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PM: Neuer Termin für den „Papierfliegerprozess“

Ohne Angabe von Gründen änderte das Gericht das Datum des Verfahrens gegen eine unserer Unterstützerinnen auf den 13. Dezember 2019 um 9:00 Uhr am Amtsgericht Nürnberg. “Dies ist ein weiterer Versuch, unsere Verbündeten vor Gericht zu bringen und unsere Bewegung zu kriminalisieren”, sagt Elizabeth Ngari von Women in Exile & Friends.

Die Kundgebung am 27. August 2018 vor dem BAMF Nürnberg war Teil der „Women* Breaking Borders Bus Tour“. Es war eine starke, kreative und stolze Kundgebung. Frauen* und Kinder kamen aus einem Ankerzentrum in der Gegend und aus anderen Flüchtlingslagern. Eine nach der Anderen trat ans Mikrofon und sprach über Traumata, Ängste und prangerte sexuelle und körperliche Gewalt an. 2016 wurden die Forderungen von Women in Exile an dieses BAMF ignoriert. Daher wurden sie am 27. Juli 2018 auf dem Luftweg gesendet: mit Papierflugzeugen.

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PM Einladung zur Women in Exile & Friends “Gerechtigkeit für Rita”-Bustour am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

Am 7. April 2019 verschwand Rita Awour Ojunge. Zwei Monate später wurde ihre Leiche in der Nähe des Lagers in Hohenleipisch gefunden, in dem sie lebte. Die Gründe für ihren Tod sind nach sieben Monaten noch ungeklärt.
Am Montag, den 25. Mai, fahren wir nach Herzberg, Hohenleipisch und Potsdam, um “Gerechtigkeit für Rita” und die Schließung aller Lager zu fordern.

Am 27.08. demonstrierten wir in Potsdam vor dem brandenburgischen Innenministerium und forderten “Gerechtigkeit für Rita” und die Schließung des Hohenleipisch-Lagers. Wir versprachen, immer wieder zurückzukommen, bis wir Antworten auf unsere Fragen haben. Deshalb machen wir am 25.11. eine Bustour durch Brandenburg mit den Forderungen “Gerechtigkeit für Rita”, “Kein Lager für Frauen* und Kinder”, “Abschaffung aller Lager”!

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PM: Gerechtigkeit für Rita! – Kundgebung für die Rechte von geflüchteten Frauen in Brandenburg und gegen Gewalt an Frauen

Wir laden Sie herzlich zur Kundgebung “Gerechtigkeit für Rita!” am 27.08.2019 um 14:30 Uhr vor dem Brandenburgischen Innenministerium in Potsdam, Henning-von-Tresckow-Straße ein.

Die Kundgebung wird anlässlich des Mordes an Rita Awour Ojunge aus der Flüchtlingsunterkunft in Hohenleipisch von Women in Exile & Friends mit der Unterstützung vom Flüchtlingsrat Brandenburg, FIBB (Flüchtlingsinitiative Berlin/Brandenburg), ISD (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland), Refugee Emancipation und Solidarity City Berlin organisiert.
Wir wollen gemeinsam Rita gedenken und fordern eine Aufklärung des Falles sowie die Schließung des Lagers in Hohenleipisch!

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PM: “Brücken Bauen”-Festival: Ein Protestcamp von geflüchteten Frauen* am Oranienplatz

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz anlässlich des
"Brücken Bauen"-Festivals am 25.07.2019 um 10:30 im Aquarium, Skalitzer
Straße 6 10999 Berlin

Nach Schwierigkeiten, eine Genehmigung für unser Protestcamp zu bekommen, das in Form eines Festivals vom 26.-28.07. auf dem Oranienplatz stattfinden wird, haben uns die Kreuzberger Behörden endlich die Erlaubnis erteilt. Es ist bedauernswert, dass wir von einer Kreuzberger Politiker*in der Grünen nicht unterstützt wurden, obwohl die Polizei und schon die Genehmigung für eine Kundgebung erteilt hatte. Dass wir nun die Erlaubnis haben, ist dem Einsatz von Women in Exile and Friends, Gruppen, einzelnen Unterstützer*innen und einigen Nachbar*innen zu verdanken.

Diese Mühen waren keine Überraschung in Anbetracht der neuen Asylgesetze, die kürzlich veranschiedet wurden. Der Oranienplatz ist seit 2012 ein Symbol des Widerstandes, als die Flüchtlingsbewegung durch ganz Deutschland marschierte; wir liefen damals von Potsdam bis zum Oranienplatz mir. Wir liefen zusammen, waren Teil der Demonstrationen, Treffen und Workshops. Zu jener Zeit war die feministische Perspektive nicht sehr präsent, aber jetzt kommen wir zurück, um die Situation von geflüchteten Frauen* und ihren Kämpfen sichtbar zu machen.

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Open letter from residents* of the refugee shelter in Hohenleipisch

Hohenleipisch, 17 July 2019

Dear ladies and gentlemen,

We are residents of the refugee camp in Hohenleipisch, Brandenburg. We are writing to you because we hope you can help us in the current situation. Our camp is located in the midst of the forest, i.e. we are cut off from civilization. Public transport only operates until 5.30 pm on weekdays and does not operate at all during the weekend, meaning we have to stay in the forest. If we miss the last bus, we have to walk along the roadway, as there are no sidewalks. If the children would like to join a club or follow a course, the transportation problems make it impossible. It is not possible to visit other children or receive visitors either. As the closest supermarket is eight kilometers away, we have to buy many groceries at once and carry the heavy bags home by hand. We all live in very old buildings, it is dirty, there are insects (e.g. cockroaches). There is an unpleasant smell and it is a very confined space. In the camp there are no leisure facilities to counter the boredom. The life in this camp is reminiscent of a prison that no one can leave.

