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Das Gesundheitsmagazin ist jetzt online zugänglich!

Health Magazine

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Unser bemerkenswertes Gesundheitsmagazin ist jetzt online verfügbar, und mit nur einem Klick auf den obigen Link haben Sie Zugang dazu. Man kann die gedruckten Exemplare jedoch dienstags ab Mittag in unserem Raum in der Hermannstr.22 besitzen oder uns eine E-Mail schicken.
Viel Spaß beim Lesen!

Abstands- und Hygieneregeln für W.i.e.&f – Treffen


1. Wenn du oder dein Kind Erkältungssymptome (Husten, Fieber, Hals-/ Gliederschmerzen, Durchfall….) habt, auf Covid 19 positiv getestet wurdet oder Kontakt zu jemandem hattet, der/die positiv getestet wurde, nehmt bitte nicht am Treffen teil

2. Halte einen Mindestabstand von 1,5 Meter ein
3. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, tragt bitte eine Maske
3. Innenräume sollten immer ausreichend belüftet werden
4. Niese oder huste in die Armbeuge oder in ein Taschentuch –  und entsorge das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer
5. Hände 20 Sekunden waschen: a) wenn du von draußen kommst, b) nach dem Naseputzen/ Niesen/ Husten, c) bevor du in die Küche gehst, d) vor dem Essen, e) nach dem Toilettengang
6. Bitte benutze das bereitgestellte Desinfektionsmittel
7. Alle Teilnehmer*innen müssen ihren Namen und Kontaktdaten hinterlassen
8. Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Regeln gelesen und akzeptiert habe

Bleibt gesund!!

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PM Sozialamt Märkisch-Oderland

Am 2.12.2019 haben vor dem Sozialamt Märkisch-Oderland in Vierlinden mehr als 50 Menschen demonstriert. Sie forderten die Gesundheitskarte für Geflüchtete von Anfang an und die Überweisung ihrer Sozialleistungen auf ein Konto. Märkisch-Oderland ist der einzige Landkreis in Brandenburg, der diese inhumane Praxis bis jetzt aufrecht erhält.

Der Protest wurde getragen von Betroffenen und Personen aus Selbstorganisationen, Willkommensinitativen sowie weiteren Gruppen aus Brandenburg und Berlin. Geschmückt mit einem großen Banner „Equal rights for all people – also in MOL!“ und „Stop police brutality!!!“ war ein Protest-Bus aus Brandenburg vor Ort. Geflüchteten berichteten über
ihre Lebenssituation, es wurde gemeinsam getanzt und gegessen.

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Schock des Mutter werdens

Newsletter #17

Seitdem wir unser Projekt zu Gesundheit gestartet haben, haben wir hier verschiedene Geschichten von unterschiedlichen Frauen geteilt, die sie im Gesundheitssektor erlebt haben. Kürzlich haben wir auch den Kurzfilm “TESTIMONIES FROM THE UTERUS” produziert, in dem Frauen über ihre Lebens-und Gesundheitliche Situation Zeugnis ablegen. Wir bekommen weiterhin erschreckende Geschichten zu hören – im Folgenden die Aussagen einer Frau, die sich gerade von dem Schock der Geburt erholt.

“ Ich bin Janet, eine 32 Jahre alte Frau, in dieser Gesellschaft lebend und vor kurzem hätte ich während der Geburt meines Kindes fast mein Leben verloren. Wie jede andere glückliche Flüchtlingsfrau, die die Chance hatte eine Arbeitserlaubnis und demnach eine Krankenversicherungskarte zu bekommen, habe ich all die Vorsorgeuntersuchungen machen lassen. Alles war gut, bis zu dem Tag des geschätzen Geburtstermin.

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Testimonials from the Uterus: Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen in Berlin und Brandenburg

Stress, Depression und Trauma – Psychologische Gesundheit für Flüchtlingsfrauen

Unser letztes Gesundheits-Seminar wurde von zwei Psychologinnen von KommMit e.V. geleitet, die psycho-soziale Beratung für Flüchtlinge in Berlin/Brandenburg anbieten.

Wir haben gelernt, wie verschiedene Ereignisse und unser Erleben von äußeren Dingen, die psychologische Verfassung von Menschen, d.h. die Gedanken, Gefühle und Verhalten, beeinflussen. Speziell für Flüchtlinge beginnen diese Ereignisse in den Herkunftsländern, werden durch die Fluchtroute und vor allem die Lebenssituation nach ihrer Ankunft in Deutschland beeinflusst. Es gibt so viele Faktoren, die einen Einfluss auf die Psyche haben: das Asylverfahren, Wohnen, Zugang zu Unterstützung, Soziales Umfeld, Diskriminierung, uvm.

