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25. 11. – Gerechtigkeit für Rita am Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Wir möchten alle Aktivisten und alle in Solidarität, die sich mit den Problemen der Flüchtlinge befassen, einladen, gemeinsam mit uns in einem großen Bus zu reisen von:
Oranienplatz um 10 Uhr nach Herzberg Kreisverwaltung und Hohenleipisch

Bei unserer Kundgebung am 25.11.2019, dem Internationalen Tag zur „Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, werden wir gemeinsam vom Berliner Oranienplatz nach Herzberg Elbe-Elster fahren und die Stadtverwaltung daran erinnern, dass die Schließung des Hohenleipisch-Lagers längst überfällig ist. Anschließend werden wir ins Hohenleipisch-Lager fahren, um Solidarität mit den Flüchtlingen zu zeigen, die in diesem isolierten Lager leben.

Download flyer DE | EN

Unser Kampf für Gerechtigkeit für Rita geht weiter. Kommt also mit uns am 25. November, den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Wir protestieren gegen Gewalt gegen geflüchtete Frauen* und fordern das Schließen des Lagers in Hohenleipisch als einen ersten Schritt alle Camps und Lager zu schließen. Seit Langem organisieren wir Aktionen und leisten Sensibilisierungsarbeit gegen sexuelle und sexualisierter Gewalt und Belästigung von geflüchteten Frauen*.

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Demo: Kein Fussbreit. Antisemitismus tötet. Rassismus tötet – rechter Terror bedroht unsere Gesellschaft.

Im Rahmen von der rechtsterroristische Anschlag in Halle am 13.10 fand eine Demo mit 8000 Teilnehmern statt. Wir hielten folgende Rede:

Wir trauern um die Opfer der rechtsextremistischen und antisemitischen Anschläge in Halle. Wir erklären uns solidarisch mit den Angehörigen und allen Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus.
Wir sind von der Gruppe Women in Exile, einer Selbstorganisierung von geflüchteten Frauen, die sich 2002 in Brandenburg gegründet hat.

Unser politisches Ziel ist die Utopie einer gerechten Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir kämpfen dafür, dass alle Menschen, egal woher sie kommen und wohin sie gehen, die gleichen Rechte haben.

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Testimonials from the uterus: Filmvorführung + Podiumsdiskussion

Am 15.10. werden wir die Premiere unseres Films „Testimonials from the uterus„, ein Videoteil unseres Gesundheitsprojekts „Gesundheitsversorgung für alle ohne Diskriminierung„.

In dem Film berichten drei Flüchtlingsfrauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen* behandelt.

Auch Fachleute, die Flüchtlinge unterstützen, teilen sie die Überlegungen darüber, was es bedeutet, ein Nicht-Staatsangehöriger* zu sein um zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erhalten.

Nach der Vorführung des Films findet eine Podiumsdiskussion statt mit
Women in Exile, Medibüro, Komm Mit und Flüchtlingsrat Brandenburg.

Film Abend + Diskussion
Datum: 15.10.2019
Zeit: 19:00
Ort:Aquarium
Adresse: Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Feministisches Zukunftsfestival

Am vergangenen Wochenende, vom 12. bis 14. September, wurde Women in Exile im Rahmen des Feminist Futures Festival eingeladen, einen Workshop zum Thema „Frauen, Asyl und Solidarität: Wie offen sind meine politischen Strukturen für Flüchtlingsfrauen?

Das Feminist Futures Festival war ein sehr erwartetes Ereignis in der feministischen Bewegung in Deutschland, da es das erste große Feministen Treffen seit vielen Jahren war. Mehr als 1000 Frauen* aus aller Welt kamen zum Festival, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen auszutauschen, sich zu treffen und gemeinsam Spaß zu haben.

Unser Workshop war gut besucht, rund 80 Teilnehmer nahmen daran teil, und wir stellten drei Fragen zum Nachdenken:

Wie definiert Sie Feminismus?

Welche Barrieren / Hindernisse verhindern die gleichberechtigte Teilnahme der Menschen?

Was würden Sie ändern, um einen inklusiven Feminismus zu haben?

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Demo Gerechtigkeit für Rita

Am 27.8. nahmen rund 60 Personen an der Demo teil, die Gerechtigkeit für Rita vor dem Brandenburger Innenministerium in Potsdam forderte.

Wieder einmal wurde die Schließung aller Lager gefordert, da es sich um Gefängnisse handelt, denen Flüchtlinge zum Opfer fallen, und der Tod ist eine der Folgen, wie im Falle von Rita.

Nach einer Schweigeminute in ihrem Gedenken werden die Reden der Organisation

die die Demo unterstützten, wurden gelesen, wie im Fall des Flüchtlingsrats Brandenburg, ISD, Solidarity Cities, Respect, sowie der offene Brief der Bewohner des Lagers, in dem Rita lebte. Dann wurde das Mikrofon offengelassen, um die Erfahrungen rund um die Kämpfe gegen Rassismus, Diskriminierung und Sexismus auszutauschen.

