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We stay United – Antirassistischer Protest gegen die AfD

Heute protestieren wir, Women in Exile and Friends, mit über 100 anderen Gruppen und Initiativen auf der Straße, im Wasser und überall gegen die AfD, deren rassistische Propaganda sowie gegen den Hass, den sie gegenüber Flüchtlingen schüren.

Wir asylsuchende Frauen kommen hier an und denken, dass wir ein neues Leben in Sicherheit in diesem Land beginnen können. Die Realität von isolierter Lager-Unterbringung, fehlenden Perspektiven und rassistischen Anfeindungen von rechten Parteien wie der AfD, bestimmen jedoch unsere Lebensbedingungen.
Wir leben in ständiger Angst vor Abschiebung, sei es in unsere Herkunftsländer, andere Länder, durch die wir geflüchtet sind oder innerhalb der EU-Staaten. Ebenso haben wir jeden Tag mit der Angst vor rassistischen und körperlichen Angriffen auf der Straße aufgrund unserer Hautfarbe, Religion, Herkunft und/oder Geschlecht zu kämpfen.
Jeden Tag müssen wir uns alle mit diesen Ängsten und Sorgen plagen.
Die AfD hat auch begonnen, so zu tun, als ob sie für Frauenrechte kämpfen, nur um ihre Propaganda weiter zu verkaufen.
Mit Mottos wie “Die Freiheit der Frau ist nicht verhandelbar” suggerieren sie feministische Ansprüche und marschierten in Berlin und anderen deutschen Städten.

Welche Frauen meinen sie? Sind wir denn keine Frauen?

Wir demonstrieren nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen den Rassismus, der duch die Medien verbreitet, sowie durch die Politik ausgetragen wird. Derzeit gehen Seehofers Pläne der Anker-Zentren Hand in Hand mit den Ideen der AfD, Flüchtlinge aus dieser Gesellschaft auszuschließen.

Dieses Lager-System ist wie immer ein Geschäft um Profite, es stärkt das kapitalistische System, indem es koloniale Methoden nutzt, um Menschen einzuschüchtern.

Während unserer “Women* Breaking Borders II” Bustour in diesem Sommer, vom 23.07-05.08.2018, wollen wir Richtung Süden fahren und vor allem in Bayern unseren Unmut über Seehofer deutlich machen, der seit vielen Jahren auf restriktivere Asylgesetze drängt und jetzt als Innen- und “Heimat”-Minister hinter dem Modellsystem der sogenannten
“Ankerzentren” (“Ankunft-Entscheidung-Rückkehr”) steckt.

Wir sagen es allen Politiker_innen: es sind Eure kolonialen Praktiken Grenzen zu schließen und die Aubeutung unsere Herkunftsländer, die uns zur Flucht zwingen und für die Menschenrechts-Verletzungen und Toten verantwortlich sind.
Deshalb muss die Kategorisierung und Diskriminierung in Menschen „mit und ohne Bleibeperspektive“ beendet werden!

Wir verurteilen die AfD und alle anderen rassistischen, nationalistischen und flüchtlingsfeindlichen Gruppen!

Wir verurteilen Rassismus, Sexismus, alle Formen von Lagern, Abschiebungen, Gutscheinen und die neuen restriktiven Gesetze, die Flüchtlinge betreffen.

Wie immer sagen wir es laut und deutlich:

Werdet laut gegen Rassismus, rechte und rassistische Gewalt!
Für eine Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung!

Für das Recht, zu Kommen!
Für das Recht, zu Gehen!
Für das Recht, zu Bleiben!

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