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Unser Buch

Die Vorschau ist hier vom Verlag!

Women-in-Exile-Vorschauseite

Internationale Frauenkonferenz – 20 Jahre Women in Exile

Erfahrungen austauschen, Netzwerke aufbauen. Analyse der politischen, wirtschaftlichen und kolonialen Ursachen von Zwangsvertreibung

Women in Exile and Friends feiern ihr 20-jähriges Bestehen!

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte haben wir zahlreiche Grenzen durchbrochen. Als Flüchtlingsfrauen sind wir immer wieder mit sichtbaren und unsichtbaren Grenzen konfrontiert. An diesen Grenzen werden Autonomie und Bewegungsfreiheit von Flüchtlingsfrauen reglementiert, ihre Entscheidung, wo und wie sie leben wollen, fremdbestimmt. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung ist prekär und ineffizient. Durch Arbeitsverbote werden Menschen in die Abhängigkeit von Behördenwillkür oder in irreguläre Beschäftigungsverhältnisse getrieben. Die Asylpolitik fördert ein gesellschaftliches Klima, in dem Flüchtlinge entmenschlicht und abgewertet werden. 

Als organisierte Flüchtlingsfrauen stärken wir uns im Kampf gegen Sexismus und Rassismus gegenseitig. Wir bekräftigen unsere Forderung nach der Abschaffung aller Lager bekräftigt. Wir setzen die Diskussionen über die politischen Beweggründe, die Menschen ins Exil treiben, fort. Wir werden deutlich machen, dass wir nicht allein oder isoliert sind, sondern dass wir Kämpfe und Erfolge teilen, dass wir Teil einer globalen menschlichen Gemeinschaft sind. Unser Wissen und unsere Erfahrungen haben wir in unserem Buch „Women in Exile – Breaking Borders to Build Bridges“ festgehalten, das anlässlich der International Women Conference veröffentlicht wird.

Wir laden alle Flüchtlingsfrauen und solidarischen Freundinnen ein, zur Konferenz zu kommen!

Lasst uns an einer Welt ohne Grenzen bauen, einer Welt, die die Auswirkungen der Kolonisierung überwindet und die Ausbeutung und Plünderung beendet.   

Für das Recht zu kommen, das Recht zu gehen, und das Recht zu BLEIBEN!

Women in Exile & Friends

2021 war für Women in Exile & Friends ein Jahr voller Aktivitäten!

Dank Ihrer/Eurer großzügigen Unterstützung, konnten wir die meisten Herausforderungen erfolgreich meistern – trotz Pandemie.

Ihre und Eure finanzielle Unterstützung hat uns dabei geholfen, unsere Kampagne „Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager Abschaffen! “voranzubringen. Wir machten die Bustour diesmal in den Norden Deutschlands mit dem Thema „Women* Moving Against Lagers and Racism” und konnten neue und alte Beziehungen zu den Frauen und Gruppen aufbauen und pflegen. Wir demonstrierten, organisierten workshops und unternahmen andere Aktivitäten, die wir mit Ihnen und Euch durch den Newsletter und unsere Infomails geteilt haben.

Wir unterstützten viele Flüchtlingsfrauen, indem wir sie an Asylverfahrensberatungen und Organisationen für medizinische Versorgung weiter verwiesen und teilweise auch dorthin begleiteten.

Die Frauen, die an unseren Empowerment Workshops teilnehmen, merken dass sie nicht alleine vor diesen Problemen stehen. Das hat ihnen Mut gemacht und die Kraft gegeben, die Situation zusammen an zu gehen und es nicht als ihre persönlichen Probleme wahrzunehmen.

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Hilf geflüchteten Frauen* unseren sicheren Raum zu erhalten

Zunächst möchten wir uns bei allen bedanken, die über diesen Raum weiterhin solidarisch für unseren Schutzraum in der Hermannstraße 22, Berlin gespendet haben.

Deshalb appellieren wir an Sie und alle anderen Wohlwollenden, auch dieses Jahr wieder zu spenden, um uns finanziell zu helfen, den Raum zu erhalten. Dieser Raum ist für die geflüchteten Frauen* in unserer Gruppe sehr wichtig geworden, vor allem für die, die in den abgelegenen Lagern in Brandenburg leben und für die, die in Berlin immer wieder auf die eine oder andere Weise Rat suchen. Es ist ein Treffpunkt, um sich auszutauschen, zu lernen und mit neuen Frauen* in Kontakt zu kommen.

