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Berlin: Begrüßt uns! Feiert mit uns! Women in Exile & Friends kommen nach Hause

P1080132Liebe „Berliner*Innen“,

sechs Wochen voller schöner, spannender, bewegende und manchmal auch aufwühlender Begegnungen liegen nun schon hinter uns und ab morgen kommen wir nach Hause…
Leider haben wir es noch nicht geschafft, über alle Orte an denen wir viele tolle Menschen getroffen haben, etwas zu schreiben, Entschuldigung nach Koblenz, Köln und…. Wir holen das alles in den nächsten Tagen noch nach, versprochen.

Für diejenigen, die sich aktiv an unserem Empfang beteiligen wollen:
Leider steht noch nicht fest, welche Route die Wasserschutzpolizei, die uns seit Nürberg schon immer wieder Ärger bereitet, genehmigen wird. Trotzdem gibt es Vorbereitungen, wir haben im Netz einen Aufruf gefunden, den nicht wir geschrieben haben:
„Kommt mit Transpis auf die Brücken und an die Ufer, setzt euch in eure Schlauchboote und bastelt Schilder mit Forderung, wie „Keine Lager für Frauen – alle Lager abschaffen!“
Follow us in twitter: @women_in_exile „

Für diejenigen, die nicht mit twitter befreundet sind, machen Freund*Innen
ab 14°° einen Infostand auf dem Oranienplatz mit aktuellen Nachrichten, dazu welche Route und welcher Liegeplatz denn nun für die Flöße genehmigt wurde.
Das finden wir super, wir freuen uns schon sehr auf einen lauten und fröhlichen Empfang!

Und wir freuen uns schon, bald „zuhause“ zu sein…

Ganz herzliche Grüße,
Women in Exile & Friends on tour

25.08.-27.08. 2014: ‚Women In Exile‘ kommt nach Hause

Flüchtlingsfrauenfloß
Seit dem 14.07.2014 ist die Gruppe ‚Women in Exile & Friends‘ mit dem Fluchtschiff­projekt des Musi­kers Heinz Ratz von Nürnberg nach Berlin unterwegs. Die Reise auf Flößen soll auf die Situation von geflüchteter Frauen und Kinder auf­merksam machen. Im Rahmen eines Begleitprogramms sprechen die Frauen in Unterkünften für Asylsuchende mit den Bewohnerinnen über ihre Probleme und berichten darüber auf einem für diese Tour eingerichteten Blog: www.refugee-women-tour.net

Die Tourdaten in Brandenburg + Berlin:

Brandenburg a.H. ,25.08.2014:
ca 20:00 Ankunft der Flöße

Neuruppin, 25.08.2014:
20:00 Uhr Konzert: Strom & Wasser und die Flüchtlingsfrauen, JFZ, Fehrbelliner Str. 135

Potsdam, 26.08.2014:
ca 17:00 Uhr Ankunft und Begrüßung der Flöße, Anlegestelle Schiffbauergasse
17:30 Uhr Pressegespräch mit ‚Women in Exile & Friends‚, (auf der Wiese vor dem Frauenzentrum „PrimaDonna“, Schiffbauergasse 4)
19:00 Uhr Buntes Programm mit und für Flüchtlingsfrauen und FreundInnen,
21:00 Uhr Konzert: Strom & Wasser und die Flüchtlingsfrauen (im Waschhaus)

Berlin, 27.08.2014
ca 17:00 Uhr Ankunft und Begrüßung der Flöße
Der Ort und das genau Begrüßungsprogramm steht noch nicht fest, bitte achten Sie auf aktuelle Ankündigungen!
20:00 Konzert: Strom & Wasser und die Flüchtlingsfrauen im SO36, Berlin-Kreuzberg

Elisabeth Ngari, Mitbegründerin von Women in Exile: „Wir sind jetzt seit sechs Wo­chen unterwegs und viele Gespräche mit Flüchtlingsfrauen in den bereisten Bundesländern bestätigen unsere Erfahrungen: Flüchtlingsfrauen sind doppelt Opfer von Diskriminierung: Sie werden als Asylbe­werberinnen durch rassistische Gesetze ausgegrenzt und als Frauen diskriminiert.“ Continue reading 25.08.-27.08. 2014: ‚Women In Exile‘ kommt nach Hause

Sie sind direkt auf uns Schwarze zugekommen und haben nach den Papieren gefragt

Interview mit Elisabeth Ngari von Women in Exile

Women in exile from oculus film on Vimeo.

