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Pressemitteilung von Women in Exile &Friends; zum 8.3. 2023 Residenzpflicht abschaffen! Lager abschaffen!

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages laden wir am 08.03.2023 von 12:30 bis 15:00 Uhr zu unserer Kundgebung vor dem Lager in Eisenhüttenstadt ein. Women in Exile & Friends, unterstützende Gruppen und Einzelpersonen werden laut und deutlich sagen: Residenzpflicht abschaffen! Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!

Wir haben den Ort gewählt, denn es hier sitzt die Zentrale Ausländerbehörde Brandenburgs und hier befindet sich die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Brandenburg. Elizabeth Ngari hatte Kontakt mit Frauen, die aktuell in der Erstaufnahme leben. „Uns wurde erzählt, die Registrierung laufe schleppend. Das bedeutet keine Ausweismöglichkeit, kein Taschengeld, kein Zugang zu Bildung für Kinder und kein Verfahrensfortschritt. Zudem gilt seit der Pandemie wieder die Landkreisbeschränkung für Geflüchtete in Brandenburger Erstaufnahmen. Nach den jahrzehntelangen erfolgreichen Kämpfen für Bewegungsfreiheit und gegen Residenzpflicht ist das ein enormer Rückschritt.“

Als Flüchtlingsfrauengruppe und führen wir eine feministische Kampagne gegen Rassismus und Lager für Frauen und Kinder. Durch unsere verschiedenen Plattformen machen wir die schädlichen Auswirkungen von Gemeinschaftsunterkünften auf Frauen, Queers und Kinder öffentlich. Von geschlechtsspezifischer Gewalt über sexuelle Übergriffe bis hin zu posttraumatischen Belastungsstörungen aufgrund von Angst vor Abschiebung und Depressionen aufgrund von Isolation und Perspektivlosigkeit. Zudem besorgt uns die steigende Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland. Im Jahr 2022 habe es mindestens 121 Angriffe gegeben. Das ist ein Anstieg um 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommen Tausende von Angriffen auf Geflüchtete.[1] Jeden Tag drei Opfer – laut polizeilicher Aussage! Die Dunkelziffer muss viel höher sein.

„Dies ist eine Folge und Teil des europäischen Krieges gegen Flüchtlinge. Wir werden in Parlamenten und Gesetzen als Bedrohung dargestellt.“, meint Elizabeth Ngari. „Wir sind Zeug*innen der konsequenten Verletzung von Menschenrechten. Das schöne Mittelmeer hat sich zur tödlichsten Grenze der Welt entwickelt. Ebenso einer der wenigen Urwälder in Europa zwischen Polen und Weißrussland. Er wird nun von einer neu errichteten, hermetisch abgeriegelten Grenze durchzogen. Wenn wir Flüchtlinge es endlich geschafft haben, nach Europa zu kommen, erleben wir diese kleinen, ekelhaften rassistischen Gesetze, die uns klein machen und draußen halten sollen! Jeden Tag müssen wir uns gegen Abschiebungen, Rassismus und Sexismus wehren. Wirklich, genug ist genug! Wir haben es satt! Und wir sagen STOP zu dieser diskriminierenden Behandlung auf allen Ebenen! Wir fordern Teilhabe, Gerechtigkeit und sichere Lebensbedingungen! Wir fordern die Achtung der Rechte der Frauen und Queers. Wir fordern für alle Flüchtlinge faire Verfahren, die die Menschenwürde achten!“

Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!

Für das RECHT ZU KOMMEN, ZU BLEIBEN UND ZU GEHEN!

Pressekontakt: 01521 2874966

[1] Vgl. Neues Deutschland: Mehr Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Matthias Monroy, vom 02.03.2023.

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