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Bleiberecht für lesbische Geflüchtete!

Wer schweigt, wer redet? Wer wird gesehen, wer wird gehört?

Pressemitteilung

Am 2. Juli 2018 stattete der Bayerische Staatsminister des Innern und gegen Integration Joachim Herrmann unserem Camp einen Besuch ab. Jedoch: Mit uns sprach niemand. Spontaner Sitzprotest gegen rassistische Ignoranz folgte.

Regensburg. Nach dem Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Bajuwarenkaserne kam Minister Herrmann in unser Camp, welches die mit Stacheldraht umzäunte frühere Pionierkaserne in der Zeißstraße ist. Deutschen ist unser Camp bekannt als „Transitzentrum“, manche nennen es auch „Abschiebelager“, da regelmäßig Geflüchtete mit Gewalt von hier fortgebracht werden. Bald wird es wieder einmal umbenannt: in „AnKER-Zentrum“.

Die Lebensbedingungen in unserem Camp sind schlimmer als in anderen Gemeinschaftsunterkünften. Die alltägliche Zermürbung hat zahlreiche Facetten. Ohne auf die Details eingehen zu wollen, sagen wir nur so viel: Wer wissen möchte, was hier vor sich geht, sollte es bereits wissen, denn die Zustände sind kein Geheimnis.

Als Herrmann samt Entourage in zehn schwarzen BMW und Polizeibegleitung in den Hof des Camps fuhr, erwarteten wir ein Gesprächsgesuch seinerseits, welches wir auf Augenhöhe durchgeführt hätten. Allerdings hat er vergessen, dass wir die Bewohnenden des Camps sind, denn er hat vergessen, wer wir sind:
Menschen, nicht zu verwaltende Zahlen, die am Ende gegen Null gehen sollen.

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The Struggle of Women across the Sea

Alarm Phone 6 Week Report, 5 February – 18 March 2018

Stories and Struggles of Migrant Women at Sea +++ 458 Deaths at Sea in 2018 +++ Developments in the Central Mediterranean, Western Mediterranean, and Aegean Sea +++ Summaries of 25 Alarm Phone distress cases

INTRODUCTION

In April 2017, Sylvie and Joelle wanted to cross the sea to escape their predicament and start a new life in Europe.[1] They did not know one another until they boarded the small rubber boat in Turkey, together with twenty-two others, including two children. Sylvie was anxious and entered last, handing over her red bag to Joelle who promised to return it after their safe arrival. They departed, but at some point, somewhere in the Aegean Sea, they ran out of fuel and could not continue. Sylvie tried to call for help, but her phone was caught by a large wave. Lost at sea, Joelle, who was in the 8th month pregnant, started to cry and pray for help, but nobody came. The boat capsized, and everybody fell into the water, drifting away from each other. Sylvie and Joelle were separated but Joelle did not give up: “I had a strong feeling of power in me. I don’t even know where this came from, where we fell in the sea there was nothing, no boats, no fishermen, no police, no one.” She was able to stay together with two others, Guilaine and Teddy. They floated in the water throughout the night, trying to stay conscious and together. But at some point, a wave parted them, and Joelle was all alone. Hours later, she suddenly saw a boat approaching. She was taken aboard of the rescue vessel of the NGO Proactiva and brought to land.

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Sea-Watch Konferez 20.06.2017

Am 20.06.2017 nimmt Women in Exile an der Sea-Watch-Konferez in Berlin teil. Weitere Infos hier.

Mobilisierung gegen die G20 Afrika Konferenz in Berlin

Women in Exile im Movements Heft1/2017

ab sofort ist die neue Ausgabe von movements. Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung erhältlich:
movements Jg. 3, Heft 1/2017 | Umkämpfte Bewegungen nach und durch EUropa 
Die Ausgabe widmet sich verschiedenen Facetten der EUropäischen Migrationspolitik, die selten in ihrem Zusammenwirken analysiert werden: den Auseinandersetzungen um EU-Binnenmigration und soziale Rechte sowie den Dynamiken der Grenz- und Asylpolitik seit der Krise des Grenzregimes 2015/2016.
Foto: Umbruch Bildarchiv
Die Zeitschrift erscheint bei transcript als Printversion sowie unter www.movements-journal.org als Open Access. 

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Für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin!

Obwohl wir als Gruppe vor allem in Brandenburg aktiv sind, unterstützen wir voll und ganz den Aufruf verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin.

Unsere Forderungen:

1. Abschiebungen aus Berlin sofort stoppen. Bleiberecht für alle neu angekommenen Berliner_innen!

2. Keine Abschiebungen aus Berlin nach Afghanistan!

3. Die Berliner Landesregierung muss sich auf bundesebene gegen weitere Asylrechtsverschärfungen einsetzen!

Nachlese zu einem Care-Revolution-Themenabend im November 2016 in Potsdam

Fachveranstaltung Schutz von geflüchteten Menschen vor geschlechtsspezifischer Gewalt

Eindrücke von der Fachveranstaltung „Schutz von geflüchteten Menschen vor geschlechtsspezifischer Gewalt“ am 23. September 2016, Berlin, findet ihr hier:

 

Bericht geflüchtete Frauen und Mädchen vor Gewalt schützen

Veröffentlichung: Vorbildliche Praxisbeispiele aus 13 Ländern zeigen, wie besserer Schutz geflüchteter Frauen und Mädchen vor Gewalt möglich ist