Stay in touch!

Wenn du auf unsere Unterstützer*in-Mailingliste möchtest, kannst du auf diesen  link unten klicken und dich/sich auf unserer Liste eintragen:

Unterstützer*in

Wenn du/Sie unsere Infomails bestellen möchtest/möchten, kannst du/können Sie auf den Link unten klicken und dich/sich auf unserer Liste eintragen: Infomails bestellen

Unterstützt uns

Wenn du an unserer Arbeit interessiert bist oder uns unterstützen willst, melde dich doch einfach!

Email: info(at)women-in-exile(dot)net

Geldspenden:
Spenden-Konto:
Women in Exile e.V.
IBAN: DE21430609671152135400
BIC: GENODEM1GLS (GLS Bank)
Spendenquittung für Einmalspenden bis 200 € zum selbst ausdrucken hier. Für das Ausstellen von Spendenquittungen benötigen wir Deine/Ihre Anschrift.

Danke!

Unsere Arbeit wird gefördert von:






Viral fonds

Women in Exile bei den Asylmonologen

Es war eine große Ehre für uns, Women in Exile and friends, an diesem Abend eine Platform zu bekommen, auf der wir unsere Ideen zu den Kämpfen von Geflüchteten in dieser Gesellschaft, im speziellen von Frauen und Kindern, mit andern austauschen und diskutieren konnten.
Das Theaterstück “Asylmonologe” war eine Sammlung der alltäglichen Probleme und Kämpfe von Asylsuchenden in Deutschland. Es ist eine großartige Arbeit, die Geschichten von Flüchtlingen sowie die verschiedenen Hintergründe zu Migration, die wenig gehört werden, durch Theater sichtbarer zu machen.
Wir hoffen, das diese Stimmen durch dieses Stück, sowie auch durch unsere Kämpfe und unseren Forderungen für unsere Rechte, von so vielen Menschen wie möglich gehört werden. Wenn sie das Theaterstück in ihre Stadt einladen wollen, schreibt ihnen eine Mail:info@buehne-fuer-menschenrechte.de

Ein Rückblick auf die Arbeit von Women in Exile im Jahr 2017- mit Ausblick!

Seit Jahren unterstützt Women in Exile kontinuierlich Flüchtlingsfrauen dabei, im Kampf um ihre Rechte im Asylverfahren Perspektiven zu entwickeln und sich selbst gegen sexualisierte Gewalt, Diskriminierung und Isolation zu verteidigen. Durch unsere Peer-Education Seminare und Workshops und durch unsere Aktionen werden geflüchtete Frauen empowert, sich gegen die Gesetze einzusetzten, die sie aus der Gesellschaft ausschließen. Momentan geben mehr als 10 geflüchtete Frauen selbst Workshops und Präsentation; allein oder zusammen mit solidarischen Aktivistinnen ohne Fluchtgeschichte.

Durch unsere Aktivitäten haben wir in verschiedenen Städten in ganz Deutschland Netzwerke gesponnen und viele Flüchtlingsfrauen haben begonnen, selbst Netzwerke zu gründen oder uns danach zu fragen, wie sie in ihrer Region Ähnliches aufbauen können. Das Ziel der Selbstorganisierung als Flüchtlingsfrauen ist, die diskriminierenden Asylgesetze aus einer Frauenperspektive zu bekämfen, die von der Lebensrealität der Flüchtlingsfrauen ausgeht und die sich klar gegen Rassismus und Sexismus positioniert. Dieses Jahr haben wir sowohl in Brandenburg als auch bundesweit Empowerment-Workshops veranstaltet. In regionalen und bundesweiten Treffen haben wir die große bundesweite „Women* Breaking Borders“ Konferenz mit über 300 Teilnehmerinnen organisiert, die im September 2017 in Berlin stattfand. Ein spezieller Anlass für die Konferenz war das 15-jährige Bestehen von Women in Exile. Die teilnehmenden Frauen* und Kinder waren begeistert und wünschten sich bald wieder so eine Konferenz.

In unserer Arbeit begegnen uns in letzter Zeit mehr und mehr Herausforderungen, da die Asylgesetze permanent verschärft werden und der Druck auf Geflüchtete steigt. Die europäische Abschottungspolitik von Grenzschließungen bis zu dreckigen Deals mit autoritären Regierungen in Asien und Afrika führ dazu, dass täglich Flüchtlinge sterben und auf ihrem Weg richtung Europa traumatisiert werden. Continue reading Ein Rückblick auf die Arbeit von Women in Exile im Jahr 2017- mit Ausblick!