Soliparty in Berlin für unsere Aktionstour

aktionstourVon den zuhause-gebliebenen Freund*innen für die zuhause-gebliebenen Freund*innen und alle die es werden wollen:
Der Queer Wagenplatz Schwarzer Kanal in Berlin veranstaltet am Freitag eine Soliparty für unsere Aktionstour.

Freitag, 25.07.2014
Start: 18h (!)
Queer Wagenplatz Schwarzer Kanal, Kiefholzstrasse 74, Berlin
Concert: Option Weg (http://www.option-weg.net/)
DJ: PMS

Die Einladung als PDF

„Frauen sind nicht nur in Deutschland, um zu essen und zu schlafen“

Flüchtlingsfrauenfloß

Gestern hat PRO ASYl ein Interview mit uns geführt:
Gestern starteten Aktivistinnen der Gruppe „Women in Exile“ in Nürnberg gemeinsam eine Aktionstour, um für die Rechte von Flüchtlingsfrauen in Deutschland zu kämpfen. Das Motto: „Flüchtlingsfrauen werden laut“. Wir haben mit Elisabeth Ngari über die Bewegung der Flüchtlingsfrauen in Deutschland gesprochen.

Gemeinsam mit Liedermacher Heinz Ratz per Floß von Nürnberg nach Berlin, fast jeden Tag in einer anderen Stadt, in einem anderen Flüchtlingslager zu Besuch. Gestern seid Ihr gestartet. Was wollt ihr mit der Tour erreichen?

Wir möchten die Probleme der Frauen öffentlich machen. Frauen haben neben der Residenzpflicht, Arbeitsverboten oder anderen diskriminierenden Gesetzen viele andere Probleme. Aber die Probleme von Frauen in Flüchtlingsunterkünften – die fehlende Privatsphäre oder solche, die aus der Verantwortung für die Kinder dort entstehen, sind kaum bekannt. Viele Frauen haben Angst oder sind nicht so motiviert, ihre Schwierigkeiten öffentlich zu machen. Weiterlesen in den News von PRO ASYL

Women in Exile für den taz.panterpreis 2014 nominiert

Damarice Okore, Elisabeth Ngari und Fatuma Musa (v. l. n. r.) Bild: Anja Weber
taz Panter Preis Nominierte 2014. Der Verein Women in Exile engagiert sich für die Rechte von geflüchteten Frauen. Die Vorsitzende Elisabeth Ngari (Mitte) und zwei ihrer Mitstreiterinnen, Damarice Okore (li.) and Fatuma Musa. Alle drei sind aus Kenia. V
Der taz Panter Preis ist  „ein Preis für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere starkmachen und mutig Missstände aufdecken. Menschen, die uneigennützig und hartnäckig für eine bessere Welt kämpfen, ohne viel Aufhebens um ihr Engagement zu machen.“ Women in Exile wurde als eine von sechs Organisationen/ Personen nominiert.
Hier das Portrait der taz: Women in Exile Ich bin eine Kämpferin

Wir freuen uns sehr, dass auch eine andere flüchtlingspolitisch aktive Frauengruppe nominiert wurde.
Das Bündnis für Menschlichkeit kämpft für einen guten, humanen Umgang mit tschetschenischen Flüchtlingen – in Bayern. Hier ihr Portrait: „Macht es, denn es geht“

Es gibt keine sicheren Herkunftsländer. Deshalb: Frauen schützen statt Verantwortung abschieben!

Pressemitteilung zum ‚Internationalen Tag des Flüchtlings‘

Flüchtlingsfrauen stellen fest: Es gibt keine sicheren Herkunftsländer.
Women in Exile & Friends fordert: Frauen schützen statt Verantwortung abschieben!

