Stay in touch!

Wenn du/Sie unsere Infomails bestellen möchtest/möchten, kannst du/können Sie auf den Link unten klicken und dich/sich auf unserer Liste eintragen:

Infomails bestellen

Unterstützt uns

Wenn du an unserer Arbeit interessiert bist oder uns unterstützen willst, melde dich doch einfach!

Email: info(at)women-in-exile(dot)net

Geldspenden:
Spenden-Konto:
Women in Exile e.V.
IBAN: DE21430609671152135400
BIC: GENODEM1GLS (GLS Bank)
Spendenquittung für Einmalspenden bis 200 € zum selbst ausdrucken hier. Für das Ausstellen von Spendenquittungen benötigen wir Deine/Ihre Anschrift.

Danke!

Unsere Arbeit wird gefördert von:

Filia Stiftung

Bundesweite Sommer Tour „Women* Breaking Borders II“ 23.7.-05.08. 2018 “Zwei Wochen Reisen und Spaß gegen Rassismus”

Wir von Women in Exile and Friends wollen diesen Sommer mit dem Thema ”Women* Breaking Borders” weiter machen.
Wir möchten mit euch gemeinsam in Solidarität in verschiedene Städte fahren, besonders nach Bayern, um unsere Missbilligung der Politik Seehofers, des neuen “Innen- und Heimatministers” auszudrücken. Des Politikers, der seit Jahren für immer restriktivere Asylgesetze und Lagerunterbringung verantwortlich ist. In seinen neuen “Ankerzentren” (“Ankufts-und Rückführungszentren”), die als Vorbild gelten sollen, werden Geflüchtete vollkommen von der deutschen Gesellschaft und jeglicher Hilfe abgeschnitten: Keine Rechtsberatung, keine Besuche, keine Deutschkurse, keine Arbeit, keine Schule für die Kinder. Denn so ist es einfacher, sie wieder abzuschieben – ohne Widerstand oder Sicherheit, voller Verzweiflung.
Seeholfer möchte dieses Vorbild von quasi-Haftanstalt nun deutschlandweit exportieren, wobei die aktuelle Lage schon schlimm genug ist, ohne die “radikalen Vorschläge” der AfD mitzubedenken.

Unser Ziel war es immer und ist es nun wieder, Flüchtlingen, die sich als Fauen* identifizieren, darin zu bestärken, aufzustehen und für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben, zu kämpfen.

Continue reading Bundesweite Sommer Tour „Women* Breaking Borders II“ 23.7.-05.08. 2018 “Zwei Wochen Reisen und Spaß gegen Rassismus”

Bauworkshop Spiders

What you can do with the spiders

Im letzten Jahr haben wir das 15 jährige Bestehen von Women in Exile gefeiert. 15 Jahre, in denen eine selbstorganisierte Gruppe aufgebaut wurde, die für die Rechte von Flüchtlingsfrauen kämpfen und sie empowern.
Um dies zu feiern, hat WiE die “Women* Breaking Borders” Konferenz organisiert, zu der 300-400 Frauen aus ganz Deutschland angereist kamen.
Eine der größten Herausforderungen war der Umgang mit den unterschiedlichen Sprachen, die dort zusammen kamen. Frauen aus vielen verschiedenen Ländern sollten sich dort in ihren Sprachen äußern können.

Dank dem “Bla” Kollektiv, die Material und Unterstützung für Simultan- Übersetzungen in vielsprachigen Treffen anbieten, wurde Simultandolmetschen in acht Sprachen realisiert. Durch ihr Wissen und ihre Infrastruktur haben sie die technischen Möglichkeiten geschaffen, dies so durchzuführen.

Dass Frauen sich öffentlich in ihren eigenen Sprachen ausrücken konnten, wollten wir so weit wie möglich erleichtern und es war ein voller Erfolg.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, dass wir selbst lernen wollen, die technische Ausrüstung zu bauen, um sie dann in unseren Treffen zu nutzen.

Dieses Wochenende sind wir dem einen erheblichen Schritt näher gekommen, denn Dank dem Bla Kollektiv haben wir gelernt, die technischen Geräte, die für die Simultanübersetzung gebraucht werden, selbst zu bauen: die SPIDERS!!!

