Stay in touch!

Wenn du auf unsere Unterstützer*in-Mailingliste möchtest, kannst du auf diesen  link unten klicken und dich/sich auf unserer Liste eintragen:

Unterstützer*in

Wenn du/Sie unsere Infomails bestellen möchtest/möchten, kannst du/können Sie auf den Link unten klicken und dich/sich auf unserer Liste eintragen: Infomails bestellen

Unterstützt uns

Wenn du an unserer Arbeit interessiert bist oder uns unterstützen willst, melde dich doch einfach!

Email: info(at)women-in-exile(dot)net

Geldspenden:
Spenden-Konto:
Women in Exile e.V.
IBAN: DE21430609671152135400
BIC: GENODEM1GLS (GLS Bank)
Spendenquittung für Einmalspenden bis 200 € zum selbst ausdrucken hier. Für das Ausstellen von Spendenquittungen benötigen wir Deine/Ihre Anschrift.

Danke!

Unsere Arbeit wird gefördert von:






Viral fonds

Covid-19 in Doberlug-Kirchhain – wir fordern die sofortige Schließung dieses Lagers

Es war eine Frage der Zeit und nicht ob das Coronavirus auch in Brandenburg den Weg in die Lager finden würde. Es wurden getrennte Container in den Lager aufgestellt und einige der Flüchtlinge wurden unter Quarantäne gestellt. Die ersten drei Fälle der Flüchtlinge, die in Doberlug-Kirchhain unter Quarantäne gestellt wurden, sind inzwischen positiv getestet worden. Die Flüchtlinge leben jetzt in Angst und Furcht um ihr Leben. Denn ihnen ist bewusst, dass sie nur wenig tun können, um zu verhindern, dass sie an Covid-19 erkranken.


Bisher sollen sie Masken tragen, jeder hat nur eine bekommen, weil sie im Moment nicht mehr haben. Sie dürfen immer noch in die Stadt gehen, wenn nötig, aber nur in einer Gruppe von zwei Personen. Sie wurden vor einer Geldstrafe gewarnt, wenn die Polizei feststellt, dass sie gegen das Gesetz über die soziale Distanz von 1,5 m verstoßen. Das Lager wird noch nicht als Ganzes unter Quarantäne gestellt, es sei denn, dass viele Flüchtlinge im Lager positiv getestet werden.


Organisationen, die mit Flüchtlingen arbeiten, fordern seit vielen Jahren die Schließung der Lager, und die Forderungen wurden seit der Pandemie verschärft. Pressemitteilungen verschiedener Organisationen in Berlin und Brandenburg und deutschlandweit haben sich auf die Schließung der Lager und die Verlegung der Flüchtlinge in alternative Räume konzentriert. Nach dem Eindringen der Polizei in das Lager in Suhl (Thüringen) war es für die Flüchtlinge offensichtlich, dass keine Lösung gefunden werden konnte. Eine räumliche Distanzanzierung ist durch die oft überfüllten Lager und die gemeinsame Nutzung von Badezimmer, Toiletten und Küchen oder Speisesäle nicht möglich.


Doberlug-Kirchhain sollte sofort geschlossen werden! Alle Lager schließen!!


Social Distance is a privilege

Though Corona virus has proven that there is no race but human beings. We still realise that the protection measures are not for everybody. In the camps, it is very obvious that „Social Distancing is Privilege“ This is why our „No Lager for Women and children!, Abolish all lagers“ is still very present. http://PM 01.04.2020_Unterbringung von Flüchtlingen während Corona-Pandemie.pdf

We have already pointed that information in different languages are lacking in the camps. Aft.er starting our video empowerment campaign for women to share their experience and situation they are going through at the moment.

It is very obvious, it is impossible to follow the „social distancing“ rules because in the camps, sharing of social amenities such as bathrooms, toilets and kitchen/dining halls. We will keep sharing this information with you regularly.

TROTZ ISOLATION VERBUNDEN

Video-Workshops

Wir, Women in Exile & Friends, werden uns gemeinsam mit den Frauen in den Erstaufnahmen und Gemeinschaftsunterkünften über die Corona-Krise austauschen, uns gegenseitig begleiten und empowern. Dies tun wir digital.

