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Einladung zur„Testimonials from the uterus“ Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen

Am Freitag, 21. Februar 2020 um 19.30 Uhr geht es in unserem Geschichtssalon im Beginenhof Erkelenzdamm 51/ Gemeinschaftsraum – 10999 Berlin um ein aktuelles Thema: „Testimonials from the uterus“ Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen von und mit Women in Exile und u.a. mit Petra Bentz vom Feministischen FrauenGesundheitsZentrum e.V. in Berlin

In dem Film berichten drei Flüchtlingsfrauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen behandelt. Auch Fachleute, die Flüchtlinge unterstützen, teilen ihre Überlegungen darüber, was es bedeutet, eine Nicht-Staatsangehörige zu sein um Zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erhalten. Der Film dauert etwa 30 Minuten und ist in deutscher Sprache, bzw. mit deutschen Untertiteln.

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Beurteilung des „Papierfliegerprozesses“

Das Urteil des „Papierfliegerprozess“ wurde am 03.01.2020 verkündet. Auf den Papierfliegern hatten wir Forderungen wie diese geschrieben: „Keine Lager“, in denen wir täglich mit körperlichen und sexuellen Übergriffen konfrontiert sind. Oder „stop deportations“, die in den meisten Fällen gewaltsam durchgeführt werden. https://www.frauen-in-exil.de/pm-neuer-termin-fuer-den-papierfliegerprozess/

Aus dem Urteil geht hervor, wie pretentiös das Gericht ist: Die Geldstrafe von 350 € geht an ein Frauenhaus, während es eine Versammlung geflüchteter Frauen* kriminalisiert. Von unseren Problemen und Themen wird abgelenkt. Dies zeigt, wie das System uns gegen den Rest der Gesellschaft stellt. Es lenkt von den Problemen von Flüchtlingsfrauen ab und schwächt sie, indem unsere Freiheit des Versammlungsrechts eingeschränkt wird.

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2019 – voller Frauen*power

Liebe Freund_innen und Unterstützer_innen,

2019 war für Women in Exile wieder ein bewegtes Jahr voller Frauen* Power. Wir sind zusammen weit gegangen. Wir möchten Ihnen und Euch danken für die Begleitung, Verbundenheit, Solidarität und Unterstützung. DANKE! Nur gemeinsam konnten wir die diesjährigen Aktionen und Herausforderungen erfolgreich meistern.

Wir möchten hier nochmal auf das Jahr und unsere Highlights blicken und einen kleinen Ausblick auf 2020 mit Euch teilen.

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R.I.P. Schwester Rita

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Die sterblichen Überreste unserer Schwester Rita Awour Ojunge wurden endlich der Familie zur Beerdigung übergeben. Am 14. Dezember 2019 wurde sie zur Ruhe gelegt.

Rita hatte wiederholt sexuelle Belästigung gemeldet im Flüchtlingslager Hohenleipisch, in dem sie lebte. Aber es wurden keine Schritte gegen die Gewalt unternommen. Am 7. April 2019 wurde sie als vermisst gemeldet. Es dauerte fast drei Monate, bis ihre sterblichen Überreste 200 Meter entfernt vom Lager im Wald gefunden wurden. Rita war 32 Jahre alt. Sie hinterließ zwei kleine Kinder.

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25.11.2019 Bus Tour „Justice for Rita, abolish all lagers“

On Monday 25.11 we went on a Bus Tour to Brandenburg, to ask for justice for Rita and abolish all lagers.

We started at Oranienplatz, where the solibus was waiting us. The bus was full and we had extra cars, so around 65 people started the ride at 11h towards Herzberg our first stop.

After 2h ride, we stopped in front of the Auslanderbehörde where we held the following speech, to create awareness on Rita’s unclear death, the situation of women in lagers, institucional racism, sexism and discrimination.

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Mobile reporting während des Building Bridges Festivals zum Thema Feminismus

Das Building Bridges Festival fand vom 26. bis 28. Juli 2019 in Oranienplatz statt. Es war ein Moment den Oplatz als Ort der Begegnung, Referenz für die Flüchtlingsbewegung im öffentlichen Raum und wo viele Kämpfe wurden gewonnen, zurückzunehmen.
Diesmal war es durch ein Festival, dass Frauen* die feministische Perspektive von Flüchtlingsfrauen auf Flüchtlingsfragen gebracht hat und eröffnete ein Gespräch mit anderen feministischen Gruppen darüber, wie man einen intersektionalen Feminismus aufbaut.

