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Beckenboden

Überblick:

Der Beckenboden besteht aus Schichten von Muskeln und anderen Geweben. Diese Schichten erstrecken sich wie eine Hängematte vom Steißbein hinten bis zum Schambein vorne. Die Beckenbodenmuskulatur einer Frau stützt die Blase, die Gebärmutter und den Darm (Kolon). Alle diese Organe liegen sehr nahe beieinander und sind miteinander verbunden. Das Becken hat Öffnungen für die Durchgänge, d. h. für die Vagina, die Eierstöcke und die Eileiter.
Der Enddarm zeigt mit seinen Öffnungen für Harnröhre, Scheide und Enddarm die Beziehung zu den Muskeln des Beckenbodens.

Die Muskulatur des Beckenbodens dient als Wiege für die Blase, die Gebärmutter und den Enddarm/Dünndarm und hält diese Organe in ihrer richtigen Position. Der Beckenboden funktioniert nur dann gut, wenn er entspannt, nicht zu stark und nicht zu schwach ist.

Wenn Frauen erregt sind, werden die Schwellkörper härter und die Lippen dicker und die Klitoris schwillt an. Die Klitoris dehnt sich im Inneren des Körpers aus, weshalb die Erektion von außen nicht so deutlich zu sehen ist wie bei Männern.

Die Menstruation:
Wenn die Gebärmutter viel arbeitet, kann das Schmerzen verursachen. Für die Menstruation brauchen Frauen mehr Kraft. Um sich ein wenig zu entspannen, empfiehlt es sich, warmen Kräutertee zu trinken, z. B. Frauenmantel, Pfefferminze.

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Schwangerschaft und Geburt; Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere

https://cooperativa-film.de/women-in-exile-tour-2021-bremen-fight-for-maternal-rights/

Flüchtlingsfrauen* haben kein Mitspracherecht und keine Möglichkeit, Ja oder Nein zu ihren erzwungenen Kaiserschnittentbindungen zu sagen. Sie werden in ihren reproduktiven Rechten diskriminiert, weil sie nicht die Möglichkeit haben, sich den Ärzten gegenüber zu erklären, im Gegensatz zu Nicht-Flüchtlingsfrauen, die angehört wurden und denen Optionen und Beratung geboten wurden.

Diese machen natürlich auf die Diskriminierung durch die Sprachbarriere aufmerksam, die ihnen wiederum meist vorenthalten wird. Die Hebamme von Medinetz, Frauke Schukat, berichtet, wie oft sie in ihren Gesprächen versucht, den Flüchtlingsfrauen zu erklären, dass sie keine Dokumente unterschreiben sollen, die sie nicht verstehen.

Leider werden viele Flüchtlingsfrauen* immer noch von der Krankenhausverwaltung schikaniert und bedroht, nie wieder in ihr Krankenhaus zurückzukehren, wenn sie sich weigern, die ihnen ausgehändigten Dokumente zu unterschreiben. Die Frauen* berichten, dass sie durch die Angst, die ihnen meist eingejagt wird, schließlich die Dokumente für eine unnötige Kaiserschnittoperation unterschreiben.

Wir kämpfen seit langem für die Abschaffung aller Lager, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, dass die Hygienemaßnahmen sehr schlecht sind und die Frauen, vor allem die Schwangeren oder diejenigen, die nach ihren Operationen frisch nach Hause geschickt werden, entweder nach oben oder nach unten gehen müssen, um die Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche, Bad oder Toilette zu benutzen, die sich auf verschiedenen Etagen befinden. Sie als Leser, ob privilegiert oder nicht, bitte lassen Sie uns gemeinsam das Recht der Flüchtlingsfrauen auf Mutterschaft unterstützen!

Das Gesundheitsmagazin ist jetzt online zugänglich!

Health Magazine

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Unser bemerkenswertes Gesundheitsmagazin ist jetzt online verfügbar, und mit nur einem Klick auf den obigen Link haben Sie Zugang dazu. Man kann die gedruckten Exemplare jedoch dienstags ab Mittag in unserem Raum in der Hermannstr.22 besitzen oder uns eine E-Mail schicken.
Viel Spaß beim Lesen!

Abstands- und Hygieneregeln für W.i.e.&f – Treffen


1. Wenn du oder dein Kind Erkältungssymptome (Husten, Fieber, Hals-/ Gliederschmerzen, Durchfall….) habt, auf Covid 19 positiv getestet wurdet oder Kontakt zu jemandem hattet, der/die positiv getestet wurde, nehmt bitte nicht am Treffen teil

2. Halte einen Mindestabstand von 1,5 Meter ein
3. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, tragt bitte eine Maske
3. Innenräume sollten immer ausreichend belüftet werden
4. Niese oder huste in die Armbeuge oder in ein Taschentuch –  und entsorge das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer
5. Hände 20 Sekunden waschen: a) wenn du von draußen kommst, b) nach dem Naseputzen/ Niesen/ Husten, c) bevor du in die Küche gehst, d) vor dem Essen, e) nach dem Toilettengang
6. Bitte benutze das bereitgestellte Desinfektionsmittel
7. Alle Teilnehmer*innen müssen ihren Namen und Kontaktdaten hinterlassen
8. Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Regeln gelesen und akzeptiert habe

Bleibt gesund!!

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PM Sozialamt Märkisch-Oderland

Am 2.12.2019 haben vor dem Sozialamt Märkisch-Oderland in Vierlinden mehr als 50 Menschen demonstriert. Sie forderten die Gesundheitskarte für Geflüchtete von Anfang an und die Überweisung ihrer Sozialleistungen auf ein Konto. Märkisch-Oderland ist der einzige Landkreis in Brandenburg, der diese inhumane Praxis bis jetzt aufrecht erhält.

