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BERICHT VON UNSERER DEMONSTRATION IN EISENHÜTTENSTADT

Unsere Reise begann am Alexanderplatz, wo sich alle Frauen* trafen und ein wundervolles Fotoshooting mit dem SOLIDRINKS-Team hatten, die gekommen waren, um uns zu unterstützen und in einem Interview, das einige Frauen des Teams machten, viel über uns, die Women in Exile, lernten. In dem Interview erzählten wir von unseren Erfahrungen und unserer Motivation, in der Flüchtlings-Bewegung mitzumachen. Letztlich kamen wir an unserem Zielort Eisenhüttenstadt an, wo alle Frauen* fröhlich und energievoll wirkten und bereit, ihre Unterstützung für alle Frauen* in Lager, die wenig über ihre Rechte wissen, zu zeigen.

Da es der WELTWEITE INTERNATIONALE FRAUEN*TAG war, hatten wir Blumen dabei, um sie unseren Schwestern im Lager als Zeichen der Liebe und Solidarität zu überreichen. Continue reading BERICHT VON UNSERER DEMONSTRATION IN EISENHÜTTENSTADT

Für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin!

Obwohl wir als Gruppe vor allem in Brandenburg aktiv sind, unterstützen wir voll und ganz den Aufruf verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin.

Unsere Forderungen:

1. Abschiebungen aus Berlin sofort stoppen. Bleiberecht für alle neu angekommenen Berliner_innen!

2. Keine Abschiebungen aus Berlin nach Afghanistan!

3. Die Berliner Landesregierung muss sich auf bundesebene gegen weitere Asylrechtsverschärfungen einsetzen!

KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!

Kundgebung am 8. März 2017
von 13.30 – 15.00 Uhr
vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST)
Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Wer als Geflüchtete nach Brandenburg kommt wird zuerst nach Eisenhüttenstadt ins Erstaufnahmelager gebracht. Hier wird entschieden, ob Du überhaupt eine Chance hast einen Asylantrag   zu   stellen.   Hier   wird   über   Leben   und   Tod entschieden.   Hier   leben   Menschen   in  Angst   schon   am nächsten Tag auf der anderen Seite des Zauns zu landen, im
Abschiebegefängnis auf dem gleichen Gelände. Geflüchtete Menschen werden hier festgehalten, mit der Ungewissheit –
wann und wohin es als nächstes geht. Statt geflüchteten Menschen Asyl zu gewähren werden sie wie Kriminelle behandelt. Beamte nehmen Fingerabdrücke…. Immer wieder kommt es zu Übergriffen. Besonders hart trifft es Frauen und Kinder. Es gibt keine Privatsphäre. Missbrauchsfälle seitens des deutschen roten Kreuzes (DRK) Mitarbeiter in der ZAST waren nur die Spitze des Eisbergs.
Daher sagen wir:
Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!
Weg mit den (neuen) Asylgesetzen! Abschiebung stoppen!
KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!

Zum Download, Ausdrucken und Weiterverteilen gibt es den Flyer auf Deutsch und Englisch.

Brandenburg – Neuer Erlass zu Opfern von rassistisch motivierter Gewalt?

Wie alle Gruppen, die in Brandenburg mit Geflüchteten arbeiten, freuen wir uns über den 15_05_05_Bleiberecht für Alleneuen Erlass des Landes Brandenburg zu Personen, die Opfer von rassistische motivierten Gewalttaten wurden und abschiebebedroht sind.¹ Es ist ein erster Schritt, denen ein Bleiberecht zu geben, die von Nazis attackiert wurden und dies beweisen können; die schwer verletzt wurden und die aufgrund niemals wieder voll genesen werden. Aber was ist mit den anderen?  Continue reading Brandenburg – Neuer Erlass zu Opfern von rassistisch motivierter Gewalt?

Newsletter #9 – auch auf Französisch

newsletter

 

Schon Ende letzten Jahres veröffentlichten wir unseren Newsletter #9. Dieses Mal gibt es neben der deutsch-englischen Version auch eine deutsch-französische. Neben einem Rückblick auf unsere Sommerbustour gibt es einen Artikel zu den Möglichkeiten und Grenzen des neuen Integrationsgesetzes und einen Beitrag der Flüchtlingsfrauengruppe Halle/Saale. Wir freuen uns, wenn der Newsletter ausgedruckt und verteilt wird!

 

Nachlese zu einem Care-Revolution-Themenabend im November 2016 in Potsdam

Fachveranstaltung Schutz von geflüchteten Menschen vor geschlechtsspezifischer Gewalt

Eindrücke von der Fachveranstaltung „Schutz von geflüchteten Menschen vor geschlechtsspezifischer Gewalt“ am 23. September 2016, Berlin, findet ihr hier:

 

Bericht geflüchtete Frauen und Mädchen vor Gewalt schützen

Veröffentlichung: Vorbildliche Praxisbeispiele aus 13 Ländern zeigen, wie besserer Schutz geflüchteter Frauen und Mädchen vor Gewalt möglich ist

Vielen Dank an Alle!

Wir möchten uns bei Allen, die uns im Jahr 2016 unterstützt haben ganz herzlich bedanken!

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Liebe Unterstützer_innen,

im Namen von Women in Exile möchte ich Ihnen für Ihre großzügige Spende danken. Wir sind Ihnen sehr dankbar für diesen Beitrag zu unserer Arbeit.

Jahr für Jahr unterstützt ‚Women in Exile‘ Flüchtlingsfrauen dabei, individuelle und kollektive Perspek­tiven zu entwickeln, für ihre Rechte im Asylverfahren zu streiten und sich gegen sexualisierte Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung zu verteidigen. Unsere Empowerment und Peer-education-workshops und unsere  Aktio­nen bedeuten Selbstermächtigung für Flüchtlingsfrauen: Gemeinsam kämpfen wir gegen die Gesetze, die uns von der Gesellschaft ausgrenzen. Eines der Highlights in diesem Jahr  war die „Flüchtlingsfrauen Bus Tour quer durch Deutschland“, mit der ‚Women in Exile & Friends‘  im Sommer rund 16 Städte in ganz Deutschland besuchte. Mehr als 3.000 Menschen, haben in unsere Aktionen teilgenohmen, außerdem gab es viel Aufmerksamkeit der Medien. In vielen Städten entstanden neue Netzwerke zwischen Flüchtlingsfrauen und Gruppen, die sich für Flüchtlinge engagieren, einige alte Strukturen wurden wiederbelebt. Im November 2016 wurden wir außerdem mit dem ersten „Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum Stiftung“ ausgezeichnet.

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Workshop mit geflüchteten Frauen* aus Nürnberg

[For an English version see this link]

Am vergangenen Wochenende kamen sechs geflüchtete Frauen* aus dem Kaukasus und der UkraiDSCF1367ne zur Women in Exile Weihnachtsfeier von Nürnberg nach Berlin. Am nächsten Tag, dem 18.12.16 hielt Women in Exile einen Workshop, um sich über Erfahrungen über den Kampf für ihre Rechte auszutauschen. Die Frauen* aus Nürnberg sprachen über die furchtbare Situation in den Lagern. Sie beklagten allen voran die respektlose Behandlung vonseiten der Mitarbeiter*innen der Lager und Sozialämter. Die Erstaufnahme in Zirndorf stellten sie dabei besonders heraus: Eine schwangere Frau* musste nach ihrer Anmeldung bis 4 Uhr morgens auf die Zuteilung auf ein Zimmer warten.  Continue reading Workshop mit geflüchteten Frauen* aus Nürnberg