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Filia Stiftung

Spendenaufruf: Bus nach antirassistischer Demo in Cottbus völlig zerstört

Liebe Unterstützer*innen,

Vielen, vielen Dank für die Unterstützung und die Solidarität, die uns
nach der Zerstörung des Busses in Cottbus erreicht haben.

Dank eurer/ihrer Unterstützung sind genug Spenden für den zerstörten Bus eingegangen, sodass er nun repariert werden kann und wieder für Projekte von Geflüchteten zur Verfügung steht.

Es ist wichtig, dass uns diese tolle Infrastruktur erhalten bleibt.
All das zeigt uns, dass wir viele sind und es gibt uns Kraft weiter zu
machen!
Wer uns noch weiter unterstützen möchte, wir freuen uns über neue
Fördermitgliedschaften!

 

Nach der Demonstration „Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“ am Samstag
10.03.2018 in der Cottbuser Innenstadt wurde der Bus des Projekts „OTTO“ von Chance e.V.
vermutlich durch Rechte mutwillig zerstört. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend
Euro. Daher rufen die Vereine Chance e.V., die Opferperspektive e.V. und Women in Exile &
friends dringend dazu auf für die Reparatur zu spenden.

Aufgrund eines leichten technischen Defekts blieb der Bus zunächst nach dem Ende der Demonstration am Samstag auf dem Parkplatz am Oberkirchplatz in Cottbus stehen. Bereits in der Nacht zu Sonntag wurde dort durch Unbekannte der Auspuff mit Bauschaum ausgesprüht. Der Bus war dadurch nicht mehr fahrtauglich. In der Nacht zu Montag wurden dann, von vermutlich mehreren Tätern, zwölf Scheiben eingeschlagen. Da der Bus sehr klar der solidarischen Demonstration am Samstag zugerechnet wurde, kann von einem gezielten Vorgehen von rechten Tätern ausgegangen werden. Der Bus wurde als Symbol und stellvertretend für Alle angegriffen, die an dem Tag in Cottbus für eine solidarische Gesellschaft und gegen Rassismus auf die Straße gegangen sind.

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Fotos von der „Frauen* gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“ Demo

Trotz der Angriffe auf die Demo und den Bus war die Frauen* gegen Rassismus und Ungerechtigkeit-Demo am 12.3. in Cottbus ein voller Erfolg!

Mit rund 250 Menschen sind wir laut und sichtbar durch die Cottbuser Innenstadt gelaufen und haben deutlich gemacht, dass Rassismus in Cottbus und überall ein Ende haben muss!
Hier ein paar Fotos:
10.03.2018 - Cottbus: Frauen*demonstration gegen Rassismus und Ungerechtigkeit

Presseerklärung: *Demonstration „Frauen gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“, Zerstörung eines Ominbusses*

Presseerklärung von Women in Exile and Friends, Opferperspektive e.V. und Cottbus Nazifrei vom 12.03.2018

250 Menschen demonstrierten für mehr Gerechtigkeit in Cottbus
Bus der Demonstrierenden wurde zerstört
Blumentopf-Angriff auf Demo bleibt von Polizei unerwähnt

Anlässlich des Internationalen Frauentages demonstrierten am Samstag, den 10. März, rund 250 Menschen durch die Cottbuser Innenstadt. Das Netzwerk, welches zur Demonstration aufgerufen hatte, machte in Redebeiträgen und Sprechchören deutlich, dass Rassismus in Cottbus und überall ein Ende haben muss. Der bunte Protest wurde durch Übergriffe von Gegnern der Demonstration überschattet. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der von der Organisation Women in Exile genutzte Ominbus auf dem Oberkirchplatz in Cottbus schwer beschädigt.

Die Angriffe während und nach der Demonstration von Frauen und Geflüchteten zeigen erneut, wie hemmungslos in Cottbus gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Vor den Augen der Polizei und trotz erhöhter Polizei-Präsenz in Cottbus wurde die Demonstration von zahlreichen Vorfällen überschattet. „Für uns ist klar, dass die Zerstörung des Busses ein gezielter Angriff war. Genau die rassistischen und frauenfeindlichen Zustände in Cottbus, die von uns kritisiert wurden, haben sich hier wieder einmal bestätigt. Wir lassen uns davon aber nicht einschüchtern und fordern die Politiker*innen der Stadt auf, endlich Position zu beziehen und einzugreifen.“, so Elizabeth Ngari von Women in Exile and Friends. Sie fährt fort: „Die antirassistische Arbeit im allgemeinen und insbesondere für Frauen ist und bleibt notwendig!“

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Pressemitteilung zur Demonstration „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 08. März veranstaltet ein Netzwerk von brandenburgischen Organisationen die erste Demonstration zum Frauenkampftag seit Jahren in Cottbus. Am Samstag, dem 10. März 2018, startet die Demonstration mit einer Kundgebung ab 11.30 Uhr in Sandow am Muskauer Platz. Unter dem Motto „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“, werden verschiedene Vereine und Initiativen auf die rassistischen Zustände in Cottbus hinweisen.

