fordern den Schutz dieser vulnerablen Gruppen und eine rasche Bearbeitung ihrer Verfahren, damit sie aus den Lagern ausziehen können.

Wir bitten die Zivilgesellschaft um einen Empfang ohne Feindseligkeit und Vorurteile. Es ist Winteranfang und der Weg hierher ist noch gefährlicher. Wir haben gehört, dass die faschistische Gruppe III. Weg rund um Guben eine Miliz gegen uns Flüchtlinge aufbaut. Wir fordern die Polizei auf, gegen die Faschisten vorzugehen. Wir benötigen eine Zivilgesellschaft, die die ankommenden Flüchtlinge mit offenen Armen aufnimmt und ihnen ein Ankommen und Partizipation ermöglicht.

Women in Exile and Friends unterstützen zur Zeit eine Familie in einem der Berliner Aufnahmezentren und versuchen, sie zu empowern, für sich selbst einzutreten. Diese Familie ist sehr schutzbedürftig, obwohl sie an den Neuansiedlungsprogrammen teilnimmt und Zugang zu Sozialleistungen hat. Die Mitarbeitenden des Lagers unterstützen sie auch sehr, aber sie haben natürlich noch andere Menschen zu begleiten. Aus diesem Grund rufen wir Organisationen und Einzelpersonen in Berlin und Brandenburg auf, die ankommenden Flüchtlinge zu unterstützen.

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