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07.04.2021: Gerechtigkeit für Rita! Alle Lager Abschaffen!

Unser Antrag auf eine Kundgebung zum Gedenken an den Tag des Verschwindens unserer Schwester Rita, wurde von der Polizei abgelehnt. Der Grund war der hohe Anstieg der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Elber-Elster.

Für uns war und immer noch ist, das Gedenken an diesen Tag wegen der vielen unbeantworteten offenen Fragen rund um das Verschwinden und für unsere Kampagne „Kein Lager für Frauen und Kinder, Alle Lager Abschaffen!“ sehr wichtig. Wir werden nicht akzeptieren, dass sich Flüchtlingsfrauen einfach in Luft auflösen und als nächstes ihre verkohlten Überreste 200 Meter von diesen isolierten Lagern entfernt gefunden werden.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, einen Anwalt einzuschalten, um gegen den Ablehnungsbescheid Einspruch einzulegen. Die Zeit war zu diesem Zeitpunkt nicht auf unserer Seite. Trotzdem beschloss eine kleine Gruppe von uns, nach Hohenleipisch zu fahren, in der Hoffnung, dass das Gericht die Erlaubnis erteilen würde, eine Kundgebung vor dem Lager abzuhalten, bevor wir dort ankamen.

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Im Gedenken an Rita Ojunge

„Wenn jemand, den man liebt, zur Erinnerung wird, wird die Erinnerung zum Schatz.“ Deshalb laden wir euch alle ein, am 07.04.21 zur Gedenkkundgebung für Rita Ojunge in Hohenleipisch mitzumachen.

INTERNATIONALER FRAUENTAG 2021 IN COTTBUS!

Cottubus wir sind hier und wir sind viele!!

Während wir uns weiterhin darauf konzentrieren, Frauen zu einer vollen und gleichberechtigten Teilhabe an der globalen Entwicklung zu verhelfen, ist die Erinnerung an unsere Lieben, die diskriminiert und eliminiert wurden, noch frisch. Unsere Frage ist: „Wie werden wir eine gleichberechtigtere Zukunft für Frauen gestalten, während Flüchtlingsfrauen in den isolierten Lagern schweigend sterben, die Täter immer noch ihre Freiheit genießen und die Opfer keine Gerechtigkeit erfahren? SIND WIR KEINE FRAUEN?  

Wir fordern weiterhin Gerechtigkeit für Rita, die Fortführung der Ermittlungen und die Abschaffung aller Lager!

Wir brauchen eine angemessene Prävention, Strafverfolgung und Sanktionierung von Frauenmorden. Das Leben von Flüchtlingsfrauen zählt!!!

Aufruf zu unserer Aktion am 8.3.21 in Cottbus

May be an image of text that says 'Women in Exile and Friends ruft auf Am Internationalen Frauen (kampf) tag 8. März 2021 um 10h Demo in Cottbus Justice for Rita! Ni una menos Gerechtigkeit für Rita! Treffpunkt ist Cottbus Hauptbahnhof Nordseite Please bring mask and keep distance. AUDADAY JattafRita ABLELAGER AFFEN P LAGER'

Am 7. April 2019 verschwand unsere Schwester Rita Ojunge. Rita lebte mit ihren Kindern in einem Lager in Hohenleipisch, Brandenburg. Ritas Familie wollte wissen, was passiert war. Die Geflüchteten, die in dem Lager leben, forderten Gerechtigkeit für Rita und die Schließung des Lagers. Das Lager ist in einem sehr schlechten Zustand und absolut isoliert, umgeben von einem Wald

Die Polizei ließ viel Zeit vergehen, bevor sie Rita suchten. Erst zwei Monate nachdem Rita verschwunden war, begann die Polizei nach ihr zu suchen. Sie fanden die Überreste ihrer Leiche nur 200m vom Lager entfernt im Wald. Die rassistischen Verschleppungen in den Ermittlungen gehen weiter.

Jetzt, zwei Jahre nach Ritas Ermordung, könnte die Staatsanwaltschaft ihren Fall einstellen und das Lager in Hohenleipisch ist immer noch nicht abgeschafft.

Deshalb laden Women in Exile & Friends am 8. März, dem internationalen Frauentag, zu unserer antirassistischen und feministischen Demo in Cottbus ein. Der Treffpunkt wird am Cottbus Hauptbahnhof Nordseite um 10h sein.