Proteste gegen Lager gehen weiter II

Weiterhin kämpft eine geflüchtete Frau mit ihrer Familie in Teltow für menschenwürdige Unterbringung. Einen ausführlichen Artikel in Englisch gibt es hier. Immer wieder berichten Frauen von Einschüchterungsversuchen durch Security-Mitarbeiter_innen. Auch in Teltow, wie im Artikel beschrieben wird:

“Die Dinge werden hier jeden Tag schlimmer“, sagt Halima. „Sie bedrohen uns.“

Einige Tage bevor wir uns tragen hatte jemand die Elektrizität in den Räumen der Familie ausgestellt. Während der heftigen Auseinandersetzung zwischen der Familie und dem Hausmeister, die darauf folgte, griff ein Security Mitarbeiter des benachbarten Heims Halimas Ehemann gewaltvoll an.

Später am selben Tag sprühte jener Security-Mitarbeiter giftiges Isolierungsspray auf die Tür ihres Raumes, während die Familie drinnen kauerte.

“Eine Weile später kam er ins Zimmer und wollte nicht mehr gehen“, erzählte mir Halima. „Als wir ihn nach seinem Namen fragten, sagte er, er hieße „der Jäger“.“

IWS und WiE beim NSU-Tribunal in Köln

19.05.2017, 13-16 Uhr: Sexismus und Rassismus
Akademie der Künste der Welt

Women of color müssen sich gegen Rassismus genauso wie gegen Sexismus wehren. Sie kämpfen gegen patriarchale Rollenbilder und gegen rassistische Zuschreibungen, „ihre“ Community sei per se frauenfeindlich. Welche Einflüsse hatte (und hat) der NSU-Terror auf die Kämpfe geflüchteter Frauen? Gibt es Ähnlichkeiten, Kontinuitäten und Unterschiede erlebter Rassismen geflüchteter Frauen zu dem, was Angehörige der Opfer des NSU in den Ermittlungen nach den Morden an ihren Männern, Brüdern, Söhnen erleben mussten? Was ist aus ihren Erfahrungen heraus nötig, um antirassistische und antisexistische Politiken weiterzuentwickeln? Wie lassen sich die verschiedenen Kämpfe verbinden?
An dem Workshop teilnehmen werden feministische Gruppen, die sich aus migrantischer Perspektive mit Fragen rund um Geschlechterpolitiken, Rassismus und dem Zusammenhang mit dem NSU-Komplex befassen. Die Workshop-Teilnehmer*innen werden Foto: nsu-tribunal.de                         sich über die jeweiligen politischen Praxen austauschen, zentrale Fragen und politischen Strategien diskutieren und darüber nachdenken, was die nächsten notwendigen politischen Strategien und Forderungen sind.
Mit Teilnehmerinnen von: International Women Space, Agisra, Women in Exile
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldung über workshop_rassismus_sexismus@nsu-tribunal.de

Women in Exile wird lauter, jetzt auf Video

IMAG0115Am 28. Mai 2016 hat Women in Exile einen Workshop für geflüchtete Frauen durchgeführt. Zehn Frauen, die aktiv dabei sind, haben an diesem Workshop teilgenommen. Der Workshop ist Teil der Vorbereitung zu unserer Sommerbustour, die vom 24.07 bis 14.08. 2016 stattfinden wird. Dieses Jahr haben wir beschlossen ein Videotagebuch zu machen, um unsere Erfahrungen während der Tour zu dokumentieren.

Der Workshop begann mit der Frage: Warum will ich an diesem Workshop teilnehmen? Continue reading Women in Exile wird lauter, jetzt auf Video

Stop justifying the tightening of your racists asylum-laws and deportations in the name of womens*rights! Ensemble contre le racisme, la discrimination et le sexisme!

DemoBerlinvsViolenceWomen25Nov2015-0059The incidents that took place on new year`s eve in Köln are unacceptable to all women*, or better said to all human beings on this earth, regardless of their colour, their religion or origin. What happened in Köln should not be dealt or talked about as if this would be the only case that has happened in this so-called civilized society. Violence against women* appears in many different kinds, and of all over the world men are practicing it on a daily basis, and also German men are perpetrators. In the same time only the fewest sexual assaults or attacks and the fewest rapes that are happening in this society are avenged, and much less prosecuted. To deport refugees in order to „protect“ women* is as absurd and insincere as fighting wars in the name of womens*rights. What this actually means for the population one can see from what is happening in Afghanistan right now: even more dead people and deconstruction.

