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Kurzfilm Women* breaking borders – 15 years of Women in Exile

Wir veröffentlichen nun einen Kurzfilm über die Konferenz, die 2017 vom 22.9. bis 24.9. stattfand.

Bericht zum Workshop Selbstuntersuchung der Brust vom 23.-24. März 2018

Health workshop Postdam

Aufgrund von fehlenden Informationen und vielen Fragen von Flüchtlingsfrauen, haben wir beschlossen zum Thema reprodutive Gesundheit zu arbeiten. Um uns zu stärken, wollten wir mehr über unsere Körper lernen.

Deshalb haben wir für das letzte Vernetzungstreffen im März Referentinnen des Feministischen Frauen Gesundheitszentrum

aus Berlin eingeladen. Es gab einen Workshop zur Selbstuntersucheung der Brust.

Wir haben viele Informationen zum Aufbau und zur Anatomie der Brust, sowie deren Veränderungen bekommen. Weiterhin haben wir praktisch erlernt, wie wir unsere Brust monatlich selbst untersuchen können, um unseren Körper besser kennen zu lernen und Hinweise auf mögliche Krankheiten erspüren zu können.

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We stay United – Antirassistischer Protest gegen die AfD

Heute protestieren wir, Women in Exile and Friends, mit über 100 anderen Gruppen und Initiativen auf der Straße, im Wasser und überall gegen die AfD, deren rassistische Propaganda sowie gegen den Hass, den sie gegenüber Flüchtlingen schüren.

Wir asylsuchende Frauen kommen hier an und denken, dass wir ein neues Leben in Sicherheit in diesem Land beginnen können. Die Realität von isolierter Lager-Unterbringung, fehlenden Perspektiven und rassistischen Anfeindungen von rechten Parteien wie der AfD, bestimmen jedoch unsere Lebensbedingungen.
Wir leben in ständiger Angst vor Abschiebung, sei es in unsere Herkunftsländer, andere Länder, durch die wir geflüchtet sind oder innerhalb der EU-Staaten. Ebenso haben wir jeden Tag mit der Angst vor rassistischen und körperlichen Angriffen auf der Straße aufgrund unserer Hautfarbe, Religion, Herkunft und/oder Geschlecht zu kämpfen.
Jeden Tag müssen wir uns alle mit diesen Ängsten und Sorgen plagen.
Die AfD hat auch begonnen, so zu tun, als ob sie für Frauenrechte kämpfen, nur um ihre Propaganda weiter zu verkaufen.
Mit Mottos wie “Die Freiheit der Frau ist nicht verhandelbar” suggerieren sie feministische Ansprüche und marschierten in Berlin und anderen deutschen Städten.

Welche Frauen meinen sie? Sind wir denn keine Frauen?
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We stay United – Antiracist Protest against the AfD

The text below was read during the press conference calling to the demo „Stoppt den Hass!! Stoppt  die AfD“ that will take place next Sunday 27.5.2018:

On Saturday the 27.05, Women in Exile and Friends, together with 100 other groups and initiatives are on the streets, on the water, in the air and everywhere to protest against the AfD and their racist propaganda and hatred against refugees.

We as asylum seeking women arrive and think we are safe to start a new life in this country. The reality of being accommodated in isolated camps, lack of perspectives and racist hostility from racist parties such as Afd policies determine our living conditions.

We live in constant anxiety for deportation to our countries of origin, the countries we passed through and with fear of being deported within the EU member states. We struggle every day with the fear of racists and physical assaults in the streets, because of our skin colour, religion, origin and/or gender. Every Day all of us have to struggle with all these kinds of fear and anxiety.

We are not only demonstrating against the AfD but also on the racism spread by media and carried out by the politics. Currently the Anker-centers, this role model of detention camps, planned by Seehofer is going hand in hand with the AfD ideas of excluding refugees from this society.

This lager system is a profit making business as usual; it benefits the capitalist system by using colonial methods to intimidate people. Recently AfD has started pretending to be fighting for women rights. With mottos like “freedom of women is not negotiable” they have been marching in Berlin and other German cities selling their propaganda.