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Gesundheitstribunal – Zeugnisse über und Anklagen gegen Lager

Newsletter #16

Wir (Women in Exile and Friends) sind Teil einiger Gruppen und Einzelpersonen, die sich zusammengefunden haben, um eine öffentliche Anhörung im Rahmen des “Permanent Peoples´ Tribunal” zu planen, das 1980 in Bologna eingerichtet wurde.*1
Unser Focus liegt auf Gesundheit(Auswirkungen) und dem Ansatz, aus
Gesundheitsperspektive auf das Thema Menschenrechtsverletzungen zu schauen. Gesundheit ist etwas, mit dem jeder etwas verbindet.

Durch unser Bündnis wollen wir als Flüchtlings-Selbstorganisationen und Solidaritäts- Gruppen gemeinsam kämpfen. Die verschiedenen Gruppen arbeiten mit Flüchtlingen und Migrantinnen auf professioneller und/oder aktivistischer Ebene, wie z.B. IPNNW, Boderline Europe, Medibüro, Respect, International Women Space und Ärztinnen. Unsere öffentliche Anhörung wird wahrscheinlich Anfang 2020 stattfinden und wird die Diskriminierung im Gesundheitsbereich in Deutschland anprangern. Während des Tribunals wollen wir durch Zeuginnenberichte und Anklagereden aufzeigen, wie in Deutschland Gesundheitsprobleme mit den sozialen und politischen Bereich verflochten sind.

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Interview: „Leben mit Gebärmutterhalskrebs“

Newsletter #16

Ich heiße Margrit und kam vor einigen Jahren als Asylsuchende nach Deutschland. In Eisenhüttenstadt stellte ich meinen Asylantrag. Während meiner Zeit in Eissenhüttensadt teilte ich ein Zimmer mit anderen Asylsuchenden aus verschiedenen Ländern. Bevor ich ins nächste Lager verlegt wurde, begannen die körperlichen Komplikationen.

Es verstörte mich nicht allzu sehr, da ich dachte, es könnte mit dem Klimawechsel, dem Essen und der stressigen Situation der Asylantragstellung zusammenhängen. Ich dachte, diese körperlichen Schwierigkeiten und Veränderungen hätten ihren Grund darin, dass ich gerade erst in diesem Land angekommen war und würden verschwinden, sobald ich mich daran gewöhnt hatte.

Der Schmerz nahm zu und ich musste die Hilfe eines Arztes suchen. Ich war schockiert, als er Gebärmutterhalskrebs diagnostizierte und konnte diese bittere Wahrheit, die mich da gegenüberstand nicht fassen; ich wurde traumatisiert und depressiv. Meinen Kräften und Hoffnungen wurde ein Dämpfer verpasst, damit hatte ich nicht gerechnet. Als Flüchtling in einem neuen Land  war es schwierig, herauszufinden, wie mein Leben nun sein würde.

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PM 07.04.2019 Weltgesundheitstag: Flüchtlinge haben nur eine drittklassige Gesundheitsversorgung – wo ist ist universale Gesundheitsversorgung für jede_n und überall?

Der Fokus des Weltgesundheitstag 2019 liegt auf „Universal Health Coverage“, einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung. Aber wir von Women in Exile e.V. sehen, wie selbst die Gesetze bezüglich Gesundheit rassistisch und diskriminierend sind – wie z.B. das „Asylbewerberleistungsgesetz“, welches 1993 eingeführt wurde, um Asylsuchende zu entmutigen in Deutschland zu bleiben bzw. Abschrecken soll überhaupt erst herzukommen.

Seit zwei Jahren arbeitet Women in Exile in einem Projekt zu dem Thema Recht auf Gesundheit für Flüchtlingsfrauen. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, weil wir realisiert haben, dass viele Frauen unter den gleichen gynäkologischen Problemen leiden. Die meisten von ihnen haben kein Recht auf normale Gesundheitsversorgung, sondern nur ein Recht auf Behandlung bei “akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen” (vgl. §§ 4, 6 AsylbLG). Die Frauen haben daher nur einen limitierten Zugang zu Ärzt_innen, sodass sie und ihre Körper oft harte Zeiten durchleben müssen.

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Zystem, Myome,PCO & Co.

Newsletter #15

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In unserem Newsletter Nr. 12, genau vor einem Jahr haben wir schon die gynäkologischen Probleme von Flüchtlingsfrauen thematisiert, über die die Frauen auf unseren Treffen berichten. Wir kennen z.B. sehr viele Fälle von Frauen, die Zysten hatten und daraufhin operiert wurden, Frauen mit schweren Blutungen, Myomen…

Leider haben wir in diesem Jahr wieder beobachten müssen, dass viele dieser Probleme bei Flüchtlingsfrauen nicht adäquat behandelt werden. Es werden direkt drastische Maßnahmen wie Operationen durchgeführt und den Frauen nicht die Zeit und die Möglichkeit gegeben sich dafür oder dagegen zu entscheiden, denn oft fehlt die Erklärung/ medizinischen Informationen in der eigenen Sprache.

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