Die Refugee Law Clinic (Berlin) trifft sich hier einmal in der Woche, um geflüchteten Frauen* aus Berlin und Brandenburg Rechtsberatung zu geben.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer großzügigen Spende, damit wir den Raum weiter betreiben können.

Tag der Menschenrechte: Gebt die Handys zurück! Recht zu kommen, Recht zu gehen, Recht zu bleiben!

Bei unserer Kundgebung gegen Lager in Eisenhüttenstadt am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. berichteten viele, dass ihnen beim Überschreiten der deutsch-polnischen Grenze in Frankfurt Oder von der deutschen Polizei die Handys abgenommen wurden. Flüchtlinge – auch Familien mit kleinen Kindern – die in Frankfurt Oder ankommen, werden, auch am späten Nachmittag, in ein Lager irgendwo weit weg in Deutschland geschickt. Einige mussten ohne Handy reisen. Die Wegnahme der Handys ist ein unverständlicher Eingriff in die Grundrechte. Flucht ist kein Verbrechen.

Deshalb haben wir uns entschlossen, an der deutsch-polnischen Grenze eine Aktion zu machen. Wir wollten uns mit den Flüchtlingen, die die Grenze überqueren, solidarisch zeigen. Begleitet wurden wir von unseren Freund*innen vom Haus des Wandels, der Seebrücke, dem Konvoi Potsdam und Anderen. Wir standen auf der Brücke zwischen Frankfurt Oder und Slubice und forderten: Offene Grenzen!

Heute feiern wir den Tag der Menschenrechte. Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Darin: das Recht auf Asyl.
Doch wer saß am Tisch, um die Definition eines Flüchtlings zu diskutieren?! Nur die Kolonialmächte und die wenigen dekolonisierten Länder wie Indien und Pakistan. Diese Definition war also darauf ausgelegt, uns vom Asylrecht auszuschließen oder uns als Illegalisierte der Überausbeutung preiszugeben.

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Aufruf zur Kundgebung gegen sexualisierte und rassistische Gewalt in Eisenhüttenstadt am 25.11. um 13:00 Uhr.

Am 25. November, dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen*, laden Women in Exile&Friends, Haus des Wandels und andere lokale Initiativen zu einer Kundgebung in Eisenhüttenstadt vor der Erstaufnahmeeinrichtung in der Poststraße 72 um 13 Uhr ein.

Mit unserer Kundgebung wollen wir auf die Situation von Frauen* auf der Flucht und die Situation für uns in den Flüchtlingslagern aufmerksam machen. Auf diesen gefährlichen Routen sind Frauen und Queers systematisch Gewalt und sexueller Ausbeutung ausgesetzt. Wir erreichen mit körperlichen Beschwerden und Traumata die Auffanglager in Deutschland. Aber nicht nur die Fluchtroute, sondern auch die Lager sind keine sicheren Räume für Frauen*. Wir und unsere Kinder sind in diesen Lagern eine verletzliche Minderheit.

Auf unserer Kundgebung werden wir auch unserer Schwester Rita O. gedenken. Sie wurde vor drei Jahren brutal ermordet, während sie in einem Lager lebte. Bis heute ist das Verfahren nicht abgeschlossen, geschweige denn eine Anklage erhoben worden. Das Gewaltschutzkonzept hat nicht funktioniert und daran wird nicht weiter gearbeitet. Das beste Gewaltschutzkonzelt wäre aber: Keine Lager!

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Staatsanwalt nennt neue Details zum Tod einer Kenianerin

https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/fluechtlingsheim-hohenleipisch-staatsanwalt-nennt-neue-details-zum-tod-einer-kenianerin-60787111.html

Bis heute ist unklar, wie Rita O. zu Tode kam. 2019 lebte die damals 32-jährige Mutter im Asylbewerberheim Hohenleipisch. Flüchtlingsinitiativen erheben schwere Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft. Letztere verwahrt sich dagegen und nennt neue Details.
Die Faktenlage ist auch nach mehr als zwei Jahren dünn. Im Juni 2019 wurden unweit des Asylbewerberheimes Hohenleipisch menschliche Körperteile gefunden. Einer DNA-Analyse zufolge sind sie zweifelsfrei der damals 32-jährigen Kenianerin Rita O. zuzuordnen, die im Heim lebte. Die Mutter von zwei Kindern, damals zwei und vier Jahre alt, war am 7. April als vermisst gemeldet worden.