Which women do they mean? Ain`t I A Woman?

We condemn the AfD and all other racists, nationalists and refugee hating groups!

WE SPEAK OUT against racism, oppression, right and racist violence!

Right to go, right to come and right to stay!

As always we say it loud and clear:

Speak up against racism, right and racist violence!

For a society without racism and exclusion.

Right to come!
Right to go!
Right to stay!

Bundesweite Sommer Tour „Women* Breaking Borders II“ 23.7.-05.08. 2018 “Zwei Wochen Reisen und Spaß gegen Rassismus”

Flyers:  Alle | FR | AR | DE | EN | RU

Wir von Women in Exile and Friends wollen diesen Sommer mit dem Thema ”Women* Breaking Borders” weiter machen.
Wir möchten mit euch gemeinsam in Solidarität in verschiedene Städte fahren, besonders nach Bayern, um unsere Missbilligung der Politik Seehofers, des neuen “Innen- und Heimatministers” auszudrücken. Des Politikers, der seit Jahren für immer restriktivere Asylgesetze und Lagerunterbringung verantwortlich ist. In seinen neuen “Ankerzentren” (“Ankufts-und Rückführungszentren”), die als Vorbild gelten sollen, werden Geflüchtete vollkommen von der deutschen Gesellschaft und jeglicher Hilfe abgeschnitten: Keine Rechtsberatung, keine Besuche, keine Deutschkurse, keine Arbeit, keine Schule für die Kinder. Denn so ist es einfacher, sie wieder abzuschieben – ohne Widerstand oder Sicherheit, voller Verzweiflung.
Seeholfer möchte dieses Vorbild von quasi-Haftanstalt nun deutschlandweit exportieren, wobei die aktuelle Lage schon schlimm genug ist, ohne die “radikalen Vorschläge” der AfD mitzubedenken.

Unser Ziel war es immer und ist es nun wieder, Flüchtlingen, die sich als Fauen* identifizieren, darin zu bestärken, aufzustehen und für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben, zu kämpfen.

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Bauworkshop Spiders

What you can do with the spiders

Im letzten Jahr haben wir das 15 jährige Bestehen von Women in Exile gefeiert. 15 Jahre, in denen eine selbstorganisierte Gruppe aufgebaut wurde, die für die Rechte von Flüchtlingsfrauen kämpfen und sie empowern.
Um dies zu feiern, hat WiE die “Women* Breaking Borders” Konferenz organisiert, zu der 300-400 Frauen aus ganz Deutschland angereist kamen.
Eine der größten Herausforderungen war der Umgang mit den unterschiedlichen Sprachen, die dort zusammen kamen. Frauen aus vielen verschiedenen Ländern sollten sich dort in ihren Sprachen äußern können.

Dank dem “Bla” Kollektiv, die Material und Unterstützung für Simultan- Übersetzungen in vielsprachigen Treffen anbieten, wurde Simultandolmetschen in acht Sprachen realisiert. Durch ihr Wissen und ihre Infrastruktur haben sie die technischen Möglichkeiten geschaffen, dies so durchzuführen.

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Tödliches Asyl-Lager-System

Wir sind traurig und erschrocken, von dem Suizid einer jungen Mutter und ihrem Kind in einem Lager in Eckolstädt, einem Dorf nahe Jena im Bundesland Thüringen zu hören. Unser herzliches Beileid gilt dem Mann, Vater, der ganzen Familie und eritreischen Gemeinschaft.
Über diesen Fall zu lesen, macht uns auch wütend, da für uns klar ist, dass dies kein Einzellfall sondern das Verschulden des Lager- und Asylsystems sowie der Umgang mit Flüchtlingen in diesem Land, ist.

Die Frau lebte zunächst mit ihrem Mann und Kind in einem Lager in Apolda, einer Kleinstadt in Thüringen, wo sie in gutem Kontakt mit der dortigen eritreischen Gemeinschaft standen.
Sie hatten Angst vor Abschiebung, da die Polizei oft in das Lager kam, um Leute nach Italien abzuschieben.
Sie suchten nach einer eigenen Wohnung und nach etwas Zeit, wurde ihnen eine Unterkunft zugewiesen, jedoch in einem anderen Lager in Eckolstädt.
Wir fragen uns: Wieso werden sie von einem Lager ins andere transferriert und das wird dann als Wohnung bezeichnet ???