Wir erwarten bis zum 25. November, dass das Lager Hohenleipisch als erster Schritt, alle Lager zu schließen, wenn nicht, werden wir dorthin gehen, um gegen Gewalt gegen Frauen zu demonstrieren.

KEINE Lager mehr für Frauen und Kinder!

Alle Lager abschaffen!!!!

PM: Gerechtigkeit für Rita! – Kundgebung für die Rechte von geflüchteten Frauen in Brandenburg und gegen Gewalt an Frauen

Wir laden Sie herzlich zur Kundgebung “Gerechtigkeit für Rita!” am 27.08.2019 um 14:30 Uhr vor dem Brandenburgischen Innenministerium in Potsdam, Henning-von-Tresckow-Straße ein.

Die Kundgebung wird anlässlich des Mordes an Rita Awour Ojunge aus der Flüchtlingsunterkunft in Hohenleipisch von Women in Exile & Friends mit der Unterstützung vom Flüchtlingsrat Brandenburg, FIBB (Flüchtlingsinitiative Berlin/Brandenburg), ISD (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland), Refugee Emancipation und Solidarity City Berlin organisiert.
Wir wollen gemeinsam Rita gedenken und fordern eine Aufklärung des Falles sowie die Schließung des Lagers in Hohenleipisch!

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Gerechtigkeit für Rita!

Dienstag, 27.08.19, 14:30

Kundgebung vor dem brandenburgischen Innenministerium in Potsdam-
Henning-von-Tresckow-Str. (10 Min. zu Fuß vom Hbf. Potsdam)

Am 7. April 2019 verschwand unsere Schwester Rita Awour Ojunge. Sie lässt zwei kleine Kinder zurück. Sie war 32 Jahre als, kam aus Kenia und lebte über 7 Jahre im Lager von Hohenleipisch. Drei Monate nach ihrem Verschwinden fand die Polizei ihre Überreste in der Nähe des Lagers im Wald. Es brauchte einen Anruf der Berliner Polizei, damit die Brandenburger Polizei überhaupt anfing, ernsthaft nach ihr zu suchen, obwohl ihre Freund*innen und Nachbarinnen aus dem Lager mehrfach auf ihr Verschwinden hingewiesen hatten. Bis heute wurden von offizieller Seite keine Details über ihre Todesumstände veröffentlicht.

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Der Klimawandel ist ein Fluchtgrund

Am Freitag, den 9. August, gaben Frauen im Exil einen Workshop im Climate Camp Leipzig, der vom 03.-.12.08 aus der Sicht der Flüchtlingsfrauen stattfand.  Wir teilten, wie wir den Klimawandel als einen der Fluchtgründe für die Migration sehen.  Die Gründe dafür sind vielfältig: Land- und Wasserraub, Zerstörung und Veränderung von Ökosystemen.

Arbeit und Ressourcenausbeutung sind auch Faktoren, die zum Klimawandel beitragen und das Leben der Menschen beeinflussen, was zu Migration und Flucht führt.

Es folgten Diskussionen über konkrete Beispiele für Cash Crops wie die Blumenindustrie in Kenia, die 80% des europäischen Marktes beliefert, die tropische Entwaldung in afrikanischen Ländern und die Rolle multinationaler Unternehmen.

Um unsere Kämpfe zu verbinden, zusammenzuarbeiten und Teil einer internationalen Bewegung gegen Klimagerechtigkeit zu sein, haben wir nach Antworten auf die Frage gesucht, welche praktischen Schritte die Klimabewegungen in Solidarität mit den afrikanischen Ländern berücksichtigen sollten.

Ein Teil der Forderung an das Leipziger Klimacamp lautete: „Der Kampf für Klimagerechtigkeit kann nicht geführt werden, ohne Rassismus und Faschismus zurückzudrängen. Daher wird der Schwerpunkt des diesjährigen Klimacamps auf Antirassismus und Anti-Faschismus liegen“. 

Kurz film

Eröffnungsrede – Building Bridges Festival

Wir, Women in Exile & Friends aus Berlin-Brandenburg, heißen euch alle herzlich willkommen Zu unserem “Brücken Bauen” Festival. Wir begrüßen euch gemeinsam mit unseren Schwestern von “Stimme der Frauen” aus Magdeburg, FLIT Solidarity Africa aus München, “Frauen in Aktion” aus Göttingen , NINA aus Hamburg, Aktivistinnen aus Halle, Nürnberg, Kiel, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen-Anhalt und weiteren Flüchtlingsfrauen aus ganz Deutschland. Herzlich Willkommen!

Das Festival wird für die nächsten drei Tage hier auf dem Oranienplatz stattfinden, einem Platz, der für die Geschichte der selbstorganisierten Flüchtlingsbewegung in Deutschland sehr wichtig ist. Wie einige von euch vielleicht wissen, gingen Flüchtlinge 2012, also vor 7 Jahren, zu Fuß von Bayern nach Berlin und bauten genau hier ein Protestcamp auf gegen die Unterdrückung von Geflüchteten in Deutschland.

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