Wir glauben, dass das Teilen von Wissen ein Weg der Selbstbestärkung und Selbstermächtigung ist.
Dieses Mal kam das Bla Kollektiv nach Potsdam, um uns zu zeigen, wie wir das freie Hardware Gerät, nach dem Design von Coati, bauen können.
Es war eine tolle Mischung zwischen einer Einführung in Elektronik, etwas bauen, was für die Gruppe nützlich ist und gleichzeitig eine super Zeit zusammen haben.

Der Workshop war ein voller Erfolg: wir haben vier Spiders gebaut, die nur darauf warten auf unserem nächsten Treffen in Aktion zu treten!
Damit haben wir unsere eigenen Kompetenzen und unsere Wege für Zusammenarbeit verbessert! Yeah!

Tödliches Asyl-Lager-System

Wir sind traurig und erschrocken, von dem Suizid einer jungen Mutter und ihrem Kind in einem Lager in Eckolstädt, einem Dorf nahe Jena im Bundesland Thüringen zu hören. Unser herzliches Beileid gilt dem Mann, Vater, der ganzen Familie und eritreischen Gemeinschaft.
Über diesen Fall zu lesen, macht uns auch wütend, da für uns klar ist, dass dies kein Einzellfall sondern das Verschulden des Lager- und Asylsystems sowie der Umgang mit Flüchtlingen in diesem Land, ist.

Die Frau lebte zunächst mit ihrem Mann und Kind in einem Lager in Apolda, einer Kleinstadt in Thüringen, wo sie in gutem Kontakt mit der dortigen eritreischen Gemeinschaft standen.
Sie hatten Angst vor Abschiebung, da die Polizei oft in das Lager kam, um Leute nach Italien abzuschieben.
Sie suchten nach einer eigenen Wohnung und nach etwas Zeit, wurde ihnen eine Unterkunft zugewiesen, jedoch in einem anderen Lager in Eckolstädt.
Wir fragen uns: Wieso werden sie von einem Lager ins andere transferriert und das wird dann als Wohnung bezeichnet ???

Continue reading Tödliches Asyl-Lager-System

Göttingen Demo 12.05 “Keine Lager überall”

Am 12.05.18 während der We`ll come United Konferenz in Göttingen, Women in Exile and Friends demonstrierten gemeinsam mit anderen Aktivist_innen gegen Flüchtlingslager und hohe Mietpreise.
Leerstehende Gebäude, die der Stadt gehören werden an Privatinvestor_innen verkauft, sodass die Mietpreise steigen. Vor einigen Wochen wurde eines dieser leer stehenden Häuser durch linke Aktivist_innen, die für eine bessere Unterbringung für Geflüchtete und kämpfen, besetzt. Auch wurde die Schließung, besonders des umstrittenen Lagers Siekhöhe gefordert.

Continue reading Göttingen Demo 12.05 “Keine Lager überall”

Kundgebung: – Zukunft für Alle – Kein Platz für Rassismus an der Charité

Es schockiert uns, dass Christoph B. ein gewähltes Mitglied dieser großartigen Institution ist (Charité). Es schockiert uns, weil wir ihn als Chef von Zukunft Heimat kennen, eine Organisation, die regelmäßig rassistische Demonstrationen in Cottbus durchführt.
Wir sind hier, weil wir wollen, dass er weiß, dass er und seine Leute “einen Bus zerstören können, aber keine soziale Bewegung”.

Während unserer Demonstration “Frauen gegen Rassismus und Ungerechtigkeit” in Cottbus im März tauchte Christoph B. uneingeladen auf. Wir ahnten noch nicht, was unserem Bus passieren sollte, der uns nach Cottbus transportiert hatte, und den wir wegen technischen Problemen zurück lassen mussten. Der Bus wurde vollständig zerstört und die Kosten für die Reperaturen waren sehr hoch.

Continue reading Kundgebung: – Zukunft für Alle – Kein Platz für Rassismus an der Charité

Spendenaufruf: Bus nach antirassistischer Demo in Cottbus völlig zerstört

Liebe Unterstützer*innen,

Vielen, vielen Dank für die Unterstützung und die Solidarität, die uns
nach der Zerstörung des Busses in Cottbus erreicht haben.

Dank eurer/ihrer Unterstützung sind genug Spenden für den zerstörten Bus eingegangen, sodass er nun repariert werden kann und wieder für Projekte von Geflüchteten zur Verfügung steht.

