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Stress, Depression und Trauma – Psychologische Gesundheit für Flüchtlingsfrauen

Unser letztes Gesundheits-Seminar wurde von zwei Psychologinnen von KommMit e.V. geleitet, die psycho-soziale Beratung für Flüchtlinge in Berlin/Brandenburg anbieten.

Wir haben gelernt, wie verschiedene Ereignisse und unser Erleben von äußeren Dingen, die psychologische Verfassung von Menschen, d.h. die Gedanken, Gefühle und Verhalten, beeinflussen. Speziell für Flüchtlinge beginnen diese Ereignisse in den Herkunftsländern, werden durch die Fluchtroute und vor allem die Lebenssituation nach ihrer Ankunft in Deutschland beeinflusst. Es gibt so viele Faktoren, die einen Einfluss auf die Psyche haben: das Asylverfahren, Wohnen, Zugang zu Unterstützung, Soziales Umfeld, Diskriminierung, uvm.

Depression is eine typische Beschwerde, die viele Flüchtlingsfrauen betrifft. Viele erkennen es nicht als eine Krankheit an, weil die Symptome nicht zu ernst erscheinen, doch es ist ein sehr sensibler Zustand. Bei den meisten Frauen äußert sich dies durch einen Mangel an Energie und Freude und sie haben entweder keinen Appetit oder essen ständig.

Andere Berschwerden die auftauchen können sind Vergesslichkeit, Nervosität, Starke Gefühle von Ärger, Angst oder Traurigkeit bis hin zu Halluzinationen.
Viele Frauen haben Schlafprobleme, Kopfschmerzen und denken viel nach. In diesen Fällen, fühlen sich die meisten über große Zeiträume unglücklich und wollen einfach nur alleine sein.

Durch die Isolation durch die Lager, die Unsicherheit über den Aufenthaltsstatus und damit den Verbleib in Deutschland, wirken sich diese langwierigen Zustände traumatisch aus. Es kann ein Level an Negativität erreichen, was einen bis zum Suizid treibt.

Traumatisierte Menschen haben mit Konzentartionsschwierigkeiten, Schlafproblemen, Albträumen, Kopfschmerzen und Atemprobleme zu kämpfen. In schweren Fällen ist es ratsam eine_n Psychater_in aufzusuchen und eine vielfältige Therapie zu beginnen.

Jedoch können viele Asylsuchende nicht auf diese Weise behandelt werden, da sie nur eine limitierte Gesundheits-Versorgung haben. Das ist ein großes Problem und viele haben dadurch keine Lebensperspektive mehr, was in Suizid enden kann.

Wir haben am Ende auch Wege und Möglichkeiten miteinander geteilt, wie wir mit Stress umgehen können und haben gesehen wie wichtig es ist, dass wir mit unserer Gruppe Räume und Begegnungen schaffen, in denen die Frauen den Stress vergessen und Kraft tanken können.


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