Lasst uns Rita Ojunge gedenken und möge sie in vollkommenem Frieden und Kraft ruhen!

Lasst uns alle weiterhin Gerechtigkeit, die Fortsetzung der Ermittlungen und die Abschaffung aller Lager fordern!

Wir brauchen eine angemessene Prävention, Strafverfolgung und Sanktionierung von Feminiziden. Das Leben geflüchteter Frauen zählt!

Lasst uns zusammenkommen, viele sein und uns gegenseitig unterstützen!

Keine mehr Morias – Schafft das Lagersystem ab!

May be an image of 2 people, people standing, outdoors and text that says 'to Refugee nota Choice AGER schaffer STOP LAGER- LAGER-CLOSE CLOSE THE .SYSTEM SAFETY Û”FO FORALL FOR ALL CAMPS'

Wir verurteilen die Europäische Union für ihren Krieg gegen Geflüchtete!

Wir verurteilen, dass Moria gebaut wurde, um grundlegende menschliche
Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Um einen NGO-Mitarbeiter zu zitieren. „Zu einer Zeit, in der wir von der
Europäischen Union hören: ‚Kein Moria mehr‘, wurde ein neues Moria
gebaut und die Bedingungen – soweit wir von den Menschen darin hören –
sind schlechter als im vorherigen Lager.“ „Es scheint eine sehr klare
Agenda zu geben, die mit dem Migrationspakt und der Ausrichtung der
Europäischen Union verbunden ist, die auf Einschließung abzielt.“

Moria ist kein Einzelfall.

Flüchtlingslager sind über ganz Europa verstreut, im Einklang mit der
Politik der militarisierten Externalisierung der Grenzen und der Festung
Europa.

Frauen*, Minderjährige und Menschen aus der LGBTIQ*-Community sind von
diesen harten Bedingungen besonders betroffen. Die Flüchtlinge, die in
den Lagern an der europäischen Grenze leben, müssen im Herzen Europas
alle möglichen Härten erdulden: Sie leben im Freien, leiden unter der
winterlichen Kälte und werden, anstatt eine menschenwürdige Unterkunft
zu bekommen, zurückgedrängt.

Wir fordern die sofortige Evakuierung aller Menschen aus den Lagern an
den EU-Außengrenzen und eine menschenwürdige Unterbringung in den
Aufnahmeländern und Kommunen.

Für Women in Exile ist es kein Geheimnis, wie es sich anfühlt in Lagern
zu leben.

Wir haben keine Privatsphäre, leben isoliert und das Risiko, sexuell und
körperlich missbraucht zu werden, ist viel höher.

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Unsere Solidarität überwindet die Grenzen!

LINK-VIDEO

Gerne spenden, um uns zu helfen, unseren eigenen Safer Space- Treffpunkt geflüchteter Frauen* um die Isolation in den Lagern zu durchbrechen- zu bewahren! Wir würden ihn gern in 2021 behalten können.

Warum dieser Ort besonders für die geflüchteten Frauen* ein sehr wichtiger Treffpunkt ist und welche Aktivitäten trotz Corona in 2020 stattfanden, können sie in dem Link-Video sehen.

Vielen Dank für die Unterstützung unserer Kampagne!

Dankeschön-Brief

Liebe Freund_innen, Unterstützer_innen und alle Interessierten,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und wie für die meisten Menschen und Organisationen brachte es auch für uns viele Veränderungen, Herausforderungen und Chancen.

Es war ganz anders als andere Jahre, aber durch unseren Mut und Ihre & Eure große Unterstützung und Solidarität konnten und können wir uns den Herausforderungen erfolgreich stellen.

Das Jahr begann für uns großartig und dank Ihrer & Eurer Hilfe konnten wir unseren sicheren Raum für geflüchtete Frauen* in der Hermannstr. 22 eröffnen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass dies möglich wurde.

Besonders in diesem Jahr war er unser Zufluchtsort, unsere Zentrale, ein Raum, um uns nach den jeweils geltenden Regelungen zu organisieren und für die Rechte von Flüchtlingsfrauen zu kämpfen. Zwar mussten die meisten unserer Treffen online oder in anderen größeren Räumen stattfinden, aber unsere Arbeit ist trotzdem weitergegangen.