Since a long time we are trying to bring the topic of sexual and physical violence and harrasment against refugee women* in the Lagers to public attention. Since more than ten years we have been fighting for our demands that refugee women* and children should be accommodated in private flats and that all lagers should be abolished. We have enough reasons for our demands, such as for example the lack of privacy, sexual violence and harassment. Refugee women* have to face sexual harassment and racism on an everyday basis, inside as well as outside of the Lagers. Not only men, who happen to be refugees as well, are perpetrators, but also German men are – inside as well as outside of the Lagers. So far our actions and demands concerning the issues of sexual violence and harassment against refugee women* have not been given much public attention. But all of a sudden we are listening to a lot of people talking about the incidents that happened in Köln – no matter if we are watching the news or listening discussions and arguments inside of public transports. Refugee women* are „women*“ who are living in this society and their predicament-like situation should be taken into account when we are talking about these topics! The violence against refugee women* needs to be contextualized instead of being used as a justification for discrimination and racism in our society. At this point there shouldn‘t be a separation made between Refugee women* and German women*!

We have never claimed, that this is a so-called „cultural “problem or that of „a particular group of people“. In fact sexual violence against women* does not care about (does not know/ does not exclude?) any nationality, religion or class. The way this incidence is being populace one does not need eye glasses to see that what happened in Köln is being functionalized, that is an excuse for criminalization of refugees and for legitimation of deportations. In fact this debate is not about women*. Continue reading Stop justifying the tightening of your racists asylum-laws and deportations in the name of womens*rights! Ensemble contre le racisme, la discrimination et le sexisme!

End of Year Women in Exile celebration for refugee women, children and friends

WiEpartyK912Dec2015-0141
From the beginning Women in Exile found there was a need for refugee women and their children to celebrate at the end of the year. Give presents to the children, eat together and be merry with friends. To some this is important because it reminds them of their traditions of good times in their home countries and to the others it is a part of intergrating into the new culture of holiday mood. It is also the possibility for women from different Heim to meet, exchange ideas and catch up with the work of women in Exile. This is is an opportunity for us to meet new refugee and non refugee women interested in our work.
This year we were lucky to have refugee women from other states such as Bayern, Mekllenburg Vorpermman, Anthalt Sachsen. That means we should not only network with refugee women only for demos, tours and conferences but also to celebrate with us.
WiEpartyK912Dec2015-0031
This year was no exceptional as the women met in Berlin in a project house where we held a festive party. We had lots of fun, presentation of presents for the children, dancing between grown ups and children, and more importantly food and drinks!

Women in Exile bei der Siegessäule!

DSC_0122

Die neue Ausgabe der Siegessäule wurde im Café Monarch mit einer kleinen Spendenrunde für Women in Exile gefeiert!

Wir stellten während des Bühnenprogramms unsere Arbeit vor. Zwischen Tanz und Party konnten wir Fragen zur neuen Asylgesetzgebung beantworten. Wunderbar!

Women in Exile sagt Danke!

Foto: Sally B.

Heim- Visit in Templin: Some impressions

This is one of the new lagers, which was a former learning institute, and has been turned into a lager and accommodating more people than it has the capacity for. At the moment there are 70 refugees and more are expected. The aim is to renovate the adjoining building and extend the Lager.

bild1

 

We happened to talk to a Syrian woman who has been sharing a room with her husband and two strange men. The two men are from Syria, but are not related to this couple.

Another Syrian old woman is sharing a big room with her two grown up sons, a room which is not lockable.

bild2

 

 

 

The door to this room is also used by the other four living in the next room.

bild3

 

 

 

 

 

 

All the asylum seekers men and women from the first floor have to go to the basement to shower. Only one person can shower here because there is only one door.

Women in Exile bei der Socialbar

Wir waren am 16.09.2015 bei der Socialbar in Potsdam im Kunsthaus sin titre. Es gab einen sehr bereichernden Austausch mit unterschiedlichen Projekten und Menschen. Ein paar Eindrücke hier.