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Gleiches Recht auf Gesundheit für alle?

In vielen Städten und Regionen gibt es seit Jahren die Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Wir stellen bereits seit Beginn der Regelung in Bremen und Hamburg, dass die Karte zwar eine große Verbesserung bedeutet, da wir nicht mehr vor jedem Arztbesuch einen Krankenschein beim Sozialamt beantragen müssen.

An dem grundlegenden Problem der Gesundheit 3. Klasse für Flüchtlinge, die durch das Asylbewerberleistungsgesetz geregelt wird, ändert sich nichts. Für alle Behandlungen, die über reine Schmerz- und Notfallbehandlung, muss weiterhin die Erlaubnis des Sozialamts eingeholt werden.

In Brandenburg weigern sich dennoch weiterhin sechs Landkreise und die Stadt Frankfurt/Oder, die Gesundheitskarte einzuführen. Der Sprecher des Kreises Märkisch-Oderland, Thomas Behrendt, begründete dies lauf MOZ im Dezember so: „Das bisherige System hat sich gut etabliert.“ (1) Continue reading Gleiches Recht auf Gesundheit für alle?

Das Ignorieren unserer Situation hat Konzequenzen

Newsletter #12

Mental Health, Abstract, Anatomy, Art, Axons, Biology

Unsere regelmäßigen Treffen bieten uns weiterhin eine Plattform, unsere Probleme auszutauschen. Aktuell sind gesundheitliche Anliegen das Top-Thema. So viele Frauen teilen ihre Alltagserfahrungen in Deutschland.  In den Lagern leben die Frauen in Schmerz und Verzweiflung und niemand scheint sie bei der Lösung ihrer Probleme zu unterstützen.

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie sie gesundheitlich versorgt werden? So viele Flüchtlingsfrauen haben kein Recht auf Versicherungsleistungen und bekommen nur vorläufige Kostenübernahmen, die nur Minimalbehandlung erlauben. Die meisten Frauen leiden unter gynäkologischen Problemen und bekommen keinerlei medizinische Aufmerksamkeit, da die meisten Gynäkolog_innen nicht wissen, wie sie Behandlungen abrechnen sollen und den Frauen dadurch schwere Zeiten mit ihren Körpern bescheren. Andere werden gezwungen, Kaiserschnitte machen zu lassen, selbst wenn sie eigentlich auf natürlichem Weg gebären könnten.

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Gesundheit

Diesen Mai haben wir unser neues Projekt “Recht auf Gesundheit für Flüchtlingsfrauen” gestartet, das durch die Stiftung “Aktion Mensch” unterstützt wird. Bei unserem ersten brandenburgweiten Vernetzungstreffen am 2. und 3. Juni haben wir einige Informationen zusammengetragen, die für alle Frauen wichtig waren:Warum bekommen wir nur Schmerzmittel statt einer angemessenen Behandlung

Das „Asylbewerberleistungsgesetz“ wurde 1993 eingeführt, um Asylsuchende davon abzuhalten, nach Deutschland zu kommen oder hier zu bleiben. Es ist rassistisch und diskriminierend. Das Gesetz gibt vor, dass nur die Behandlung von akuten Krankheiten oder Schmerzen bezahlt wird. Für jede weitere Behandlung ist ein individueller Antrag beim Sozialamt nötig. Das bedeutet, dass unqualifizierte Personen über unsere Gesundheit entscheiden! Trotz der in einigen Regionen neu eingeführten Gesundheitskarte: “Spezialbehandlungen” erfordern immer noch die Erlaubnis des Sozialamts und die Ärtzinnen und Ärtze behandeln uns nicht, sobald sie sehen, dass wir Flüchtlinge sind.

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Flyer zu Gesundheit

Im Rahmen unseres Projekts haben wir einen Flyer zum Thema Gesundheit erstellt, den wir bei unseren Heimbesuchen verteilen. Alle sind herzlich eingeladen, ihr auszudrucken und selbst zu verteilen oder uns zu schreiben, damit wir euch/Ihnen einige Exemplare zuschicken können. Bisher sind die deutsche und die englische Version abrufbar, weitere Sprachen folgen bald.

FÜR DAS RECHT AUF GESUNDHEIT FÜR FLÜCHTLINGSFRAUEN!

Flyer auf Deutsch

Flyer auf Englisch

Flyer auf Französisch

Projekt zu Gesundheit gestartet

Dieses Jahr haben wir ein Projekt zum Thema „Recht auf Gesundheit für Flüchtlingsfrauen“ gestartet, das von Aktion Mensch unterstützt wird. In den nächsten drei Jahren werden wir bei unseren regelmäßigen Lagerbesuchen speziell auf das Thema Gesundheit zu sprechen kommen und zahlreiche Veranstaltungen und Workshops durchführen. Wir freuen uns auf Zusammenarbeit!