Es war hart, dass wir die Frauen in den Lagern nicht besuchen konnten (denn Besucher_innen sind seit März verboten), aber wir bekamen einige Einblicke in die Situation in Lagern per Video: https://www.youtube.com/watch?v=tuA09OPqS18

Continue reading Dankeschön-Brief

Dankeschön-Brief

Liebe Freund_innen, Unterstützer_innen und alle Interessierten,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und wie für die meisten Menschen und Organisationen brachte es auch für uns viele Veränderungen, Herausforderungen und Chancen.

Es war ganz anders als andere Jahre, aber durch unseren Mut und Ihre & Eure große Unterstützung und Solidarität konnten und können wir uns den Herausforderungen erfolgreich stellen.

Das Jahr begann für uns großartig und dank Ihrer & Eurer Hilfe konnten wir unseren sicheren Raum für geflüchtete Frauen* in der Hermannstr. 22 eröffnen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass dies möglich wurde.

Besonders in diesem Jahr war er unser Zufluchtsort, unsere Zentrale, ein Raum, um uns nach den jeweils geltenden Regelungen zu organisieren und für die Rechte von Flüchtlingsfrauen zu kämpfen. Zwar mussten die meisten unserer Treffen online oder in anderen größeren Räumen stattfinden, aber unsere Arbeit ist trotzdem weitergegangen.

Es war hart, dass wir die Frauen in den Lagern nicht besuchen konnten (denn Besucher_innen sind seit März verboten), aber wir bekamen einige Einblicke in die Situation in Lagern per Video: https://www.youtube.com/watch?v=tuA09OPqS18

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Geflüchtete Frauen in Erstaufnahmelagern: Flucht vor Gewalt in Gewalt

https://taz.de/Gefluechtete-Frauen-in…/%215728919

Frauen protestieren in Eisenhüttenstadt

Opferschuldigender Bericht von RBB über unsere Kundgebung am 25.11.20 in Eisenhüttenstadt

Am internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen veranstaltete Women in Exile & friends und Unterstützer*innen eine Kundgebung gegen das Lager Eisenhüttenstadt. Wir forderten Gerechtigkeit für Rita und sagten laut und deutlich: Lager sind kein sicherer Ort für Frauen und Kinder.

In unserer Pressemitteilung sprachen wir von Berichten über Vergewaltigungen und sexuelle Belästigungen von heterosexuellen und lesbischen Frauen. Diese lebten in der Erstaufnahme Eisenhüttenstadt im sogenannten „Schutzhaus“/Block 18, in dem vulnerable Flüchtlinge untergebracht sein sollen.

Wir kritisieren an dem Bericht, dass die RBB-Reporterin Marie Stumpf, nachdem sie Interviews mit einigen von uns gemacht hat, uns und unsere Pressemitteilung nicht zitiert oder darauf verweist. Sie zitierte nur den weißen, deutschen Manager der ZABH und ignorierte unsere Gründe und Forderungen bezüglich dieses Lagers. Zweitens berichtet sie, dass die Frau, die die Vergewaltigung überlebte, zu einer Party im benachbarten Männerblock ging. Will sie uns sagen, dass Frauen halt vergewaltigt werden, wenn sie mit Männern feiern? Weiß sie, wie es sich anfühlt, in Isolation zu leben? Hat sie jemals in einem solchen Lager gelebt? Sicherlich hat sie auch einen der Sicherheitsmänner und den Manager interviewt, die die Frauen bitten, in ihrem Zimmer im so genannten „Schutzhaus“ zu bleiben, um sich in Sicherheit zu bringen.

Sie beschuldigen das Opfer, Marie Stumpf. Sie haben unseren antirassistischen feministischen Protest in Ihrem Bericht zum Schweigen gebracht und dem Opfer die Schuld gegeben. Als andere Millionen Frauen zusammenkamen, um die sexualisierte Gewalt zu verurteilen und weltweit zu handeln, kommen Sie und rechtfertigen die Vergewaltigungshandlungen in den Lagern – quasi selber Schuld. Liebe Marie Stumpf, lieber RBB: Sie sollten klarstellen, dass jede Art von Gewalt gegen FLINT – egal an welchem Ort – zu verurteilen ist.

@Marie Stumpf und @RBB24: Kein Lager für Frauen und Kinder, schafft alle Lager ab!