Der Protest wurde getragen von Betroffenen und Personen aus Selbstorganisationen, Willkommensinitativen sowie weiteren Gruppen aus Brandenburg und Berlin. Geschmückt mit einem großen Banner „Equal rights for all people – also in MOL!“ und „Stop police brutality!!!“ war ein Protest-Bus aus Brandenburg vor Ort. Geflüchteten berichteten über
ihre Lebenssituation, es wurde gemeinsam getanzt und gegessen.

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Schock des Mutter werdens

Newsletter #17

Seitdem wir unser Projekt zu Gesundheit gestartet haben, haben wir hier verschiedene Geschichten von unterschiedlichen Frauen geteilt, die sie im Gesundheitssektor erlebt haben. Kürzlich haben wir auch den Kurzfilm “TESTIMONIES FROM THE UTERUS” produziert, in dem Frauen über ihre Lebens-und Gesundheitliche Situation Zeugnis ablegen. Wir bekommen weiterhin erschreckende Geschichten zu hören – im Folgenden die Aussagen einer Frau, die sich gerade von dem Schock der Geburt erholt.

“ Ich bin Janet, eine 32 Jahre alte Frau, in dieser Gesellschaft lebend und vor kurzem hätte ich während der Geburt meines Kindes fast mein Leben verloren. Wie jede andere glückliche Flüchtlingsfrau, die die Chance hatte eine Arbeitserlaubnis und demnach eine Krankenversicherungskarte zu bekommen, habe ich all die Vorsorgeuntersuchungen machen lassen. Alles war gut, bis zu dem Tag des geschätzen Geburtstermin.

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Testimonials from the Uterus: Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen in Berlin und Brandenburg

Stress, Depression und Trauma – Psychologische Gesundheit für Flüchtlingsfrauen

Unser letztes Gesundheits-Seminar wurde von zwei Psychologinnen von KommMit e.V. geleitet, die psycho-soziale Beratung für Flüchtlinge in Berlin/Brandenburg anbieten.

Wir haben gelernt, wie verschiedene Ereignisse und unser Erleben von äußeren Dingen, die psychologische Verfassung von Menschen, d.h. die Gedanken, Gefühle und Verhalten, beeinflussen. Speziell für Flüchtlinge beginnen diese Ereignisse in den Herkunftsländern, werden durch die Fluchtroute und vor allem die Lebenssituation nach ihrer Ankunft in Deutschland beeinflusst. Es gibt so viele Faktoren, die einen Einfluss auf die Psyche haben: das Asylverfahren, Wohnen, Zugang zu Unterstützung, Soziales Umfeld, Diskriminierung, uvm.

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Gesundheitstribunal – Zeugnisse über und Anklagen gegen Lager

Newsletter #16

Wir (Women in Exile and Friends) sind Teil einiger Gruppen und Einzelpersonen, die sich zusammengefunden haben, um eine öffentliche Anhörung im Rahmen des “Permanent Peoples´ Tribunal” zu planen, das 1980 in Bologna eingerichtet wurde.*1
Unser Focus liegt auf Gesundheit(Auswirkungen) und dem Ansatz, aus
Gesundheitsperspektive auf das Thema Menschenrechtsverletzungen zu schauen. Gesundheit ist etwas, mit dem jeder etwas verbindet.

Durch unser Bündnis wollen wir als Flüchtlings-Selbstorganisationen und Solidaritäts- Gruppen gemeinsam kämpfen. Die verschiedenen Gruppen arbeiten mit Flüchtlingen und Migrantinnen auf professioneller und/oder aktivistischer Ebene, wie z.B. IPNNW, Boderline Europe, Medibüro, Respect, International Women Space und Ärztinnen. Unsere öffentliche Anhörung wird wahrscheinlich Anfang 2020 stattfinden und wird die Diskriminierung im Gesundheitsbereich in Deutschland anprangern. Während des Tribunals wollen wir durch Zeuginnenberichte und Anklagereden aufzeigen, wie in Deutschland Gesundheitsprobleme mit den sozialen und politischen Bereich verflochten sind.

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Interview: „Leben mit Gebärmutterhalskrebs“

Newsletter #16

Ich heiße Margrit und kam vor einigen Jahren als Asylsuchende nach Deutschland. In Eisenhüttenstadt stellte ich meinen Asylantrag. Während meiner Zeit in Eissenhüttensadt teilte ich ein Zimmer mit anderen Asylsuchenden aus verschiedenen Ländern. Bevor ich ins nächste Lager verlegt wurde, begannen die körperlichen Komplikationen.

Es verstörte mich nicht allzu sehr, da ich dachte, es könnte mit dem Klimawechsel, dem Essen und der stressigen Situation der Asylantragstellung zusammenhängen. Ich dachte, diese körperlichen Schwierigkeiten und Veränderungen hätten ihren Grund darin, dass ich gerade erst in diesem Land angekommen war und würden verschwinden, sobald ich mich daran gewöhnt hatte.

Der Schmerz nahm zu und ich musste die Hilfe eines Arztes suchen. Ich war schockiert, als er Gebärmutterhalskrebs diagnostizierte und konnte diese bittere Wahrheit, die mich da gegenüberstand nicht fassen; ich wurde traumatisiert und depressiv. Meinen Kräften und Hoffnungen wurde ein Dämpfer verpasst, damit hatte ich nicht gerechnet. Als Flüchtling in einem neuen Land  war es schwierig, herauszufinden, wie mein Leben nun sein würde.

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