Es ist wichtig, dass uns diese tolle Infrastruktur erhalten bleibt.
All das zeigt uns, dass wir viele sind und es gibt uns Kraft weiter zu
machen!
Wer uns noch weiter unterstützen möchte, wir freuen uns über neue
Fördermitgliedschaften!

 

Nach der Demonstration „Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“ am Samstag
10.03.2018 in der Cottbuser Innenstadt wurde der Bus des Projekts „OTTO“ von Chance e.V.
vermutlich durch Rechte mutwillig zerstört. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend
Euro. Daher rufen die Vereine Chance e.V., die Opferperspektive e.V. und Women in Exile &
friends dringend dazu auf für die Reparatur zu spenden.

Aufgrund eines leichten technischen Defekts blieb der Bus zunächst nach dem Ende der Demonstration am Samstag auf dem Parkplatz am Oberkirchplatz in Cottbus stehen. Bereits in der Nacht zu Sonntag wurde dort durch Unbekannte der Auspuff mit Bauschaum ausgesprüht. Der Bus war dadurch nicht mehr fahrtauglich. In der Nacht zu Montag wurden dann, von vermutlich mehreren Tätern, zwölf Scheiben eingeschlagen. Da der Bus sehr klar der solidarischen Demonstration am Samstag zugerechnet wurde, kann von einem gezielten Vorgehen von rechten Tätern ausgegangen werden. Der Bus wurde als Symbol und stellvertretend für Alle angegriffen, die an dem Tag in Cottbus für eine solidarische Gesellschaft und gegen Rassismus auf die Straße gegangen sind.

Continue reading Spendenaufruf: Bus nach antirassistischer Demo in Cottbus völlig zerstört

Fotos von der „Frauen* gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“ Demo

Trotz der Angriffe auf die Demo und den Bus war die Frauen* gegen Rassismus und Ungerechtigkeit-Demo am 12.3. in Cottbus ein voller Erfolg!

Mit rund 250 Menschen sind wir laut und sichtbar durch die Cottbuser Innenstadt gelaufen und haben deutlich gemacht, dass Rassismus in Cottbus und überall ein Ende haben muss!
Hier ein paar Fotos:
10.03.2018 - Cottbus: Frauen*demonstration gegen Rassismus und Ungerechtigkeit

Presseerklärung: *Demonstration „Frauen gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“, Zerstörung eines Ominbusses*

Presseerklärung von Women in Exile and Friends, Opferperspektive e.V. und Cottbus Nazifrei vom 12.03.2018

250 Menschen demonstrierten für mehr Gerechtigkeit in Cottbus
Bus der Demonstrierenden wurde zerstört
Blumentopf-Angriff auf Demo bleibt von Polizei unerwähnt

Anlässlich des Internationalen Frauentages demonstrierten am Samstag, den 10. März, rund 250 Menschen durch die Cottbuser Innenstadt. Das Netzwerk, welches zur Demonstration aufgerufen hatte, machte in Redebeiträgen und Sprechchören deutlich, dass Rassismus in Cottbus und überall ein Ende haben muss. Der bunte Protest wurde durch Übergriffe von Gegnern der Demonstration überschattet. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der von der Organisation Women in Exile genutzte Ominbus auf dem Oberkirchplatz in Cottbus schwer beschädigt.

Die Angriffe während und nach der Demonstration von Frauen und Geflüchteten zeigen erneut, wie hemmungslos in Cottbus gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Vor den Augen der Polizei und trotz erhöhter Polizei-Präsenz in Cottbus wurde die Demonstration von zahlreichen Vorfällen überschattet. „Für uns ist klar, dass die Zerstörung des Busses ein gezielter Angriff war. Genau die rassistischen und frauenfeindlichen Zustände in Cottbus, die von uns kritisiert wurden, haben sich hier wieder einmal bestätigt. Wir lassen uns davon aber nicht einschüchtern und fordern die Politiker*innen der Stadt auf, endlich Position zu beziehen und einzugreifen.“, so Elizabeth Ngari von Women in Exile and Friends. Sie fährt fort: „Die antirassistische Arbeit im allgemeinen und insbesondere für Frauen ist und bleibt notwendig!“

Continue reading Presseerklärung: *Demonstration „Frauen gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“, Zerstörung eines Ominbusses*

Pressemitteilung zur Demonstration „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 08. März veranstaltet ein Netzwerk von brandenburgischen Organisationen die erste Demonstration zum Frauenkampftag seit Jahren in Cottbus. Am Samstag, dem 10. März 2018, startet die Demonstration mit einer Kundgebung ab 11.30 Uhr in Sandow am Muskauer Platz. Unter dem Motto „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“, werden verschiedene Vereine und Initiativen auf die rassistischen Zustände in Cottbus hinweisen.