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Göttingen Demo 12.05 “Keine Lager überall”

Am 12.05.18 während der We`ll come United Konferenz in Göttingen, Women in Exile and Friends demonstrierten gemeinsam mit anderen Aktivist_innen gegen Flüchtlingslager und hohe Mietpreise.
Leerstehende Gebäude, die der Stadt gehören werden an Privatinvestor_innen verkauft, sodass die Mietpreise steigen. Vor einigen Wochen wurde eines dieser leer stehenden Häuser durch linke Aktivist_innen, die für eine bessere Unterbringung für Geflüchtete und kämpfen, besetzt. Auch wurde die Schließung, besonders des umstrittenen Lagers Siekhöhe gefordert.

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Kundgebung: – Zukunft für Alle – Kein Platz für Rassismus an der Charité

Es schockiert uns, dass Christoph B. ein gewähltes Mitglied dieser großartigen Institution ist (Charité). Es schockiert uns, weil wir ihn als Chef von Zukunft Heimat kennen, eine Organisation, die regelmäßig rassistische Demonstrationen in Cottbus durchführt.
Wir sind hier, weil wir wollen, dass er weiß, dass er und seine Leute “einen Bus zerstören können, aber keine soziale Bewegung”.

Während unserer Demonstration “Frauen gegen Rassismus und Ungerechtigkeit” in Cottbus im März tauchte Christoph B. uneingeladen auf. Wir ahnten noch nicht, was unserem Bus passieren sollte, der uns nach Cottbus transportiert hatte, und den wir wegen technischen Problemen zurück lassen mussten. Der Bus wurde vollständig zerstört und die Kosten für die Reperaturen waren sehr hoch.

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Spendenaufruf: Bus nach antirassistischer Demo in Cottbus völlig zerstört

Liebe Unterstützer*innen,

Vielen, vielen Dank für die Unterstützung und die Solidarität, die uns
nach der Zerstörung des Busses in Cottbus erreicht haben.

Dank eurer/ihrer Unterstützung sind genug Spenden für den zerstörten Bus eingegangen, sodass er nun repariert werden kann und wieder für Projekte von Geflüchteten zur Verfügung steht.

Es ist wichtig, dass uns diese tolle Infrastruktur erhalten bleibt.
All das zeigt uns, dass wir viele sind und es gibt uns Kraft weiter zu
machen!
Wer uns noch weiter unterstützen möchte, wir freuen uns über neue
Fördermitgliedschaften!

 

Nach der Demonstration „Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“ am Samstag
10.03.2018 in der Cottbuser Innenstadt wurde der Bus des Projekts „OTTO“ von Chance e.V.
vermutlich durch Rechte mutwillig zerstört. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend
Euro. Daher rufen die Vereine Chance e.V., die Opferperspektive e.V. und Women in Exile &
friends dringend dazu auf für die Reparatur zu spenden.

Aufgrund eines leichten technischen Defekts blieb der Bus zunächst nach dem Ende der Demonstration am Samstag auf dem Parkplatz am Oberkirchplatz in Cottbus stehen. Bereits in der Nacht zu Sonntag wurde dort durch Unbekannte der Auspuff mit Bauschaum ausgesprüht. Der Bus war dadurch nicht mehr fahrtauglich. In der Nacht zu Montag wurden dann, von vermutlich mehreren Tätern, zwölf Scheiben eingeschlagen. Da der Bus sehr klar der solidarischen Demonstration am Samstag zugerechnet wurde, kann von einem gezielten Vorgehen von rechten Tätern ausgegangen werden. Der Bus wurde als Symbol und stellvertretend für Alle angegriffen, die an dem Tag in Cottbus für eine solidarische Gesellschaft und gegen Rassismus auf die Straße gegangen sind.

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