Die Demonstration bewegt sich am Blechen Carree, an der Stadthalle und am Altmarkt vorbei, bis zum Oberkirchplatz, wo die Abschlusskundgebung statt finden wird.

„Wir nehmen die Lage in Cottbus sehr ernst. Seit Anfang des Jahres führt die massive rechte Hetze von Zukunft Heimat zu weitreichenden Folgen.
Geflüchtete und besonders geflüchtete Frauen fühlen sich in der Stadt unwohl und bedroht. Der Frauenkampftag bietet die Möglichkeit, um auf diese Zustände aufmerksam zu machen!“, so Elizabeth Ngari von Women in Exile. Frauen fliehen in vielen Fällen vor patriarchaler Gewalt und vor der Bedrohung durch Männer. Nachdem viele gefährlichste Routen nach Europa überlebt haben sind sie in Deutschland wieder patriarchaler Gewalt sowie rassistischen Drohungen ausgesetzt. Frauen sind weltweit betroffen und das einzige Mittel kann sein, sich gegen diese Zustände zusammenzuschließen!

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„Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“

Der Fokus unserer Demo liegt auf der rassistischen und sexistischen Gewalt gegen Frauen*, Lesben*, Trans* und Inter*.
Wir machen diese Demonstration, um diese Kämpfe sichtbar zu machen, das heißt in den ersten Reihen vor dem Lautsprecherwagen wird ein Block  für  Frauen*, Lesben, Trans* und Inter* sein.

Appel en français || Позвоните по-французски || farsi || arabic

Am 10.03.2018 Demo in Cottbus

Gemeinsam mit der Bahn!

Wer mit der Bahn fahren will, kommt mit uns im RE 63968
START: ab Alexanderplatz 9:42h, ab Ostkreuz 9:49 – GLEIS 1
Ankunft in Cottbus 10:59h.
Es gibt (ca. 11:10h) ein Bus-Shuttle vom Bahnhof zum Auftaktort (Muskauer Platz); oder ihr nehmt den Bus oder die Tram 2 (Achtung: wg. Baustelle am Hbf Cottbus sind die Haltestellen in die Bahnhofstr. verlegt).
Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket sind es nur 29,-€ für 5 Personen (Hin und zurück!). Schließt Euch zusammen.

11.30 Uhr Muskauer platz  in Cottbus Sandow

Anlässlich des 08. März, dem internationalen Frauen*kampf-Tag veranstalten wir, Women in Exile and Friends, zusammen mit weiteren Bündnispartner*innen eine Demonstration im südbrandenburgischen Cottbus. Wir wenden uns strikt gegen die rechtspopulistisch entfachte, medial aufgegriffene und verwaltungspolitisch getragene Hetze gegen Geflüchtete. Diese Hetze folgt einem konservativen und rechten Frauenbild, treibt einen Keil durch die Einwohner*innenschaft der Stadt Cottbus und provoziert somit eine gezielte Spaltung.

Warum Cottbus?

Südbrandenburg im Allgemeinen und Cottbus im Speziellen sind seit langer Zeit als rassistische Hochburgen bekannt. Der Verein Opferperspektive meldet seit Jahren zunehmende Gewalttaten in dieser Region. Der neurechte Verein „Zukunft Heimat“ marschiert seit über einem Jahr regelmäßig durch die Cottbuser Innenstadt. Die offizielle Bekanntgabe des Aufnahmestopps für Geflüchtete aus der Erstaufnahme-Einrichtung in Eisenhüttenstadt ist ein falsches und auch gefährliches Signal und spielt den Rassist*innen in die Hände. Daher ist es wichtig, jetzt in Cottbus auf die Straße zu gehen und zu zeigen, dass es reicht. Denn, es geht nicht um Geflüchtete, es geht um offene rassistische Hetze und Gewalt.
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Oury Jalloh – das war Mord!

Es ist 13 Jahre her, dass Oury Jalloh, ein junger Mann aus Sierra Leone, der auf der Suche nach Asyl nach Deutschland gekommen war, unter ungeklärten Umständen im Polizeigewahrsam starb. Alle Beweise deuten auf einen brutalen Mord in den Händen der deutschen Polizei in Dessau hin.

Zur Erinnerung des 13 Todestags von Oury Jalloh am 7.1. diesen Jahres, beschlossen wir als “Women in Exile and Friends”, als Gruppe zur alljährlichen Demonstration zu fahren und nicht, wie in den Jahren zuvor, als Individuen. Die mehr als 5000 Menschen, die an der Demonstration teilnahmen, forderten Gerechtigkeit und Verurteilung der Mörder Oury Jallohs. Außerdem verlangten sie, dass der Fall nicht zu den akten gelegt werden dürfe, bis alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden. Continue reading Oury Jalloh – das war Mord!