Die Demonstration bewegt sich am Blechen Carree, an der Stadthalle und am Altmarkt vorbei, bis zum Oberkirchplatz, wo die Abschlusskundgebung statt finden wird.

„Wir nehmen die Lage in Cottbus sehr ernst. Seit Anfang des Jahres führt die massive rechte Hetze von Zukunft Heimat zu weitreichenden Folgen.
Geflüchtete und besonders geflüchtete Frauen fühlen sich in der Stadt unwohl und bedroht. Der Frauenkampftag bietet die Möglichkeit, um auf diese Zustände aufmerksam zu machen!“, so Elizabeth Ngari von Women in Exile. Frauen fliehen in vielen Fällen vor patriarchaler Gewalt und vor der Bedrohung durch Männer. Nachdem viele gefährlichste Routen nach Europa überlebt haben sind sie in Deutschland wieder patriarchaler Gewalt sowie rassistischen Drohungen ausgesetzt. Frauen sind weltweit betroffen und das einzige Mittel kann sein, sich gegen diese Zustände zusammenzuschließen!

Continue reading Pressemitteilung zur Demonstration „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“

„Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“

Der Fokus unserer Demo liegt auf der rassistischen und sexistischen Gewalt gegen Frauen*, Lesben*, Trans* und Inter*.
Wir machen diese Demonstration, um diese Kämpfe sichtbar zu machen, das heißt in den ersten Reihen vor dem Lautsprecherwagen wird ein Block  für  Frauen*, Lesben, Trans* und Inter* sein.

Appel en français || Позвоните по-французски || farsi || arabic

Am 10.03.2018 Demo in Cottbus

Gemeinsam mit der Bahn!

Wer mit der Bahn fahren will, kommt mit uns im RE 63968
START: ab Alexanderplatz 9:42h, ab Ostkreuz 9:49 – GLEIS 1
Ankunft in Cottbus 10:59h.
Es gibt (ca. 11:10h) ein Bus-Shuttle vom Bahnhof zum Auftaktort (Muskauer Platz); oder ihr nehmt den Bus oder die Tram 2 (Achtung: wg. Baustelle am Hbf Cottbus sind die Haltestellen in die Bahnhofstr. verlegt).
Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket sind es nur 29,-€ für 5 Personen (Hin und zurück!). Schließt Euch zusammen.

11.30 Uhr Muskauer platz  in Cottbus Sandow

Anlässlich des 08. März, dem internationalen Frauen*kampf-Tag veranstalten wir, Women in Exile and Friends, zusammen mit weiteren Bündnispartner*innen eine Demonstration im südbrandenburgischen Cottbus. Wir wenden uns strikt gegen die rechtspopulistisch entfachte, medial aufgegriffene und verwaltungspolitisch getragene Hetze gegen Geflüchtete. Diese Hetze folgt einem konservativen und rechten Frauenbild, treibt einen Keil durch die Einwohner*innenschaft der Stadt Cottbus und provoziert somit eine gezielte Spaltung.

Warum Cottbus?

Südbrandenburg im Allgemeinen und Cottbus im Speziellen sind seit langer Zeit als rassistische Hochburgen bekannt. Der Verein Opferperspektive meldet seit Jahren zunehmende Gewalttaten in dieser Region. Der neurechte Verein „Zukunft Heimat“ marschiert seit über einem Jahr regelmäßig durch die Cottbuser Innenstadt. Die offizielle Bekanntgabe des Aufnahmestopps für Geflüchtete aus der Erstaufnahme-Einrichtung in Eisenhüttenstadt ist ein falsches und auch gefährliches Signal und spielt den Rassist*innen in die Hände. Daher ist es wichtig, jetzt in Cottbus auf die Straße zu gehen und zu zeigen, dass es reicht. Denn, es geht nicht um Geflüchtete, es geht um offene rassistische Hetze und Gewalt.
Continue reading „Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“