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PM Desolate Situation nach ungeklärtem Tötungsdelikt in Flüchtlingsunterkunft: „Wir wollen einfach nur weg von hier“

Potsdam, 23. Juli 2019
Gemeinsame Pressemitteilung

Nach Tötungsdelikt in Hohenleipisch fordern Flüchtlinge ihren Auszug aus der Unterkunft Desolate Unterbringungssituation in Hohenleipisch steht seit Jahren in der Kritik Women in Exile und Flüchtlingsrat fordern: Die Flüchtlingsunterkunft mitten im Wald muss unverzüglich geschlossen werden!

Nach einem noch ungeklärten Tötungsdelikt in Hohenleipisch wenden sich Flüchtlinge heute mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit und die zuständigen Behörden. Sie fordern ihren sofortigen Auszug aus der extrem isolierten Unterkunft in Hohenleipisch, in der die junge Mutter Rita O. bis zu ihrem Tod gelebt hatte. Ihre sterblichen Überreste waren am 20. Juni, Monate nach ihrem Verschwinden am 7. April, gefunden worden, die zögerliche Ermittlungsarbeit der Polizei steht in Kritik.

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PM: “Building bridges” Festival: A protest camp for refugee women* in Oranienplatz

Women in Exile and Friends, a refugee women*s’ organization, want to hold a protest camp in a form of a festival between 26th – 28th July, because we want to continue fighting against racism, sexism and discrimination in a joyful way. Our everyday life is full of pain and hard times, hence as a political strategy when we come together, we want to care about ourselves. We are organizing it with our national wide networks and with the support from local activist groups.

But the protest camp “Building Bridges Festival” is encountering resistance amongst the authorities to allow it to happen in Oranienplatz, a reference for the refugee movement. Oranienplatz is a symbol of resistance against laws that violate basic human rights as the freedom of movement, proper accommodation, right to education and work. Asylum Law makes refugees second class citizens and means double discrimination for refugee women*.

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PM: Unsere Freundin Rita Awour Ojunge wurde in Brandenburg tot aufgefunden!

Presseerklärung von International Women* Space und Women in Exile

Sehr geehrter Damen und Herren,
wir sind sehr betroffen Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Körper unserer Freundin Rita Awour Ojunge letzte Woche in einem Waldstück in der Nähe ihres Wohnortes gefunden wurde.

Rita wurde bereits seit dem 7. April 2019 von ihrer Familie, ihren Mitbewohner_innen und uns, ihren Freundinnen, vermisst. Mitte Juni wurden die Überreste ihres Körpers in einem Waldstück, das sich nahe der Unterkunft in Hohenleipisch befindet, in der sie mit ihrer Familie wohnte, gefunden. Letzte Woche konnte der gefundene Körper mittels DNA-Test identifiziert und ihr zugeordnet werden.

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Court case in Nürnberg because of our paper planes we send to BAMF – what are the real crimes?

UPDATE
The date of the process was can cancelled for unknown reasons

Nevertheless there will be a gathering tomorrow in Nürnberg for realizing a solidarity action with creative painting and doing handcrafts, because there are reasons enough!
In times where the laws governing refugees become more and more restrictive and the rising repression against left and other progressive movements and attempts of intimidation against persons who register demonstrations and ralleys, we won’t keep quiet!

We gather tomorrow, Friday 7.05.19 at 8 am in front of the municipal court (Amtsgericht) Nürnberg and demonstrate in a creative way for FREEDOM OF ASSEMBLY, our basic right.

Flight is not a crime!
For the acknowledgment and compliance of the Basic Law of Germany!

This Friday, 17.05.2019 one of our Friends and supporters from Nürnberg has a trial because last year on 27.7.2018 during our “Women* Breaking Borders Bus Tour 2018” she, in her role as person who registered the rally in front of BAMF, didn’t hinder us to send our political demands via paper airplanes over the fence to the court of the BAMF headquarter (see also on our webblog: PM 8. März Bündnis Nürnberg).

We ask ourselves:  what are the real crimes? Why will this be debated in the court but not the systematically violations of basic and human rights by which refugees are affected in Germany?

We, Women in Exile & Friends demand from politician, civil and judicial bodies to advocate for “Amnesty” now and for everybody who have “no or shaky status” on the 70th Anniversary of “German Basic Laws” and prosecute basic and human rights violations instead of criminalising human rights.

Our first visit at the BAMF office in Nürnberg we had on 30.7.2016, during our “Refugee Women Bus Tour” (see: https://www.women-in-exile.net/en/bustour-2016/) We together with supporters held a demonstration in front of BAMF. After reading our speech and demands we handed out, the written document to one of the representative of the BAMF, who had come out to talk and listen to us. Our demands which he promised to pass to the others for considerations were:

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PM 07.04.2019 World Health Day: Refugees have a third class health coverage, where is universal health coverage for everyone, everywhere?

2019 World health day focuses on Universal health coverage: everyone, everywhere but we are seeing how laws are racist and discriminating also on health issues, like „Asylbewerberleistungsgesetz“ passed in 1993, which was established to discourage asylum seekers from coming to or staying in Germany.

For over two years “Women in Exile” has been working on a health project regarding refugee women. The project was started because we realised many women suffer from gynecological problems. Most of them have no right to access an insurance coverage and they are offered with a temporary cover which only helps by granting minor treatment. Even when going to gynecologists they don’t know how to account for it financially, making the women go through a tough time with their bodies.

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