Gleiches Recht auf Gesundheit für alle?

In vielen Städten und Regionen gibt es seit Jahren die Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Wir stellen bereits seit Beginn der Regelung in Bremen und Hamburg, dass die Karte zwar eine große Verbesserung bedeutet, da wir nicht mehr vor jedem Arztbesuch einen Krankenschein beim Sozialamt beantragen müssen.

An dem grundlegenden Problem der Gesundheit 3. Klasse für Flüchtlinge, die durch das Asylbewerberleistungsgesetz geregelt wird, ändert sich nichts. Für alle Behandlungen, die über reine Schmerz- und Notfallbehandlung, muss weiterhin die Erlaubnis des Sozialamts eingeholt werden.

In Brandenburg weigern sich dennoch weiterhin sechs Landkreise und die Stadt Frankfurt/Oder, die Gesundheitskarte einzuführen. Der Sprecher des Kreises Märkisch-Oderland, Thomas Behrendt, begründete dies lauf MOZ im Dezember so: „Das bisherige System hat sich gut etabliert.“ (1) Continue reading Gleiches Recht auf Gesundheit für alle?

Sklaverei in Libyen stoppen! Krieg gegen Migrant_innen stoppen!

Am Montag, den 18.12.2017 von 16.30 Uhr – 18.30 Uhr vor der EU-Kommssion in Berlin: Unter den Linden 78, Nähe Brandenburger Tor

Wir verurteilen die europäische Politik auf das Schärfste. Sie unterstützen afrikanische Länder um Flüchtende und Migrant*innen von ihren Grenzen fern zu halten. Sie kooperiert mit Regimen, welche sie selbst als nicht regierungsfähig oder korrupt einstuft, in dem sie finanzielle Unterstützung leistet und Trainingsprogramme anbietet. Das Ergebnis sind willkürliche Gewalt, Tod und Sklaverei, wie aktuell bspw. in Libyen und Niger öffentlich bekannt geworden ist. Den Regierungen der Länder, die als Durchreiseländer auf dem Weg nach Europa dienen, wurden hohe Summen gezahlt und weitere Gelder versprochen. Neue Gesetze und mehr Grenzkontrolle seitens der EU greifen außerhalb des eigenen Kontinents um sich. Jobs werden nur für Europäer*innen geschaffen, während Afrikanische Menschen – davon ausgeschlossen – sich um bessere Lebensbedingungen anderswo bemühen müssen, dort gejagt werden wie Tiere und sich allen nur erdenklichen Beschimpfungen und Misshandlungen ausgesetzt sehen müssen. Continue reading Sklaverei in Libyen stoppen! Krieg gegen Migrant_innen stoppen!

Women in Exile erhält Preis des BUTTERFLY FUNDs

Wir freuen uns sehr, den diesjährigen Preis des Butterfly Fonds der Trostfrauen AG des Korea Verbands in Berlin zu erhalten. Der Preis wurde uns von Frau Won OK –GIL überreicht, die die letzte Überlebende derTrostfrauen” und eine der Gründerinnen des Butterfly Fonds ist.

Der Fonds unterstützt international webliche Opfer sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten. Nach dem zweiten Weltkrieg versprachen die “Trostfrauen” und andere japanische Opfer von Militär-Sexsklaverei, ihre Reparationszahlungen von der japanischen Regierung an andere Frauen weiterzugeben, die weltweit unter sexueller Kriegsgewalt leiden. Ihr Wunsch war, dass alle Frauen, einschließlich der japanischen Sexsklavinnen einen Ausweg aus dem Elend der Diskriminierung, Repression und Gewalt finden würden. Continue reading Women in Exile erhält Preis des BUTTERFLY FUNDs

Rede von Women in Exile auf der Demo vor der libyschen Botschaft in Berlin am 25.11.2017

Die europäische Politik immer neue Grenzen gegen Flüchtlinge zu ziehen wurde jetzt auf afrikanische Länder und Führungskräfte ausgeweitet.

Afrikanischen Staatschefs wurde viel Geld dafür versprochen und auch bereits bezahlt, dass sie Flüchtlinge nicht durch ihre Länder nach Europa passieren lassen. Sie sollen dafür alles in ihrer Macht stehende tun um zu verhindern, dass Flüchtlinge nach Europa gelangen. Diese Kooperation macht es für jene, die emigrieren wollen, noch härter.

Besonderns folgenschwere Konsequenzen hat die Kooperation zwischen Libyen und der EU, wo zahlreiche Flüchtende unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht werden. Sie werden gejagt, gefangen genommen, versklavt und als Sklav_innen verkauft. Das passiert denen, die im Land gejagt oder von Leuten, die für die EU arbeiten, vom Mittelmeer zurückgeholt werden, nachdem sie Schmugglern hohe Summen gezahlt haben. Continue reading Rede von Women in Exile auf der Demo vor der libyschen Botschaft in Berlin am 25.11.2017