Das möchten wir tun:

  • Wir teilen in Telefongesprächen unser Wissen über kostenfreie und leicht zugängliche Möglichkeiten zu Videokonferenzen. Da es sehr oft kein Wlan in den Zimmern gibt, werden wir für die mobilen Daten der Frauen Geld benötigen.
  • Wir brechen die Isolation durch Wissensaustausch. Die Frauen lebten in den Lagern schon vor dem „social-distancing“ durch Corona in Isolation. Wir wollen uns empowern solide Informationen, Transparenz und Mitspracherechte von den Behörden einzufordern.
  • Wir tauschen uns aus über präventive Maßnahmen zur Verhinderung oder Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus. Auch wenn uns klar ist, dass dies in überfüllten Lagern ein Ding der Unmöglichkeit ist. Das Problem ist ein strukturelles und kann durch Händewaschen nicht gelöst werden. Rassismus und Massenunterbringung ist das Problem und das kann jetzt katastrophale Folgen haben.
Continue reading TROTZ ISOLATION VERBUNDEN

Internationaler Frauen(-kampf)tag 2020: „wir kämpfen gemeinsam“

Am Samstag, den 07. März sind wir gemeinsam mit unserem Bündnis in Potsdam auf die Straße gegangen, um den Internationalen Frauen(kampf)tag mit dem Motto „wir kämpfen gemeinsam“ zu feiern.

Die Aktivitäten des Tages waren vielfach und bunt, so wie unser Bündnis selbst. Wir hielten Reden, feierten und gedachten vergangenen Frauen*, Heldinnen, die durch Femizide oder Rassismus gestorben sind. Unsere Stimmen wurden laut durch die Ausrufe unserer Slogans, durch Tanz und Gesang.

Nach der Demonstration und der offiziellen Eröffnung unserer neuen Räumlichkeiten am 08. März möchten wir das Thema des diesjährigen Internationalen Frauentag „Generational Equality: Realisierung von Frauen*rechten“ aufgreifen und auch persönlich reflektieren.

Continue reading Internationaler Frauen(-kampf)tag 2020: „wir kämpfen gemeinsam“

Die Covid-19-Pandemie und Flüchtlingslager

Pressemitteilung vom 16.03.:


Die Covid-19-Pandemie und Flüchtlingslager

Öffentliche Veranstaltungen werden im ganzen Land abgesagt, Schulen werden geschlossen, Behörden raten Menschen, sich von überfüllten Räumen fernzuhalten.

Aber diese Informationen und Diskussionen sind in deutscher Sprache. Flüchtlinge, die die deutsche Sprache nur begrenzt verstehen, sind auf soziale Medien oder Freund*innen angewiesen, um sich zu informieren. Die Flüchtlinge aus den Lagern in Eisenhüttenstadt, Wünsdorf, Doberlug-Kirchhain und natürlich aus allen anderen, kleineren Heimen in Berlin/Brandenburg, bekommen den Ernst der Situation so nicht aus verlässlichen Quellen vermittelt.

Es gab bis heute keine Information durch die Behörden zum Umgang mit Covid-19 in den Lagern an die Flüchtlinge. Beim Umgang mit der Pandemie in den Lagern haben die Flüchtlinge weder Mitspracherecht noch erfahren sie Transparenz.

Die Covid-19-Pandemie wird Flüchtlinge in den Lagern massiv betreffen.

Continue reading Die Covid-19-Pandemie und Flüchtlingslager

Eröffnung des neuen Raumes / Safe Space von Women* in Exile and Friends


Am Sonntag, den 8. März, haben wir in der Hermannstr. 22 feierlich unseren neuen Raum eingeweiht.


Die Feier began um 18.00 Uhr und Um 19.00 Uhr wurde das Einlass-Band durchgeschnitten, um den neuen Raum gemeinsam zu betreten, was einfach wunderbar war. Es gab eine Begrüßungsrede und ein großer Dank an alle, die an der Renovierung des Raumes und an der Organisation der Feier teilgenommen haben.


Dieser Raum stellt eine große Errungenschaft für die Aktivitäten unserer Organisation dar.

Die Einweihung wurde durch die Anwesenheit von Aktivistinnen, Frauen verschiedener Religionen, Freundinnen, Nachbarinnen und geflüchteten Frauen* aus verschiedenen Landkreisen von Berlin-Brandenburg hervorgehoben. Dieser neue Raum wurde in unserer Gruppe sehr willkommen geheißen. Er steht Flüchtlingsfrauen* aus Berlin-ndeBranburg sowie ihren Kindern als Treffpunkt und Lernraum offen.

Wir werden diesen Raum für unsere verschiedenen Treffen nutzen, interne als auch externe mit anderen Gruppen aus unserem anti-rassistischen und feministischen Netzwerk.