Das folgende Video ist Teil eines Mobile Berichts Workshops – „Mobile Reporting“, ermöglicht durch Kameradisten.org und angeboten von Rosa Luxemburg Stiftung.

Wir müssen bei der Abteilung für Migration und Afrika von Rosa Luxemburg Stiftung danken, für die finanzielle Unterstützung, die zu unserem Festival beigetragen und es uns ermöglicht hat, es zu verwirklichen.

Demo: Kein Fussbreit. Antisemitismus tötet. Rassismus tötet – rechter Terror bedroht unsere Gesellschaft.

Im Rahmen von der rechtsterroristische Anschlag in Halle am 13.10 fand eine Demo mit 8000 Teilnehmern statt. Wir hielten folgende Rede:

Wir trauern um die Opfer der rechtsextremistischen und antisemitischen Anschläge in Halle. Wir erklären uns solidarisch mit den Angehörigen und allen Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus.
Wir sind von der Gruppe Women in Exile, einer Selbstorganisierung von geflüchteten Frauen, die sich 2002 in Brandenburg gegründet hat.

Unser politisches Ziel ist die Utopie einer gerechten Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir kämpfen dafür, dass alle Menschen, egal woher sie kommen und wohin sie gehen, die gleichen Rechte haben.

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Testimonials from the uterus: Filmvorführung + Podiumsdiskussion

Am 15.10. werden wir die Premiere unseres Films „Testimonials from the uterus„, ein Videoteil unseres Gesundheitsprojekts „Gesundheitsversorgung für alle ohne Diskriminierung„.

In dem Film berichten drei Flüchtlingsfrauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen* behandelt.

Auch Fachleute, die Flüchtlinge unterstützen, teilen sie die Überlegungen darüber, was es bedeutet, ein Nicht-Staatsangehöriger* zu sein um zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erhalten.

Nach der Vorführung des Films findet eine Podiumsdiskussion statt mit
Women in Exile, Medibüro, Komm Mit und Flüchtlingsrat Brandenburg.

Film Abend + Diskussion
Datum: 15.10.2019
Zeit: 19:00
Ort:Aquarium
Adresse: Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

25. 11. – Gerechtigkeit für Rita am Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

International Women Space hat ein Video mit einem Interview mit Rita Awour Ojunge’s Mutter veröffentlicht.

Wir möchten alle Aktivisten und alle in Solidarität, die sich mit den Problemen der Flüchtlinge befassen, einladen, gemeinsam mit uns in einem großen Bus zu reisen von:
Oranienplatz um 10 Uhr nach Herzberg Kreisverwaltung und Hohenleipisch

Bei unserer Kundgebung am 25.11.2019, dem Internationalen Tag zur „Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, werden wir gemeinsam vom Berliner Oranienplatz nach Herzberg Elbe-Elster fahren und die Stadtverwaltung daran erinnern, dass die Schließung des Hohenleipisch-Lagers längst überfällig ist. Anschließend werden wir ins Hohenleipisch-Lager fahren, um Solidarität mit den Flüchtlingen zu zeigen, die in diesem isolierten Lager leben.

Download flyer DE | EN

Unser Kampf für Gerechtigkeit für Rita geht weiter. Kommt also mit uns am 25. November, den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Wir protestieren gegen Gewalt gegen geflüchtete Frauen* und fordern das Schließen des Lagers in Hohenleipisch als einen ersten Schritt alle Camps und Lager zu schließen. Seit Langem organisieren wir Aktionen und leisten Sensibilisierungsarbeit gegen sexuelle und sexualisierter Gewalt und Belästigung von geflüchteten Frauen*.

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Roma-Frau klagt gegen rassistische Angreiferin: Aufruf zur Prozessbeobachtung!

Prozessbeginn am 23.09.2019 um 9:30 Uhr im Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Raum 1/537, 10559 Berlin

Liebe Presse, bitte berichten Sie über diesen Prozess in ihren Medien und machen Sie den Termin in ihren Medien bekannt!
Am 29. März 2019 waren unsere Freundin Maria, ihr Mann und ihr Schwager in einer Berliner U- Bahn unterwegs, als sie von einer weißen deutschen Frau mit einem Messer attackiert wurden. Alle drei wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt und leiden immer noch an den körperlichen und psychischen Folgen des rassistischen Angriffs.

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