„Während der Vergewaltigung habe ich geschrien. Er drohte mir, sollte ich weiter schreien, würde er mich töten. Der andere stand an der Tür. Als der erste fertig war, hat der zweite mich vergewaltigt. Er drohte, würde ich jemandem davon erzählen, würde er meine Kinder töten. Ich hatte Angst, jemandem etwas davon zu erzählen. Als mein Mann wiederkam, habe ich nur gesagt, wir müssen gehen, wir müssen Serbien verlassen.“
So schildert Frau N., eine Mutter von drei Kindern, was der Auslöser für ihre Flucht war. Gewalt war auch vorher Alltag für sie: „Immer wenn ich die Kinder in die Schule gebracht habe, hat man mich auf dem Weg dorthin angefasst, am Hintern und an den Brüsten. Das ist alltäglich passiert, niemand hat geholfen. Wir als Roma waren dort allein.“
Der Asylantrag wurde abgelehnt. Wie ist das möglich? Seit 2005 wird doch geschlechtsspezifische Verfolgung als Fluchtgrund anerkannt, oder nicht?
Vergewaltigung sei einfach nur „kriminelles Unrecht“ und der serbische Staat würde Schutz davor bieten, so die Begründung des Bundesamtes.
Das Schicksal von Frau N. ist kein Einzelfall: Serbien ist das Herkunftsland von Asylsuchenden mit dem höchsten Frauenanteil und gleichzeitig das Herkunftsland mit der niedrigsten Schutzquote. Continue reading Es gibt keine sicheren Herkunftsländer. Deshalb: Frauen schützen statt Verantwortung abschieben!

Newsletter Nr. 4

newsletter#4Our newsletter Nr 4 is out!
It provides news and background information on our activities and useful information for refugee women.
Please print out and spread!

Unser Newsletter Nr 4 ist erschienen.
Er enthält Nachrichten und Hintergrundinformationen zu unseren Aktivitäten und hilfreiche Informationen für Flüchtlingfrauen.
Bitte druckt ihn aus und verteilt ihn!

Nr 4 Juni 2014

Inhalt / Contents

  • Frauen schützen statt Veranwortung abschieben! / Protect women – don’t abdicate the responsibility
  • Flüchtlingsfrauen werden laut! Aktionstour quer durch Deutschland / Refugee women get loud! Action tour across Germany
  • Wie schwer es ist, über geschlechtsspezifische Verfolgung zu sprechen / Challenges of speaking about gender-related persecution
  • Tipps für die Anhörung im Asylverfahren / Tips for the interview in
    the asylum procedure

download newsletter#4

„Wenn wir nichts gegen dieses Asylsystem machen, wird sich nie etwas ändern“

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Die Bewegungsstiftung, von der wir gefördert werden, hat uns für den Rundbrief „Bewegungsstiftung aktuell“ befragt. Hier die Langversion des Interviews.

„Wenn wir nichts gegen dieses Asylsystem machen, wird sich nie etwas ändern“
Elisabeth Ngari und Dorothea Lindenberg von Women in Exile & Friends über ihren Kampf für die Rechte von Flüchtlingsfrauen, lokale Erfolge und eine Floßtour zu Flüchtlingsheimen in ganz Deutschland

Eure Organisation Women in Exile & Friends hat ihren Sitz in Potsdam. Ihr seid vor allem in Brandenburg und Berlin aktiv. Was macht ihr genau?
Dorothea: Zum einen machen wir politische Bildungsarbeit für Flüchtlingsfrauen. Wir informieren sie über ihre Rechte in Sachen Sozialgesetzgebung, Gesundheitsvorsorge, Asyl- und Aufenthaltsrecht. Zum anderen sind wir auch politisch aktiv – mit Demos, Veranstaltungen und Aktionen
Elisabeth: Manchmal unterstützen wir auch einzelne Flüchtlingsfrauen in konkreten Notsituationen. Aber wir sind keine Beratungsstelle. Dafür fehlen uns die Ressourcen. Wir sagen Frauen aber, an wen sie sich wenden können.