Continue reading Eröffnung des neuen Raumes / Safe Space von Women* in Exile and Friends

Internationaler Frauentag

Die Geschichte des internationalen Frauentags wird in den verschiedenen Regionen aus unterschiedlichen Gründen gefeiert. Aus diesem Grund werden wir von Women in Exile and Friends auch dieses Jahr, wie jedes Jahr, mit anderen feministischen Gruppen die Straßen zurückerobern, weil wir viele sind, stark sind und zusammen kämpfen.

Wir schließen uns den Frauen, Lesben, Inter*, Trans* und nichtbinären Menschen auf der ganzen Welt an, gehen auf die Straße und kämpfen für unsere Rechte gegen alle Arten von Diskriminierung und Gewalt.

Wir leben in einer patriarchalischen Gesellschaft mit einer von Männern dominierten Struktur, in der Frauen sozial und politisch diskriminiert werden. Wir rufen an diesem Tag neben den Frauen auch feministische und solidarische Männer zur Teilnahme auf. Gemeinsam werden wir die Welt zu einem besseren Ort machen.

Continue reading Internationaler Frauentag

PM „We fight together“ – Demonstration zum Internationalen Frauen* Tag

Zu unserer Demonstration am 07.03.2020 anlässlich des Internationalen Frauen* Tag laden wir Sie herzlich nach Potsdam ein. Der Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Hbf Potsdam Nord / Babelsbergerstr. – von dort laufen wir über das Filmmuseum, Luisenplatz, Nauener Tor bis zum Platz der Einheit.

Wir von Women in Exile and Friends, werden am Samstag, den 7.3.2020 zusammen mit einem großen feministischen Bündnis unter dem Motto „We fight together“ in Potsdam auf die Straße gehen.

Wir sind viele und kämpfen zusammen: wir sind Flüchtlingsfrauen*, Schwarze Frauen* und Women* of Colour, Lesben, Inter*, Trans* und nichtbinäre Menschen und nutzen den Internationalen Frauen*Tag als Anlass um auf die Straße zu gehen und für unsere Rechte und gegen alle Arten von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen* zu kämpfen.

Wir werden auch laut gegen all die Ungerechtigkeiten, unmenschliche Behandlung und die physische Gewalt gegen Flüchtlinge, besonders Frauen* und Kinder an der türkisch-griechischen Grenze, während die Politiker_innen von beiden Seiten nur von Deals und Geld reden.

Continue reading PM „We fight together“ – Demonstration zum Internationalen Frauen* Tag

Einladung zur„Testimonials from the uterus“ Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen

Am Freitag, 21. Februar 2020 um 19.30 Uhr geht es in unserem Geschichtssalon im Beginenhof Erkelenzdamm 51/ Gemeinschaftsraum – 10999 Berlin um ein aktuelles Thema: „Testimonials from the uterus“ Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen von und mit Women in Exile und u.a. mit Petra Bentz vom Feministischen FrauenGesundheitsZentrum e.V. in Berlin

In dem Film berichten drei Flüchtlingsfrauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen behandelt. Auch Fachleute, die Flüchtlinge unterstützen, teilen ihre Überlegungen darüber, was es bedeutet, eine Nicht-Staatsangehörige zu sein um Zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erhalten. Der Film dauert etwa 30 Minuten und ist in deutscher Sprache, bzw. mit deutschen Untertiteln.

Frauen der Initiative von Women in Exile, die sich 2002 in Brandenburg gegründet hat, um für ihre Recht zu kämpfen, werden aus Potsdam zu uns kommen, den Film zeigen, über ihre Arbeit berichten und zur Diskussion zur Verfügung stehen (Moderation: Gisela Notz)

Continue reading Einladung zur„Testimonials from the uterus“ Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen

Beurteilung des „Papierfliegerprozesses“

Das Urteil des „Papierfliegerprozess“ wurde am 03.01.2020 verkündet. Auf den Papierfliegern hatten wir Forderungen wie diese geschrieben: „Keine Lager“, in denen wir täglich mit körperlichen und sexuellen Übergriffen konfrontiert sind. Oder „stop deportations“, die in den meisten Fällen gewaltsam durchgeführt werden. https://www.frauen-in-exil.de/pm-neuer-termin-fuer-den-papierfliegerprozess/

Aus dem Urteil geht hervor, wie pretentiös das Gericht ist: Die Geldstrafe von 350 € geht an ein Frauenhaus, während es eine Versammlung geflüchteter Frauen* kriminalisiert. Von unseren Problemen und Themen wird abgelenkt. Dies zeigt, wie das System uns gegen den Rest der Gesellschaft stellt. Es lenkt von den Problemen von Flüchtlingsfrauen ab und schwächt sie, indem unsere Freiheit des Versammlungsrechts eingeschränkt wird.

Continue reading Beurteilung des „Papierfliegerprozesses“