Der Flüchtlingsrat Brandenburg, Women in Exile & Friends und die Opferperspektive e.V. wiederholen in einer gemeinsamen Presseerklärung erneut ihre schweren Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft. „Bis heute ist das Verfahren nicht abgeschlossen, geschweige denn wurde Anklage erhoben. Es entsteht der Eindruck, dass die Ermittlungsbehörden kein Interesse an der Verfolgung der Tötung von Rita O. haben und dass eine Anklageerhebung staatlicherseits verschleppt wird, in der Hoffnung, der Skandal um ihre Tötung und die katastrophalen Ermittlungsarbeiten würde in Vergessenheit geraten.“


Flüchtlingsinitiativen kritisieren „schleppende Ermittlungen“ im Fall Rita O.
Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon von der Staatsanwaltschaft in Cottbus weist das zurück und sagt: „Wir haben alles getan. Das ständige Wiederholen der Vorwürfe ändert an den Tatsachen nichts.“

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Lagerbesuch und Frauencafé in Eisenhüttenstadt am 5.11.21

Wir haben ein „Frauencafé“ in Eisenhüttenstadt organisiert, nachdem Barnim für Alle zu einem Lagerbesuch in Eisenhüttenstadt aufgerufen hatte. Die evangelische Kirchengemeinde war so freundlich, uns dafür einen Raum zur Verfügung zu stellen.
Es war nicht möglich, das Lager zu betreten. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Lager für Besuchende geschlossen. Der Sicherheitsdienst am Tor sagte, wir könnten nur die Leute, die wir besuchen wollten, anrufen, damit sie nach draußen kommen.

Das war nicht einfach, aber es gelang uns, etwa 8 Frauen zu treffen, die seit 2 Tagen, einigen Wochen und einige seit mehr als drei Monaten im Lager leben. Eine junge Frau aus Afghanistan erzählte uns, sie sei seit drei Monaten im Lager und warte auf eine Verlegung. Sie erzählte uns, dass das Lager überfüllt ist. Wir sahen Zelte durch den Zaun und hörten von der Wiedereröffnung des ehemaligen Abschiebegefängnisses für Schlafplätze. Sie erzählte uns, dass mehr als 40 Personen in Quarantäne sind, und dass einige von ihnen nach 14 Tagen in Orte wie Bamberg oder München verlegt werden. Das sind die Ankerzentren, die wir bei unserer Sommertour 2016 besucht haben. Wir können uns also vorstellen, wie die Lebensbedingungen dort sind.

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Workshop zu Bluthochdruck mit Monika Fränznick (Feministisches Frauengesundheitszentrum) vom 2.10.2021

Die gefährlichste Folge von Bluthochdruck ist Herzinfarkt. Entgegen des sexistischen Mythos ist Herzinfarkt keine Männerkrankheit. Und weil es durch diesen Mythos bei Frauen zu selten oder spät erkannt wird, sterben doppelt so viele Frauen daran. Allgemein werden Frauen später behandelt und die Symptome verharmlost, bei Männern wird viel schneller reagiert. Es gibt eine Studie aus den USA in der festgestellt wurde, dass Männer in der Notaufnahme nach 30 Minuten behandelt werden, Frauen dagegen durchschnittlich 1:15 Stunden warten müssen. Die Symptome bei Frauen sind anders – bisher gibt es weniger Forschung dazu und zur Behandlung. Symptome sind z.b. Magen- und Rückenschmerzen.

Bluthochdruck haben 10-15% in Deutschland. Ab 50 Jahren hat jede dritte Frau Bluthochdruck, ab dem Alter von 60 Jahren jede Zweite. Vor den Wechselsjahren sind Frauen durch Hormone geschützt davor, danach steigt es rapide an. Menschen mit Bluthochdruck sterben statistisch gesehen 5 Jahre früher. Bluthochdruck kommt selten allein und es gibt ein sogenanntes metabolisches Symptom: Bluthochdruck + Diabetes + Übergewicht + Fettstoffwechsellösung = tödliches Quartett, dass sich gegenseitig verstärkt. Bluthochdruck ist dabei oft das Erste. Niedriger Bluthochdruck ist ungefährlich, auch wenn er mehr Symptome hat, die unangenehm sind. Hausmittel ist im kalten Wasserbecken marschieren. Oder Effortil nehmen.

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