Wie ist Women in Exile entstanden?
Elisabeth: Gegründet wurde Women in Exile 2002 von Flüchtlingsfrauen aus Brandenburg wie mir, die sich gegen Diskriminierung zur Wehr setzen wollten. Ich habe damals in einem Lager in Prenzlau gewohnt und habe die Probleme von Flüchtlingsfrauen selbst erlebt.
Dorothea: Ich bin eine von den Friends und 2011 dazugestoßen. Damals hat Women in Exile eine Kampagne gegen die Lagerunterbringung von Frauen gestartet, die mich sehr beeindruckt hat und viele Leute aus der queerfeministischen Bewegung angezogen hat. Aber die Frauen mit Flüchtlingshintergrund stellen weiterhin die Mehrheit der Gruppe.

Weiterlesen: www.bewegungsstiftung.de

Kommt mit! Aktionstour quer durch Deutschland

Blog zur Tour hier: http://www.refugee-women-tour.net/

English here
Bild+Wasserstraßen2Aufrufe an Flüchtlingsfrauen als PDF:
in English+Deutsch
Francais+Deutsch
Arabic+Deutsch
Deutsch+русский
Farsi+Deutsch
Amharisch(Äthiopien)+ Deutsch
Tigrigna(Eritrea)+Deutsch
Serbisch+Deutsch
Somali+German
Aserbadschanisch-Türkisch+ Deutsch

Flüchtlingsfrauen werden laut! Aktionstour quer durch Deutschland

Gefahrenvolle Reisewege, herum geschoben durch ganz Europa, untergebracht in Sammelun­terkünften oft weit weg von jeder Infrastruktur, Gutscheine, Arbeitsverbote, ein alltäglicher Kampf um ausreichende medizinische Versor­gung, immer gegenwärtig die Angst vor Abschie­bung… und Sexismus, wie ihn jede Frau erlebt noch dazu… wir Flüchtlingsfrauen haben allen Grund laut zu werden und ein menschenwür­diges Leben einzufordern.Wir laden alle Flüchtlingsfrauen ein, mit uns zusammen laut zu werden!
Im Sommer 2014 wollen wir uns gemeinsam mit anderen Flüchtlingsfrauen an einem Projekt des Musikers Heinz Ratz und seiner Band Strom & Wasser beteiligen:
Auf Flößen werden wir vom 14.7. bis 27.8. über Flüsse und Kanäle von Nürnberg bis Berlin reisen, als schwimmende Demonstration auf die Situation von fliehenden Frauen und Kindern aufmerksam machen und lautstark unsere Forde­rungen in die Öffentlichkeit tragen.
Außerdem wird ein Rahmenprogramm in den Flüchtlings­unterkünften stattfinden, dabei wollen wir mit Flüchtlings­frauen ins Gespräch über ihre Sorgen und Pro­bleme kom­men und sie zu den abendlichen Konzerten von ‚Strom und Wasser feat. The Refugee Women‘ einladen. Diese abendlichen Konzerte werden so zu Begegnungen zwi­schen deutschem Publikum und Flüchtlingsfrauen. Die Tour-Termine finden sich hier: http://www.fluchtschiff.de/
Wir wollen diese Reise mit euch nutzen, um uns mit ande­ren Flüchtlingsorganisationen zu vernet­zen und mit Flücht­lingsfrauen in ganz Deutsch­land zu sprechen und werden über unsere Erleb­nisse während der Tour auf einem Web­blog be­richten. So werden wir die Situation von Flücht­lingsfrauen in Deutschland dokumentieren und unsere und eure Anliegen und unseren und euren Widerstand öffentlich machen.
Flüchtlingsfrauen, Schwestern, Freundinnen, Unterstützerinnen, Aktivistinnen: Kommt mit!
Unterstützt uns als Reporterin, Fahrerin, Übersetzerin, mit Kinderbetreuung…!

Wenn ihr Interesse oder Fragen habt meldet euch: info@women-in-exile.net

Der Aufruf wird unterstützt von: Continue reading Kommt mit! Aktionstour quer durch Deutschland